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PRINZ-Test: Spandau Nord

Zwar nicht Berlin, dafür aber auf dem E-Damm. Wer noch nicht hier war, sollte unbedingt vorbeischauen – es lohnt sich! Loungige Beats treffen auf hippes interior, herrliche Speisen und hausgemachte Eistees.




© Franziska Cieslar
Wir haben vorsorglich reserviert, schließlich ist ja Sonntag. Das „Spandau“ auf dem E-Damm ist immer gut besucht, jedoch nicht so voll wie angenommen – das sollte aber noch kommen. Wir nehmen an einem gemütlichen Tisch vor der großen Fensterfront Platz. Die freundliche Bedienung bringt uns lächelnd die Karten. Wir sind unentschlossen. Pasta (ab 8,80€), Burger (ab 7,20€) oder doch Flammkuchen (ab 6,60€)? Auch die Suppen (ab 4,50€) klingen verlockend, ebenso wie die frischen Salate (ab 4,50€). Der bunte Mix gefällt. Aber: Heute ist „Hot Spot“-Tag – also alle Currys besonders günstig (Ab 18 Uhr 7,50€). Wir sind begeistert und ordern gleich doppelt. Der hausgemachte Eistee (2,50€) ist leider schon aus – schade. Dann aber beim nächsten Mal. 


© Franziska Cieslar
Während die eifrigen Köche munter die Kochlöffel für uns schwingen, sehen wir uns um. Das Spandau hat zwar nichts mit Berlin zu tun, erinnert aber trotzdem daran. Die hippe Szene-Bar ist durchgestylt bis ins letzte Detail und zählt wohl ohne weiteres zu den aufgehenden Sternen am Nordstadthimmel. Hier schlürft man an schlichten Kunststofftischen himmlische Cocktails und fruchtig frische Eistees. Die Einrichtung schafft den Spagat zwischen modern und kühl ohne Probleme. Die Couchecke hinter der Bar versprüht Gemütlichkeit. Auf den Tischen flackern Kerzen, das Deckenlicht schwankt zwischen hell und gedimmt. Im Hintergrund laufen loungige Beats. Wir finden’s schön hier. 

© Franziska Cieslar
Langsam füllt sich der Laden und irgendwann ist jeder Tisch besetzt. Auch der Hunger wächst und wir sind voller Vorfreude auf Kommendes. Lange müssen wir nicht mehr warten bis es heisst: auf die Schüssel, fertig, los! Das gelbe Curry mit Mango und Kokosmilch ist fruchtig und aromatisch, das Gemüse noch knackig frisch. Und auch das rote Curry mit frischen Chilis und Kokosmilch mundet. Nur ein bisschen würziger und schärfer hätte es sein dürfen. Meine Begleitung und ich kämpfen uns munter durch die Portionen. Diese sind allerdings so üppig, dass keiner es schafft, alles aufzuessen. 

Für die Wartezeit, den ausgegangenen Eistee und das doch eher milde Curry gibt’s leider nicht die volle Punktzahl. Trotzdem wollen wir wiederkommen und das nächste Mal einen der Burger testen, der den Nebentisch so erfreut hat. 

Fazit: Wer will nach Berlin? Spandau auf dem E-Damm! 

Bewertung: 4/5   


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