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Netflix: Weiterhin die beliebteste Video on Demand Plattform?

Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Prime Video sind eine tolle Sache, denn sie ermöglichen das zeitlich unabhängige Schauen von Filmen und Serien – entspanntes Abschalten auf Knopfdruck wie bei Netflix kommt dabei vor allem bei jungen Menschen respektive Millennials gut an. Das ist das Ergebnis einer kürzlich veröffentlichten Studie von YouGov. Demnach sind es vor allem 18 bis 34 Jahre alte Personen, die neben YouTube vermehrt weitere Streamingportale nutzen. Demgegenüber setzen Personen im Alter von 35+ auch auf Online-Mediatheken. 

Netflix laut YouGov-Studie vor allem bei Millennials am populärsten 

Netflix ist bei jungen Menschen aufgrund seiner Programmvielfalt und der zeitlich unbegrenzten Verfügbarkeit beliebt.

Eine breite Auswahl der beliebtesten Serien und besten Filme per Knopfdruck und zeitlich unabhängig auf Streaming-Portalen bzw. Video on Demand Plattformen anschauen zu können, ist ein Konzept, das vor allem bei jungen Erwachsenen gut ankommt. Netflix ist dabei ein Portal, das sich zunehmend zum dominanten Player in der Branche entwickelt – das bestätigt nun auch eine kürzlich veröffentlichte Studie von YouGov zu diesem Thema. 

Demnach nutzen in der Gruppe der 18 bis 34 Jahre alten Personen 70 Prozent neben YouTube mindestens eine weitere Streaming-Plattform. Abgesehen von Netflix befinden sich darunter zum Beispiel:

  1. Amazon Prime Video
  2. Sky Go & Select  

Warum insbesondere Netflix so gut ankommt und, ist schnell erklärt. Junge Erwachsene favorisieren „Netflix and Chill – Abende“ als etablierten Terminus nach einem anstrengenden Arbeitstag, um gemeinsam mit Freunden oder dem Partner entspannt abzuschalten. 

Laut betrugcheck.com sind die Netflix Erfahrungen überwiegend positiv, wobei das Portal insbesondere aufgrund seines reichhaltigen Angebots und beispielsweise auch durch seine Testmöglichkeit im Rahmen des kostenlosen Probemonats überzeugt. Darüber hinaus gibt es auch Eigenproduktionen und die monatlichen Kosten halten sich mit ab 7,99 Euro in Grenzen.  

Anzahl der Streaming-Abonnenten von Netflix steigt kontinuierlich 

In Zahlen ausgedrückt gestaltet sich der Netflix-Erfolg so, dass im Jahr 2015 nur knapp 3 Prozent der Millennials angaben, mindestens einmal pro Woche das Portal zu nutzen. In diesem Jahr sind es jedoch bereits 33 Prozent. Damit kann die Plattform von allen Anbietern den größten Zuwachs in der benannten Zielgruppe vorweisen, weshalb sie im vergangenen Jahr auch den stärksten Konkurrenten „Amazon Prime Video“ überholen konnte. 

Mit Blick über den Tellerrand auf die weltweiten Nutzerzahlen ergibt sich ein ähnliches Bild. So kommt eine durch Netflix selbst im Juli 2019 veröffentlichte Studie zum Ergebnis, dass im zweiten Quartal dieses Jahres die Anzahl weltweiter Mitglieder bei 157,62 Millionen lag – satte 151,56 Millionen von ihnen sind zahlende Abonnenten. Beeindruckend ist auch hier, wie stark die Anzahl der Nutzer über die Jahre hinweg zugenommen hat: 

Quartal und Jahr Nutzer insgesamt / Zahlende Nutzer in Millionen
Q2 2018 130,14 / 124,35 
Q2 2017 103,95 / 99,04 
Q2 2016 83,18 / 79,9 
Q2 2015 65,55 / 62,71 
Moderne Fernsehgeräte ermöglichen nicht nur die Installation der Netflix-App, sondern auch den Zugang zu Online-Mediatheken.

Ältere Bevölkerungsgruppen nutzen auch diverse Online-Mediatheken

Während Netflix auch in Sachen Bekanntheitsgrad der Video on Demand Plattformen mittlerweile Amazon Prime mit 93,6% gegenüber 92,8% laut dieser Studie überholt hat, ergibt sich beim Nutzungsverhalten von Personen mit über 35 Jahren – die also nicht mehr zu den Millennials zählen – ein anderes Bild. 

Diese bevorzugen eher Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender. Allerdings schauen auch die über 35-Jährigen gestreamte Inhalte, wenngleich in dieser Personengruppe Amazon Prime Video in diesem Jahr den höchsten Nutzeranstieg verzeichnen konnte. 

So hatten anno 2015 nur rund 3 Prozent dieser Zielgruppe zu den regelmäßigen Nutzern gehört – mittlerweile sind es jedoch 20 Prozent, was in etwa dem Niveau der Online-Mediatheken entspricht. 

Gegenüber letzteren haben Online Streamingdienste zwar oft den Vorteil eines breiteren Angebots, allerdings richten sich die Online-Mediatheken der öffentlich-rechtlichen Sender mit ihren weniger auf kostenpflichtige Abonnements ausgerichteten Geschäftsmodellen und auch mit ihren Inhalten wie zum Beispiel Krimis eher an eine im Alter fortgeschrittene Zielgruppe. 


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