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Fit in den Sommer: Diese Sportarten und Foodtrends sind in Hannover angesagt

Die Temperaturen steigen, und das heißt: Der Sommer steht vor der Tür! Jetzt wird es Zeit, überschüssigen Pfunden den Kampf anzusagen und deinen Körper in Form zu bringen: Sport und gesunde Ernährung sind angesagt. Wir haben tolle Trendsportarten in Hannover und spannende Ernährungstrends für dich zusammengetragen. Damit schaffst du es, rechtzeitig vor Beginn des Sommers fit, schlank und knackig zu werden. 



Die Temperaturen steigen, und das heißt: Der Sommer steht vor der Tür! Jetzt wird es Zeit, überschüssigen Pfunden den Kampf anzusagen und deinen Körper in Form zu bringen: Sport und gesunde Ernährung sind angesagt. Wir haben tolle Trendsportarten in Hannover und spannende Ernährungstrends für dich zusammengetragen. Damit schaffst du es, rechtzeitig vor Beginn des Sommers fit, schlank und knackig zu werden. 

Höchste Zeit für die Bikinifigur

Im Herbst und Winter hüllen wir uns in dicke Kuschelpullover, tragen gern eine zusätzliche Jacke und bekämpfen die niedrigen Temperaturen mit extra-fettigem Essen. Die kleine Speckschicht hat uns gut geschützt bis zum Frühling begleitet. Aber jetzt verschwinden die kaschierenden Pullis und Jacken wieder hinten im Kleiderschrank und die T-Shirt-Saison geht los. Damit du im Top, im Bikini und in kurzen Hosen gut aussiehst, müssen die kleinen Wintersünden ausgemerzt werden.

Trendige Alternativen zu den üblichen Sportarten

Zu Individual-Sportarten wie Joggen und Schwimmen hast du keine Lust? Walking ist dir einfach zu langweilig? Verständlich: In der Gruppe macht Sport mehr Spaß. Das gilt erst recht, wenn du dabei vollkommen neue Sportarten kennenlernst. Und je mehr Freude die Bewegung macht, desto mehr Motivation hast du, um am Ball zu bleiben. Vielleicht sind diese Trendsportarten eher etwas für dich.

1.   Gemeinsam sporteln beim Jugger in Hannover

Hast du schon mal von Jugger gehört? Falls du auf Endzeit-Filme stehst, erinnerst du dich vielleicht an den australischen Spielfilm „Die Jugger, Kampf der Besten“ von 1989 mit dem holländischen Schauspieler Rutger Hauer in der Hauptrolle.  Daraus hat sich ein cooler Sport mit festen Regeln entwickelt. Eine Besonderheit dabei ist, dass er Elemente des Individualsports und des Teamsports miteinander kombiniert. 

Spielweise und Regeln

Jede Mannschaft besteht aus fünf Personen (Juggern): Vier Kämpfer und ein Läufer treten pro Team gegeneinander an. Die Kämpfer sind mit lanzenartigen Spielgeräten, genannt Pompfen, ausgerüstet. Keine Sorge: Sie sind gut gepolstert. Dadurch ist die Verletzungsgefahr minimal. Die Kämpfer duellieren sich mit ihren Pompfen und kämpfen wie bei Individualsportarten für sich. Doch die Punkte werden als Team geholt. 

Der einzige Spieler, der den Spielball berühren darf, ist der Läufer. Der Ball heißt beim Jugger „Jugg“ und ist einem Hundeschädel nachempfunden. Dieser muss ins gegnerische Tor, ein rundes Gebilde auf dem Boden, gebracht werden. Das Team mit den meisten Punkten gewinnt.

Wer im Duell von einem Gegner mit der Pompfe getroffen wird, scheidet ein paar Sekunden aus dem Spiel aus. Ein harter Schlag ist dafür nicht nötig. Die Berührung allein reicht bereits. Du merkst schon: Beim Pompfen geht es um Geschicklichkeit und Tempo, nicht um rohe Gewalt. 

Der „Kampf“ sieht von außen zwar nach wildem Gemetzel aus. Es ist aber in Wirklichkeit nicht gefährlicher als andere Sportarten. Geeignet ist der Sport für jedes Alter. Übrigens gibt es keine Trennung nach Geschlechtern: Gespielt wird in gemischten Teams. 

Selbst juggern?

