Ankommen: Flirten, feiern, in Hamburg bedeutet gleich neue Leute kennen lernen. Ideale Gelegenheiten zur ersten Kontaktaufnahme sind die Campus-Führungen für Studienanfänger. Näher kommen kann man sich dann bei den regelmäßigen Studi-Partys donnerstags ab 22 Uhr in der China Lounge und freitags ab 23 Uhr im Halo. Studierende zahlen hier keinen Eintritt. Ebenfalls kostenlos sind die vom Internetradio Byte.fm veranstalteten Konzerte im Grünen Jäger: Jeden Mittwoch präsentiert eine bekannten Band einen Nachwuchs-Act. Richtig lustig geht’s im Golden Pudel Club zu, unserer Lieblings- Schrabbelkaschemme, die mit stets großartigem Line-up die unterschiedlichsten Leute feiernd vereint (wochenends sind allerdings viele Touristen dort).

Essen: Es muss nicht immer Mensa sein. Am Grindel gibt es genügend Alternativen für günstiges Essen.
1) Hindukusch: Orientalische/afghanische Küche mit Mittagstisch von 12 bis 15 Uhr für 4,90 Euro, Grindelhof 15, Rotherbaum, Tel. 41 81 64, Mo-Sa 12-24 Uhr
2) Kumpir: Gefüllte Kartoffeln in vielen Variationen ab 3,40, Grindelhof 8, Rotherbaum, Tel. 41 35 32 41, kumpir-koenig.de
3) Ponybar: Gutes Frühstück am Wochenende bis 14 Uhr ab 2,50 und Snacks für zwischendurch zu 1 Euro, Tel. 328387895, Mo-Sa ab 9, So ab 10 Uhr, ponybar.de
4) Café Campus: Frühstück (tgl. 10-14 Uhr) ab 1,20 Euro und Mittagstisch (Mo-So 11- 16 Uhr), ab 4,90 Euro, Grindelallee 20, Rotherbaum, Tel. 43 18 41 00 3Tawan Thai, Mittagstisch (11-16 Uhr) ab 2,80 Euro, Grindelhof 58, Rotherbaum, Tel. 41 91 04 07
5) Bagel Park: Bagels ab 95 Cent, Grindelallee 32, Rotherbaum, Tel. 41 46 66 10, Mo- Fr 8.30-19, Sa 9-18, So 10-18 Uhr

Kino: Ob Blockbuster, Dokumentarfilme, Open-Air-Vorführungen oder Originale mit Untertiteln: Hamburgs Leinwandlandschaft ist vielfältig. Bei den im Laufe der Jahre kräftig gestiegenen Eintrittspreisen sind häufige Kinobesuche aber kaum erschwinglich. Kostenlos Filme gucken kann, wer im Kino arbeitet als Filmvorführer, Kartenabreißer, Tresenkraft oder an der Kinokasse. Für alle anderen gibt es das Filmvergnügen zwar nicht gratis, sie können sich aber trotzdem günstig in die Sessel der folgenden Kinos fallen lassen.
1) 3001: Programmkino mit Wunschfilmformular (3001-kino.de) im Internet. Im Sommer Open-Air-Kino im Millerntorstadion, Studi-Preise: 5,50 statt 6,50 Euro, Schanzenstr. 75, Sternschanze,Tel. 43 76 79
2) Abaton: Das älteste Programmkino in Deutschland mit vorwiegend aktuellen Filmen abseits des Popcorn-Kinos, Studi-Preise: Mi 4,90 Euro, ansonsten regelmäßig 1 Euro Vergünstigung, Allendeplatz 3, Rotherbaum, Tel. 41 32 03 20
3) Cinemaxx: Blockbuster-Kino, Studi-Preise: Mo/Mi/So 6 Euro, Di 5 Euro, Dammtordamm 1, Rotherbaum

