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Gibt es für Hamburger bald ein neues Erkältungsmittel?

Hamburger kennen es: das ›Schietwetter‹ beherrscht zumindest sprichwörtlich gerne mal alle Jahreszeiten und so kommt es nicht selten vor, dass der Hansestädter schnieft, niest und hustet. Erkältungen sind so regelmäßig wie die Ebbe, die Hausmittel und Medikamente rund um die Erkältung recht bekannt.

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CBD kann auch bei Erkältungen eine Hilfe sein.

Mittlerweile hat sich auch CBD mit auf den Präsentierteller geschlichen und könnte mitunter dem Grog den Rang ablaufen. Immerhin lässt sich in der Nähe von Hamburg ja mittlerweile auch die erste legale Cannabis-Plantage in Norddeutschland finden. Aber kann CBD wirklich bei Erkältungen helfen und was ist dabei zu beachten? Prinz verrät euch die wichtigsten Tipps und Tricks rund um CBD Öl bei Erkältung.

Hilft CBD-Öl bei Erkältungen?

Ein natürliches, neues Mittel mit vielfältiger Wirkung, das noch dazu bald aus dem Hamburger Umland kommt? Das klingt erstmal klasse. Doch für Vorsichtige gibt es bislang noch den Nachteil, dass Cannabidiol für sich recht selten erforscht wird. Die meisten Studien gibt es in Verbindung mit THC, doch während es war angenehm sein mag, sich die Erkältung im Rausch fortzudenken, so ist das doch nicht der Wunsch vieler Menschen. Dennoch ist von CBD viel bekannt:

  • Immunsystem – CBD kann das Immunsystem stärken. Ein gutes Immunsystem ist ohnehin der sichere Hafen der Abwehrkräfte, sodass die zusätzliche Stärkung während einer Erkältung immer hilfreich sein kann.
  • Entzündungshemmend – Erkältungen kommen meist mit entzündeten Nebenhöhlen und einem entzündeten Rachen daher. CBD wirkt allgemein gegen Entzündungen im Körper, sodass hier wieder ein positiver Effekt erreicht werden kann.

Auf der anderen Seite greift CBD aber auch auf andere Weise in das Immunsystem ein. Da das Mittel sich positiv auf die Psyche auswirkt und somit Ängste, Unruhe oder schlechten Schlaf lösen kann, lässt sich vermuten, dass CBD aus diesem Grund mit wirksam bei oder gegen Erkältungen ist.

Die wichtigste Hilfe bei Erkältungen ist jedoch, gar nicht erst eine zu bekommen. Und genau hier trumpft CBD-Öl dank seiner ganzheitlichen Wirkung auf. Wie gerne CBD genutzt wird, hängt durchaus vom persönlichen Umfeld ab:

  • Modern – CBD ist recht modern und gerade in beruflich aufsteigenden Kreisen sehr beliebt. Eine Zeitung betitelte das Mittel bereits als Lifestyleprodukt, welches gerade rund um Entspannung und Alltagskrankheiten wie der Erkältung dem Glas Rotwein den Rang abläuft.
  • Finanzielle Situation – Fakt ist, wer in der Drogerie ein Erkältungsbad, Hustensaft und Pfefferminzöl kauft, der wählt einen günstigeren Weg. CBD ist relativ teuer, wobei es hier immer auf die Herkunft, Konzentration und Variante ankommt. Da allerdings nur das Mittel in Bio-Qualität empfohlen werden kann, müssen Nutzer mit höheren Kosten rechnen.

Im Vergleich zu anderen Mitteln ist CBD nicht nur neu, sondern auch für viele Menschen völlig unbekannt. Gerne wird es auch direkt mit Cannabis in Verbindung gebracht und somit auf die illegale Seite der Medaille geschoben. Dies ist falsch, denn CBD stammt zwar aus der Cannabispflanze, hat aber mit der Droge selbst gar nichts zu tun. Entsprechend auch die Zulassung zur völlig legalen Hanfplantage nahe Hamburg.

Was ist beim Kauf von CBD-Öl zu beachten?