In Hannover wird dieser Sport bereits seit dem Jahr 2000 gespielt. Hast du Lust bekommen, dich im Juggern zu versuchen? Dann pack alte Klamotten zusammen und mach dich auf den Weg! Vielleicht gelingt es dir, deinen Freundeskreis zu mobilisieren und gleich als Team anzutreten. 

Trainiert wird jeden Donnerstag um 18.30 Uhr beim SV Odin auf dem Rugbyfeld und jeden Sonntag um 15 Uhr in der Halle der Grundschule Uhlandstraße. Nähere Informationen findest du auf der Website „Jugger in Hannover e.V.“ 

2.   Hanteln stemmen beim XCO Training

Vielleicht suchst du aber auch nach einer Möglichkeit, dein bisheriges Training intensiver zu gestalten. Dann kommen möglicherweise XCO-Trainer, kurz XCOs, für dich in Frage. Bei diesen Schwunghandeln handelt es sich um zwei 26 Zentimeter lange Aluminiumröhren. Bis zu zwei Drittel sind sie mit losen Schieferplättchen befüllt. Wenn du dich bewegst, gerät das Granulat im Inneren der Röhren in Bewegung. Der Clou: Das passiert zeitversetzt. Dadurch wird ihre Verwendung zu einem herausfordernden Ganzkörpertraining.

Mit dieser gelenkschonenden Methode trainierst du nicht nur deine Muskeln. Du erreichst auch die tieferliegenden Areale, deine Bänder und Gelenke. XCOs wiegen nur um die 600 Gramm und sind vielseitig Indoor und Outdoor einsetzbar. Beim Walking kannst du sie genauso verwenden wie beim Joggen, beim Fitnesstraining oder Krafttraining.

Falls du eine motivierende Gruppe suchst, um deine Fitness mit XCOs zu erhöhen, findest du ganz sicher in Hannover auch passende Kurse. 

3.   Erfrischung inbegriffen: Waterlining am Kanal

An heißen Tagen fällt uns Bewegung oft besonders schwer. Dennoch ist das kein Grund zu faulenzen. Als Alternative zum Schwimmen hat der Maschinenbaustudent Wolf Wiese aus Hannover das Waterlining erfunden: Dabei balancierst du auf einem Zurrgurt, wie ihn LKW-Fahrer zur Sicherung ihrer Ladung benutzen, über das Wasser. Da das Wasser in Bewegung ist und auch der Gurt ins Schwanken gerät, ist das keine leichte Aufgabe! 

Runterfallen ist allerdings kein Problem: Die kühle Erfrischung im Kanal ist gerade an heißen Sommertagen schließlich mehr als Willkommen. Der Trendsport trainiert deinen Gleichgewichtssinn und macht riesig Spaß.

Woher kommt Waterlining?

Genau genommen handelt es sich beim Waterlining um eine Weiterentwicklung der Sportart Slacklining aus den USA: Freeclimbers vertrieben sich im Yosemite-Nationalpark die Zeit an regnerischen Tagen mit Balancierübungen. Dazu spannten sie ein Polyamidband in Kniehöhe zwischen zwei Bäume. Waterlining funktioniert im Prinzip genauso, nur über dem Wasser.

Wolf Wiese und seine Freunde trainieren in Hannover-Limmer am Leineabstiegskanal. Neben der Brücke am Stochhardweg stecken zwei Eisenpfähle im Wasser, die sich zur Befestigung anbieten. Alles was du brauchst, ist ein 15 Meter langes Nylonband – und schon kann es mit dieser lockeren Sportart losgehen! Der Spaß steht hier eindeutig im Vordergrund, besonders, wenn du mit der richtigen Gruppe unterwegs bist!

4.   Experimentelle Körpererfahrung: Der Aerotrim

Wenn du ein wirklich außergewöhnliches Körpergefühl erleben willst, ist der Rotationstrainer Aerotrim, der auch Spacecurl genannt wird, einen Test wert: Es handelt sich dabei um ein Trainingsgerät, das sich um drei Achsen dreht. Du stehst darin aufrecht und bist an Füßen und Becken gesichert. Die NASA nutzt ähnliche Geräte für das Astronauten-Training, um Schwerelosigkeit zu simulieren. 

In der Medizin hat sich der Aerotrim einen Platz als Therapiegerät für die Wirbelsäule und bei neurologischen Erkrankungen erobert. Die Bewegung stärkt deine Muskulatur und verbessert deine Körperwahrnehmung. Ganz nebenbei macht das Training damit eine Menge Spaß! Für die Nutzung ist eine Mindestgröße von 1,50 m vorgeschrieben. Außerdem darf dein Körpergewicht 115 Kilogramm nicht übersteigen. 

