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PRINZ stellt vor: Dirk Darmstaedter

Dirk Darmstaedter kommt mit dem wohl besten Album seiner Solokarriere auf Tour durch Deutschland. PRINZ stellt euch „Germany’s underground pop hero“ mal genauer vor. 



Viele kennen Dirk Darmstaedter noch aus den 80er Jahren, als er mit seiner Band The Jeremy Days einige Hits ablieferte. Noch in den Ohren vieler Musikfans schwingen Sounds der Single „Brand New Toy“, die es bis auf Platz 11 der Charts schaffte. Schon damals bezeichnete man die Songs als „Tiefgang-Pop“ und zu besonders für den Mainstream.

Über 150.000 Exemplare verkaufte die Band von ihrem Debütalbum. Bis in die 90er Jahre hielt sich der Erfolg. Der Nachfolger „Circushead“ hielt sich für drei Monate in den Charts, sogar Aufnahmen im Big Apple wurden gemacht. Ende 1996 dann das Aus der Band.

Darmstaedter veröffentlichte ein Jahr später sein Solo-Debüt. Allerdings traf ihn, wie viele andere, die große Krise der Plattenindustrie, die sich mit Umstrukturierungen und Verschlankungen beschäftigte. Und so ließ man das Songwriter-Talent gleich wieder fallen. Mit ein paar Dosenbier bewaffnet, fand man sich dann Anfang des neuen Jahrtausends mit einigen Musikenthusiasten zusammen und gründete eine eigene Plattenfirma – der Name: „Tapete„! Ab 2002 wurde tapete records zu einem angesagten Independent-Label. Der Künstler-Pool wuchs innerhalb einiger Jahre an. Das Business übernahmen Darmstaedter und Gunther Buskies. Trotz des täglichen Geschäftes, blieb seine Musik erhalten. Als „Me and Cassity“ brachte Darmstaedter sein erstes Album unter neuer Flagge auf den Markt. Insgesamt kam er auf elf Alben. Zu jedem eine Tour, Wohnzimmerkonzerte, sogenannte Hootenanny Abende, bei denen sich das Publikum Coverversionen wünschen durfte und viele andere Gigs. 

Ende des Jahres 2013 war dann Schluss mit Business. Darmstaedter gab das Zepter ab und gründete sein neues Label „Teaneck Records„. Ein Label, welches eine ganz besondere Bedeutung für ihn hat. Mit 5 Jahren zog er mit seinen Eltern in die Kleinstadt Teaneck, New Jersey. Ein Jahr später kehrten diese allerdings wieder nach Hamburg zurück. Eine schreckliche Zeit für Darmstaedter. Hamburg kam ihm grau und kalt vor, ein Sinnbild für schlechtes Wetter. Doch auch die Rückkehr in seine Wahlheimat war keineswegs positiv. Um die Highschool abzuschließen kehrte er zurück und fand eine puritanische Hölle wieder. Ein und derselbe Ort hatten nun zwei Bedeutungen. 

Dieses gemischte Gefühl findet sich in vielen seiner Songs wieder – auch in seinem neuen Album „Before we Leave„.

Das wohl beste Album seiner Solo-Karriere ist seit Ende September auf den Markt. Mit seiner Band geht Dirk Darmstaedter nun auch auf Tour durch Deutschland. Zu sehen ist er hier:

Dienstag 21.10.2014 – Berlin Volksbühne / Roter Salon
Mittwoch 22.10.2014 – Köln Studio 672
Donnerstag 23.10.2014 – Hamburg Knust
Freitag 24.10.2014 – Bremen Schnürschuhtheater
Samstag 25.10.2014 – Bad Frankenhausen Panorama Museum
Mittwoch 29.10.2014 – Ludwigshafen Kulturzentrum Das Haus
Donnerstag 30.10.2014 – Bonn Mausefalle
Freitag 31.10.2014 – Aachen Raststätte

Weitere Infos und Tickets gibt es hier!

Das Album „Before We Leave“ als Spotify-Playlist:


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