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Teure Konzerttickets & Co. – Dispo ist keine Lösung

Ob Sporthalle oder Docks, Mojo-Club oder Barclaycard Arena – viele Hamburger Locations für Musik-Events sind dir mit Sicherheit ein Begriff. Mit PRINZ hast du immer den schnellen Überblick, welche Stars bald die Hansestadt ansteuern und deinen nächsten Ticket-Kauf verdienen. Gerade bei Großveranstaltungen sind die Ticketpreise über die letzte Jahre leider erkennbar gestiegen. Wenn du trotzdem nicht auf deine liebste Band mit einem Auftritt in Hamburg verzichten willst, ist ein langfristiges Sparen auf die Tickets der deutlich bessere Weg als die Nutzung deines Dispo-Kredits!

Raus aus dem Dispo für Konzerte & Co.

Auf den ersten Blick sieht es einfach aus: Für wenige Tage oder Wochen überziehst du dein Konto beim Kauf eines Konzerttickets. Hierfür zahlst du Schuldzinsen und beim nächsten Gehaltseingang zu Monatsbeginn ist der Stand auf deinem Girokonto wieder ausgeglichen. Leider ist diese Art, dein Leben und tolle Events zu finanzieren, wenig lukrativ.

Im Vergleich zu einem gewöhnlichen Ratenkredit sind die Konditionen bei deinem Dispo extrem teuer. Du zahlst einen sehr hohen Schuldzins, die bei Überschreiten deines Kreditrahmens noch einmal erheblich steigern. Unabhängig Institutionen wie die Verbraucherzentralen raten deshalb, die hohen Dispo-Zinsen zu vermeiden und sich nach anderen Formen der Finanzierung umzuschauen.

Ein weiteres, langfristiges Problem: Wenn du dich an die Finanzierung mit dem Dispo gewöhnst, wirst du diesen schnell Monat für Monat nutzen. Zahllose Haushalte in Deutschland sind auf diesem Weg langsam in die Schuldenfalle gerutscht. Und nur für ein paar Konzertbesuche wirst du die Finanzierung deines gesamten Lebens nicht infrage stellen wollen.

Klassischer Kredit die bessere Wahl

Wenn du trotzdem nicht auf ein angesagtes Festival verzichten möchtest und deine absolute Lieblingsband nur einen Gig in Deutschland hat, ist eine Kreditfinanzierung natürlich nicht ausgeschlossen. Im Vergleich zum Dispo ist die einfache Finanzierung auf Raten deutlich sinnvoller.

Rechtzeitig vor dem Kauf deiner Tickets solltest du die Angebote der Banken und Kreditinstitute in Deutschland miteinander vergleichen. Zwar sind Festivaltickets mit wenigen Hundert Euro eine teure Anschaffung. Im Kreditwesen handelt es sich jedoch um einen Kleinkredit, wenn du diese Kosten mit einem Darlehen finanzieren willst. Entsprechen gering ist das Ausfallrisiko für den Kreditgeber und du profitierst von vergleichsweise günstigen Zinsen.

Bedenke bei Abschluss des Kredits: Nicht alleine die Kosten für die Tickets würden ohne Kredit dein Konto belasten. Von der An- und Abreise bis zum Essen und Trinken auf dem Festival-Gelände gibt es begleitende Kosten, die man schnell übersieht. Wenn du dich schon für die Finanzierung mit einem Kredit entscheidest, solltest du dir einen entsprechenden Spielraum gönnen.

Jeden Kauf in Ruhe überdenken

So wichtig der Besuch von Konzerten, Festivals und anderen Events für dich auch sein mag – in manchen Fällen ist er schlichtweg nicht finanzierbar. Vielleicht bringst du wenige Sicherheiten mit und deine Bonität ist zu schlecht, um ein Kreditinstitut von der Kreditvergabe für deine Zwecke zu überzeugen. Gehe hier kein unnötiges Risiko ein und überlege, ob das Event für dich wirklich diesen hohen Stellenwert ab.

So verlockend es gerade in dieser Situation sein mag, auf den Dispo zurückzugreifen, ist ein Nachdenken über das eigene Konsumverhalten die bessere Idee. Wenn du hin und wieder im Alltag Verzicht übst, wirst schneller als gedacht Geld für Konzertbesuche übrig sein.


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