Eventverleiher vermieten das Trainingsgerät relativ günstig. Eine tolle Idee, falls du eine Party planst und dort etwas wirklich Außergewöhnliches als sportliche Attraktion anbieten willst. 

5.   Trendsportart aus Hannover: FuWaTe

FuWaTe steht für „FußballWandTennis“ und ja, diese verrückt klingende Sportart ist tatsächlich die Erfindung zweier Hannoveraner: Robert Wicke und Frank Reichelt erschufen FuWaTe um 1999. Anfangs fanden sich zunächst nur wenige Liebhaber dafür. Doch dann gewann der Sport immer mehr an Beliebtheit. Mittlerweile gehört FuWaTe zum Hochschulsport in Hannover. Auf dem Unigelände gibt es sogar ein Spielfeld. Letztendlich handelt es sich beim FuWaTe um eine pfiffige Mischung aus Fußball, Volleyball, Tennis und Squash.

FuWaTe-Regeln

Die Kontrahenten spielen den Fußball mit dem Kopf oder mit den Füßen über ein Netz. Ähnlich wie beim Squash nutzen sie die Wände mit. Hauptsache, der Ball bleibt weg vom Boden. Ein Spieler darf den Ball dreimal berühren. Danach spielt er ihn über das Netz zur gegnerischen Mannschaft. Die Übergabe muss mit dem Fuß in Hüfthöhe passieren. Es ist nicht erlaubt, dabei gegen die Wand zu spielen.

FuWaTe wird entweder als Einzel oder als Doppel gespielt.  Die Regeln schreiben einen Platz von 5 x 10 Metern und eine Wandhöhe von 3,60 Metern vor. Die Höhe des Netzes beträgt 1,75 Meter.

FuWaTe spielen

Du bist neugierig auf diese Sportart und möchtest FuWaTe selbst ausprobieren? Der Hochschulsport in Hannover bietet jeden Montag um 18 Uhr einen Anfängerkurs an. Für Fortgeschrittene gibt es eigene Übungsgruppen.

Fit und gesund mit den neuen Foodtrends

Eine Möglichkeit, um fit in den Sommer zu kommen, ist Sport. Eine andere ist gesunde Ernährung. Nicht umsonst heißt es: „Du bist, was du isst.“ Im Idealfall setzt du beides ein, um zu deiner Traumfigur zu gelangen.

Es gibt die unterschiedlichsten Diätmodelle auf dem Markt, und jedes setzt seine ganz eigenen Schwerpunkte. In diesem Dschungel gilt es, den für dich richtigen Weg zu finden. Letztendlich schaffst du es durch zwei Arten, Gewicht zu verlieren:

  1. Du erhöhst deinen Kalorienverbrauch und damit deinen Grundumsatz.
  2. Du reduzierst die Kalorienaufnahme.

Das klingt anstrengend, aber wie du schon bei den Sportarten gesehen hast, macht es auch eine Menge Spaß. Es kommt darauf an, wie du an die ganze Sache herangehst. Bei der Ernährung ist es ganz genauso. Wir sind sicher, du hast genug über Low Carb, Trennkoste und Punkte zählen gehört. Das sparen wir uns. Dafür verraten wir dir leckere Trends, die nicht nur figurfreundlich und gesund sind, sondern auch noch himmlisch schmecken. Damit steht deiner Traumfigur hoffentlich schon bald nichts mehr im Wege.

1.   Mediterrane Ernährungsweise: Lecker UND gesund

Italien, Spanien, Griechenland und die Türkei gehören zu den beliebtesten Reiseländern. Zum einen reizen die herrlichen Strände, die Sonne und das Meer. Zum anderen zieht das gute Essen Reisende aus aller Welt an. Reifes Obst, frisches Gemüse, Olivenöl und Fisch: Aus diesen Bestandteilen besteht die Mittelmeerküche. Zwar essen die Einheimischen in den 16 Anrainerstaaten des Mittelmeers nicht überall dasselbe. Aber es gibt gewisse Überschneidungen. Wenn von „Mittelmeerdiät“ oder „Mittelmeerernährung“ gesprochen wird, ist meistens die Ernährung in Griechenland und Süditalien gemeint. 

