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Wir ersticken uns selbst – im Plastikmüll

Eigentlich ist es schon lange kein Geheimnis mehr: Wir ersticken uns selbst und den gesamten Planeten im Müll. Im Plastikmüll, um genauer zu sein. Bilder von plastiküberfluteten Stränden und gar entstehenden Plastikinseln im Meer gehören mittlerweile zu unserem Alltag. Einen großen Anteil trägt hierbei die Flut an Einwegverpackungen, die täglich durch Essen-To-Go entsteht. Viele stellen sich die Frage, was sie selbst konkret dagegen unternehmen können. Eine konkrete Lösung bietet nun das Münchner Startup Relevo.

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Es beginnt im Kleinen

Allein im Jahr 2010 betrug der landbasierte Plastikabfall 8 Millionen Tonnen und Prognosen besagen, dass wir bis 2025 bereits auf eine Gesamtmenge von bis zu 250 Millionen Tonnen kommen werden. Angaben der Ellen MacArthur Foundation zufolge wird bis 2050 mehr Plastik als Fische in unseren Ozeanen sein, wobei bereits jetzt Videos von an Plastikmüll erstickten Tieren auf Social Media weit verbreitet und dokumentieren sind.

Trotz der vielen Warnungen nimmt vor allem im Bereich Essen zum Mitnehmen die Tendenz stetig zu. Besonders während Corona stieg das Aufkommen erneut um 10% in deutschen Städten, weshalb die Deutsche Umwelthilfe bereits aktiv einfordert, die Corona-Krise darf nicht zu einer ernsthaften Müllkrise werden. Und obschon Stimmen behaupten, dass wir als Individuen nicht effektiv zur Lösung des Problems beitragen können, so kann doch jeder für sich etwas tun.

Was es dazu allerdings bedarf, ist die Erkenntnis und das Bewusstsein darüber, mit viel Plastik wir es in unserem Alltag überhaupt zu tun haben. Insbesondere beim Essen und Trinken begegnet uns Einweg-Plastik am laufenden Meter. Wenn du z.B. am Morgen dein Coffee-to-Go holst, kommt dieser meist im Einweg-Plastikbecher und auch der Salat oder die Lachs-Avocado-Bowl zu Mittag, ist meist in Einweg-Plastik eingepackt.

Auf dem Weg zur positiven Veränderung

Es gibt mittlerweile jedoch auch immer mehr Konsumenten, die ein Bewusstsein für das Problem entwickelt haben und nachhaltige Alternativen suchen.

bioplastic spoon fork lunch box on banana leaves

Für diejenigen Kunden, die nicht ständig ihr eigenes Behältnis dabeihaben können, bietet sich sein kurzem eine neue einfache Lösung, dank welcher auch die Restaurants und Betriebe selbst aktiv zur Eindämmung von Müll durch Einweg-Plastikverpackungen beitragen können. Das Startup Relevo hat es sich zum Ziel gemacht, den Take Away- und Lieferservice-Markt ökologischer zu gestalten und bietet mit Mehrweg-To-Go die perfekte Möglichkeit, Nachhaltigkeit ohne Mehraufwand zu leben. Die vom Unternehmen angebotenen Mehrweg-To-Go Behälter können von Konsumenten bei allen teilnehmenden Gastronomie-Partnern per App ausgeliehen und innerhalb einer großzügigen Leihfrist nach Gebrauch ganz einfach wieder zurückgegeben werden. Anschließend werden sie professionell gespült sowie für die Wiederverwendung aufbereitet und können erneut genutzt werden. Ganz nach dem Motto von Relevo “100% Lifestyle, 0% Waste”.


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