Lernen: Die Kunst der perfekten Referats, frei nach Martin Luther: „Tritt fest auf, mach’s Maul auf, hör bald auf.“ Mindestens so wichtig wie der Inhalt ist die Präsentation eines Referates. Wer bei seinem Vortrag die Zuhörer vergisst, der fördert das kollektive Einschlummern. Unbedingt folgende Expertentipps beachten:
1. Auch bei freien Vorträgen den Redetext schriftlich formulieren und üben. Am besten mehrmals den Vortrag durchgehen und dabei die Zeit stoppen.
2. Einfach sprechen: kurze Sätze, wenige Fremdwörter.
3. Bei Vorformulierungen nicht nur Substantive aufschreiben, sondern auch Verben. Das ergibt schönere Sätze.
4. Folien nicht zu schnell wechseln. Sonst wird das Referat zum Trickfilm.
5. Das Gesprochene mit Gestik verstärken. Und um das zu üben und ungestört zu lernen sollte man in die Bibliothek des Fachbereichs Skandinavistik (Philturm,Von-Melle-Park, 14. Stock) gehen. Hier herrscht herrliche Ruhe und ein wunderbarer Blick über die Stadt.

Auf der nächsten Seite gibt es weitere Adressen und Tipps für Theater & Kultur, Yoga & Sportangebote sowie für Schwule & Lesben.Theater und Kultur: Alle Hamburger Kulturstätten bieten preiswerte Tickets für Studierende an. Noch günstiger an Karten kommt man, wenn man die Theaterkassen direkt an der Uni nutzt, wo Restkarten oft noch unterhalb des Studententarifs verkauft werden.
Anlaufstellen sind die Theaterkassen im Studierendenwerk (Von-Melle-Park 2, Mo-Do 11-15, Fr 11-14.30 Uhr) und in der Mensa Schlüterstraße, wo montags und freitags Tickets für das Thalia Theater (Alstertor 1, Altstadt, thalia-theater.de) und die Staatsoper (hamburgische-staatsoper.de) erworben werden können. Mittwoch bis Freitag kommen hier Restkarten des Schauspielhauses (Kirchenallee 39, St. Georg, schauspielhaus.de) in den freien Verkauf, donnerstags für Aufführungen auf Kampnagel (Jarresstr. 20, Winterhude, kampnagel.de). Wer zur Abendkasse der Musicaltheater geht, kann ebenfalls auf Restkarten zu Schnäppchenpreisen hoffen.

Yoga: Von Apnoe-Tauchen über Segeln bis zu Yoga bietet das Programm des Hochschulsports eine breite Palette an Kursen zu bezahlbaren Preisen. Wer in seiner Freizeit nicht nur von Studenten umgeben sein möchte, findet in vielen Fitnessstudios vergünstigte Studententarife. Einfach nachfragen.
1) Hochschulsport: 1400 Kurse und Reisen unter hochschulsport-hamburg.de
2) Kaifu Lodge: Sportoase mit riesigen Kursangebot und Öffnungszeiten bis in die Nacht, ab 49 Euro/Monat, kaifulodge.de
3) Sportspaß: Fitness in 80 Sporthallen im Stadtgebiet ab 8 Euro/Monat. Angebotsüberblick unter sportspass.de

Queer: Neben dem Queer-Referat des Asta (queer.uni-hamburg.de), das Veranstaltungen vom Kinoevent bis zum Queerbrunch anbietet, finden Hamburgs Neu-Schwule und -Lesben zahlreiche Anlaufstellen für Partys und Infos unter dem Regenbogen.
1) Café Gnosa: Das bekannteste schwul/lesbische Café Hamburgs mit Torten aus der eigenen Konditorei und Speisen bis in die späten Abendstunden, Lange Reihe 93, St. Georg, Tel. 24 30 34, tgl. ab 10 Uhr, gnosa.de
2) 136 Grad: Schwuler House- und Electro-Club auf der Reeperbahn, Reeperbahn 136, St. Pauli, 136grad.com
3) Hein&Fiete: Schwuler Infoladen mit Schwerpunkt Safer Sex und 80 ehrenamtlichen sowie vier hauptamtlichen Mitarbeitern, Pulverteich 21, St. Georg, Tel. 24 03 33, Mo-Fr 16-21, Sa 16-19 Uhr, heinfiete.de
4) Cube: Cocktails und mehr, Lange Reihe 88, St. Georg, tgl. ab 19 Uhr, cube-hamburg.de