Die charakteristischen Bestandteile der Mittelmeerküche

Es handelt sich überwiegend um eine pflanzliche Ernährung mit wenig Fleisch und Fisch. Auf dem Speiseplan stehen überwiegend…

  • frische Früchte und Gemüse,
  • Milchprodukte,
  • Olivenöl zum Kochen und zur Zubereitung von Salat,
  • mageres Geflügelfleisch,
  • Nüsse, Kartoffeln und Eier,
  • frischer Fisch,
  • Kräuter zum Würzen (Basilikum, Salbei, Oregano, Thymian, Minze) und
  • Wein (in geringer Menge).

Die Mahlzeiten werden jeden Tag aus frischen Zutaten zubereitet. Die mediterrane Küche verzichtet auf industriell vorgefertigte Nahrung. 

Warum die Mittelmeerküche so gesund ist

Die mediterrane Ernährung schützt Herz und Gefäße und senkt das Krebsrisiko. Eine aktuelle US‑Studie zeigt, dass du damit einem Herzinfarkt, Schlaganfall und kardiovaskulären Erkrankungen sogar besser vorbeugen kannst, als durch eine fettarme Kost. 

Neben Bewegung und Sport sowie dem Verzicht auf Zigaretten trägt die Mittelmeer-Ernährung also im Idealfall dazu bei, dich gesund und fit durch den Sommer (beziehungsweise durch dein Leben) zu bringen. Noch ein Bonus: Du holst dir beim Zubereiten deiner Mahlzeiten Urlaubsstimmung in deine vier Wände und versorgst deinen Körper mit wertvollen Vitaminen, Spurenelementen und Nährstoffen. Eine Win-Win-Situation! Wenn du nicht selbst kochen magst, ist ein Besuch bei deinem Lieblingsitaliener in Hannover vielleicht eine Alternative. 

2.   Power-Proteine: Innovative Zutaten und alternative Eiweißlieferanten

Falls du dich vegan oder vegetarisch ernährst, weißt du es vermutlich längst. Falls nicht, kann dir die folgende Information wertvolle Impulse geben, um deinen Fleischkonsum ein wenig zurückzuschrauben. Denn nicht nur im Fleisch, sondern auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Linsen, Kichererbsen oder Lupinen finden sich wertvolle Proteine. Hanfsamen, Chiasamen, Quinoa und Chlorella gelten wegen ihres hohen Gehalts an Eiweiß sogar als Superfood. Du siehst, es muss nicht immer Steak und Schnitzel sein. Versuch ruhig, das Fleisch auch mal wegzulassen.

3.   Stoffwechsel ankurbeln: Die Sirtfood-Diät

Dein Stoffwechsel ist träge? Jeder Mensch verstoffwechselt die aufgenommene Nahrung anders. Hast du das Gefühl, dass du schon beim Anblick eines Stückchen Kuchens zunimmst? Dich frustriert, dass andere scheinbar essen können, soviel sie wollen? Eine Möglichkeit, dagegen anzugehen, ist die sogenannte Sirtfood-Diät. „Sirt“ steht für „Sirtuin“. Das ist eine Gruppe von Proteinen, die unseren Körper vor Stress bewahren. Unter anderem fahren sie unseren Zellstoffwechsel herunter, was dafür sorgt, dass wir langsamer altern. Du kannst die Wirkung der Sirtuine nutzen, um deinen Fettstoffwechsel tüchtig zu pushen. 

Lebensmittel, die viele Sirtuine enthalten sollen laut Aidan Goggins und Glen Matten, den Ernährungsmedizinern und Autoren des Buches „Die Sirtuin-Diät“ verschiedene Prozesse anstoßen: 

  • das Fett zum Schmelzen bringen 
  • Heißhungerattacken bremsen 
  • die Muskulatur kräftigen

Zu den Sirtuin-haltigen Lebensmitteln zählen beispielsweise grüner Tee, Grünkohl, Blaubeeren, Äpfel und Zitrusfrüchte sowie Gewürze wie Petersilie und Chili. Rotwein aktiviert die Sirtuin-Enzyme und ist ebenfalls erlaubt. Halte dich überwiegend an diese Lebensmittel. Falls du nicht ohne Schokolade durch den Tag kommst und diese Trenddiät ausprobieren möchtest, gleich noch eine gute Nachricht: Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil von 85 Prozent kannst du dir weiterhin schmecken lassen.

