Ein Alien im Altersheim, ein Student als intergalaktischer Kopfgeldjäger und ein dämonischer Dudelsack, der zum Totentanz bläst – Science Fiction und Fantasy und Co. bieten Autoren eine große Bandbreite, um mit der Realität und den Erwartungen der Leser zu spielen – so auch in dem Taschenbuch „Eldorado“ aus dem hannoverschen Mini-Verlag Phantastische Zeiten. Der Sammelband erschien 2008 als Resultat des ersten Schreibwettbewerbs, der Anfang letzten Jahres ausgeschrieben worden war. Der Rücklauf war enorm und vor allem qualitativ so überzeugend, dass sich eine Fortsetzung anbot – jedoch unter erschwerten Bedingungen. Denn diesmal sollen die Autoren nicht nur erneut ins Phantastische abtauchen, sondern ihre Geschichten in Hannover spielen lassen. Wie wär’s also mit Monstern in der Markthalle oder Ufos in der U-Bahn? Der Phantasie sind in diesem Genre zum Glück keine Grenzen gesetzt. Bewertet werden die Storys von einer mindestens fünfköpfigen Jury, zu der unter anderem Bernd Frenz (Autor der Fantasy-Reihe „Maddrax“) und Matthias Wieland (deutscher Übersetzer der „Simpsons“-Comics) gehören. Die besten Beiträge werden Ende des Jahres in Buchform veröffentlicht und einige der Gewinner im PRINZ vorgestellt.

Und so geht’s: Gesucht werden phantastische Geschichten jeder Couleur (Fantasy, Science Fiction, Gothic, Horror). Sie sollten maximal 15 Seiten Umfang haben und in Hannover spielen oder zumindest einen direkten Bezug zur Stadt haben. Hannoveraner zu sein ist dagegen keine Voraussetzung. Die Autoren sollten nicht jünger als 16 Jahre sein, nach oben hin ist keine Alterbegrenzung gesetzt. Mit der Einreichung einer Story erklärt sich der Autor grundsätzlich damit einverstanden, dass diese unter Umständen in einer Anthologie veröffentlicht wird und versichert, dass die Story bisher noch nie in Buchform vorgelegen hat.

Die Texte sind als Word-Dokument und ausschließlich per E-Mail an Bitte aktivieren Sie JavaScript um diese E-Mail-Adresse anzuzeigen. einzureichen (mit vollständigem Namen, Alter und Anschrift). Richtige Rechtschreibung ist ebenfalls ein Bewertungskriterium. Ein Honorar ist nicht vorgesehen. Einsendeschluss ist der 30. Juni 2009.