Es gibt durchaus qualitative Komponenten, die von Hersteller zu Hersteller variieren können. Wie bereits erwähnt, sollte das Öl immer aus biologischem Anbau stammen. Dies hat weniger mit umweltrechtlichen Gründen zu tun, sondern damit, dass über das Extraktionsverfahren sonst chemische Düngemittel oder auch Gifte in das CBD gelangen könnten. Beim Bio-Anbau dürfen diese Stoffe nicht verwendet werden. Ansonsten sollten Nutzer auf Folgendes achten:

  • Herkunft – das Produkt sollte in der EU angebaut und gefertigt worden sein. Auch diese Maßgabe sichert einen hohen Standard.
  • Konzentration – wer CBD zum ersten Mal testet, der sollte eine Konzentration von 10 Prozent wählen. Diese Stärke lässt sich gut dosieren und das in beide Richtungen. Jeder Mensch reagiert anders auf CBD und während einige schon von einem bloßen Tropfen ins Bett fallen, können andere mit derselben Menge mühelos den Tag bestreiten.
  • Einschleichen – CBD ist keine Kopfschmerztablette und wirkt erst mit der Zeit. Im Regelfall sollte es langsam eingeschlichen werden, bis nach knapp zwei Wochen die gewünschte Wirkung und Dosierung gefunden wurde. Natürlich kann sich dieser Zeitraum verkürzen, aber auch verlängern. Wie gesagt: Jeder Nutzer reagiert anders.

Nach dem Preis sollte niemand schauen, der sich für CBD-Öl oder andere CBD-Mittel interessiert. Natürlich ist ein Preisvergleich immer angebracht, doch wer beispielsweise ein 10-prozentiges Öl in einer Größe von 10 Milliliter für 10,00 Euro angeboten bekommt, der kann ruhigen Gewissens ablehnen.

Welche Hausmittel helfen noch gegen Erkältungen?

Erkältungen kommen eine Woche, bleiben eine Woche und gehen eine Woche. Oder aber, sie brauchen ohne Arzt 14 Tage und mit Doktor zwei Wochen. Einige Hausmittel können die schnupfende und hustende Zeit allerdings verbessern:

  • Dampfbäder – Eukalyptusbäder, möglichst zur Inhalation, helfen dabei, die Atemwege frei zu bekommen. Die ätherischen Öle unterstützen zudem den Abschwellprozess.
  • Honig – Honig hilft bei Halsschmerzen und auch bei Husten. Fenchelhonig ist ein beliebter Hustensaft, normaler Honig wirkt ebenso desinfizierend und antibakteriell.
  • Zwiebelsud – Husten und Halsweh lassen sich mit Zwiebelsud bekämpfen. Wer keine Zwiebeln mag, der kann die heiße Zitrone trinken.
  • Hühnersuppe – eine echte Hühnersuppe hat alles, was der Körper während der Erkältung benötigt. Zudem wärmt die Suppe von innen, stärkt den Körper dank des Gemüses und die Brühe spendet die wichtige Feuchtigkeit.
  • Schlaf – er ist das wichtigste Mittel bei Erkältungen. Im Schlaf erholt sich der Körper und regeneriert sich. Viele Menschen kämpfen gegen das Schlafbedürfnis an und halten sich lieber auf den Beinen. Das ist grundlegend falsch – und auch nicht sinnvoll. Wenn es einem schlecht geht, ist Schlaf doch das Mittel, das schlechte Gefühl gar nicht zu spüren.

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Hilfs- und Hausmittel. Ein sehr beliebtes Hilfsmittel hat beispielsweise immer mit Alkohol zu tun: Ob nun der heiße Grog, das erhitzte Bier oder auch der heiße Met gemeint ist, bleibt jedem selbst überlassen. Letztendlich soll der warme Alkohol dabei helfen, besser in den Schlaf zu finden. Auf der anderen Seite ist Alkohol natürlich eine Hürde für das Immunsystem.

Es gibt viele Hausmittel gegen Erkältungen – kann CBD hier eine Ergänzung darstellen?

Fazit – CBD hilft nicht nur bei Erkältungen

Da CBD das Immunsystem stärkt und sich positiv auf die Psyche auswirkt, ist das Öl nicht nur ein Hilfsmittel bei Erkältungen, sondern kann durchaus schützend gegen Erkältungen wirken. Während der Erkältung schadet die Einnahme sicherlich nicht, zumal sie auch mühelos mit anderen Hausmitteln oder Medikamenten gepaart werden kann. Ein sehr wichtiger Faktor des CBD ist, dass es schlaffördernd wirkt. Und da Schlaf während einer Erkrankung immer gut ist, ist gegen die Einnahme wirklich nichts zu sagen. Dass es in Hamburg besonders viel regnet, ist hingegen ein Mythos. Es gibt durchaus Bundesländer, die viel größere Regenmengen aufweisen – dass die geliebte Hansestadt als Regenhauptstadt betrachtet wird, liegt wohl eher daran, dass hier nicht kurze Schauer dominieren, sondern eher längere Phasen mit schwachem Regen.


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