Allerdings gestattet die Sirtfood Diät in den ersten drei Tagen nur die Aufnahme von 1.000 Kalorien. Danach ist bei 1.500 Kilokalorien pro Tag Schluss. Dafür wird angeblich dein Fettstoffwechsel kräftig angekurbelt. Vielleicht ist das einen Versuch wert? Wenn du begleitend zu deiner Ernährungsumstellung Sport machst und Muskeln aufbaust, greifst du deine Fettzellen gleich von zwei Seiten an. Zusätzlich steigt dein Grundumsatz, auch in Ruhephasen: Muskeln verbrauchen nämlich mehr Kalorien.

4.   Pastaliebe: Nudeln als neues Superfood

Wenn du Gewicht verlieren möchtest, verbannst du traditionelle italienische Pasta besser von deinem Speiseplan. Mit etwa 350 Kilokalorien auf 100 Gramm gelten Nudeln aus Hartweizenmehl alles andere als diättauglich. Außerdem enthalten die Dickmacher etwa 70 Gramm Kohlenhydrate.

Auf Nudeln zu verzichten, kannst du dir nicht vorstellen? Macht nichts! Es gibt eine Superfood Nudelvariante, sodass du trotz gesunder Ernährung oder Diät nicht komplett auf deine geliebten Pasta-Gerichte verzichten musst: Shirataki- beziehungswese Konjak-Nudeln. Sie sind beinahe kalorienfrei, enthalten keine Kohlenhydrate, kein Fett und kein Gluten. Dadurch sind sie für eine kohlenhydratarme Ernährung (Low Carb) bestens geeignet. Ihre einzigen Bestandteile sind statt herkömmlichem Mehl oder Gries Konjakwurzel, Wasser und der Stabilisator Calciumhydroxid. Nimm beim ersten Mal am besten eine kleine Menge zu dir: Shirataki Nudeln quellen im Magen auf. Dadurch ist die Sättigungswirkung hoch. Wenn du allerdings zu viel isst, fühlst du dich wie aufgeblasen.

Zubereitung von Shirataki-Nudeln

Anders als konventionelle Nudeln liegen Shirataki-Nudeln beim Kauf in einer Flüssigkeit. Vor der Zubereitung solltest du sie in einem Sieb sorgfältig mit kaltem Wasser abspülen. Das vertreibt den fischigen Geruch, der dir beim Öffnen der Packung eventuell entgegenschlägt. Anschließend gibst du deine Superfood-Nudeln drei Minuten lang in kochendes Wasser. Um Geschmack an die Konjak-Nudeln zu bringen, kannst du sie kräftig würzen und in der Pfanne mit etwas Pflanzenöl anbraten. Sie haben nahezu keinen Eigengeschmack, aber sie nehmen den Geschmack von Saucen sehr gut an. 

Willst du also, dass sie „echten“ Nudeln möglichst nahekommen, brauchst du italienische Gewürze und frische Kräuter für eine leckere Tomatensauce. Oder probiere doch einfach mal chinesische Gerichte aus. Wie wäre es zum Beispiel mit einer asiatischen Hähnchengemüsepfanne mit Nudeln? Einen Versuch ist die kleine Umstellung von konventionellen Nudeln auf die Superfood Nudeln allemal wert, wenn du an die hohe Kalorienersparnis denkst!

5.   Superfood: Pilze für die Gesundheit

Speisepilze wie Champignons, Austernpilze und Shiitake bringen viele gesundheitliche Vorteile mit sich: Sie sind kalorien- und fettarm, beinhalten beinahe kein Salz und nur wenig Cholesterin. Dafür liefern sie wertvolle Vitalstoffe. Beispielsweise sind sie eine Fundgrube für Eiweiß, die Vitamine der B-Gruppe, Mineralien, Spurenelemente und Ballaststoffe. Eine amerikanische Studie konnte zudem nachweisen, dass Pilze mit ihrem hohen Vitamin D-Gehalt die Knochen stärken.

Bei der Zubereitung zeigen sie sich flexibel: Du kannst sie braten, grillen oder ins Risotto geben. Nehmen wir den beliebtesten Pilz überhaupt: Champignons liefern auf 100 Gramm nur etwa 20 Kalorien. Sie bestehen überwiegend aus Wasser und enthalten reichlich Eiweiß. Damit sind sie ideale Zutaten und bestehen sogar als Fleischersatz.

Du siehst, zum Abnehmen gibt es leckere Lebensmittel. Wenn du hier und da deinen Lebensstil ein kleines bisschen anpasst und mehr Bewegung in dein Leben bringst, gelingt es dir bestimmt, bis zum Sommer,  fit zu werden. 


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