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PRINZ unterwegs: Amphi Festival

Nach vielen Jahren im Kölner Tanzbrunnen präsentierte sich das Amphi-Festival zum ersten Mal in neuer Location: Der Lanxess Arena.



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Nach vielen Jahren im Kölner Tanzbrunnen präsentierte sich das Amphi-Festival zum ersten Mal in einer neuer Location: Der Lanxess Arena. Mit zwei zusätzlichen Open Air Bühnen wurde sie kurzerhand in „Amphi Eventpark“ umbenannt und so zum Mittelpunkt der schwarzen Szene. Bei den Fans waren die Meinungen allerdings geteilt.

Die Unsicherheit sowie die teilweise Unzufriedenheit wurde begleitet von einer Unwetterwarnung, direkt zum Beginn des Festivals am Samstag. Das Sturmtief „Zeljko“ hatte nicht nur das Amphi-Festival durcheinandergewirbelt, sondern vor allem das Programm. Die Amphi-Fans mussten also enger zusammenrücken. 

© Daniel Kraski
Das Außengelände stand nicht zur Verfügung und auch die beiden Bühnen „Orbit Stage“ und „Green Stage“ waren nicht bespielbar. Alles drängte sich in die Arena und auch dort improvisierte der Veranstalter mit dem Programm, um ein möglichst breites Angebot zu bieten. Während andere Festivals, wie z.B. das Juicy Beats, komplett ausfallen mussten, war der Veranstalter bemüht möglichst viel auf die Hauptbühne in der Arena umzuleiten und neue Spielpläne zu erstellen. So verlegte man etwa „DAF“ – die Deutsch Amerikanische Freundschaft – eigentlich Headliner der Green Stage – am Nachmittag auf die Arena Stage. Die Arena war zeitweise also voll besetzt bis auf den letzten Platz. In der Übergangszeit versuchten die Ansager Honey, Dr. Mark Benecke, Oliver Klein oder Der Tod alles, um die Zuschauer zu informieren. Kurz nach 21 Uhr war die Unwetterwarnung aufgehoben und die großen Merchandise-Zelte im Umlauf der Arena konnten geöffnet werden. Nach einer Stunde strömten die Fans in den Außenbereich und den Umlauf der Arena und die Halle wirkte, zum ersten Mal an diesem ersten Festivaltag, wie leergefegt. Natürlich kam in der leider extrem dunklen Halle noch nicht wirklich Festivalgefühl auf, aber die Band „Agonoize“ lieferte indoor, mit hartem elektronischem Sound, eine bombastische Show. Frontmann Chris ließ Kunstblut auf die ersten Reihen des Publikums regnen. 

Nach der Freigabe des gesamten Areals fand auch der erste richtige musikalische Stilwechsel statt. Mit „Goethes Erben“ kamen Streicher und jede Menge Akustikinstrumente auf die Bühne.

Die beiden letzten Bands des Abends heizten dem Publikum dann nochmal so richtig ein.

© Daniel Kraski
Auf „Front 242“ hatten sich viele der Zuschauer gefreut, was schon bei der Ankunft an den vielen Bandshirts zu sehen war. Die durch und durch elektronischen Sounds hallten durch die Halle, die dabei tanzbare Musik nahmen die Zuschauer mit Freude an und überall war Bewegung zu vernehmen. Als Headliner des Abends stand schließlich „And One“ auf der Liste. Frontmann Steve Naghavi umgab schon beim Betreten der Bühne eine gewisse Präsenz. Er verstand es, wie gewohnt, das Publikum mitzureißen und die Arena zum krönenden Abschluss dieses ersten Festivaltages richtig zum Kochen zu bringen.

Am Sonntag zeigte sich das Amphi von einer ganz anderen Seite. Die Sonne schien und sofort stellte sich das erhoffte Festivalfeeling ein. Zum Glück konnten nun auch die Händler- und Gastronomiestände draußen öffnen.

Zahllose Buden, Sitzecken, ein großer Biergarten und Outdoor Chill-Out Bereiche sorgten rundum für das leibliche Wohl der Besucher. Die Auswahl an Getränken und Speisen wurde um diverse (auch vegetarische) Spezialitäten erweitert.

Alles lief wie geplant und das Programm konnte auf allen Bühnen fortgesetzt werden.

© Daniel Kraski
Die Green Stage entwickelte sich prompt zu einem Zuschauermagneten, denn die leicht abschüssige Wiese vor der Arena bot reichlich Platz um auch für sitzende Zuschauer in den hinteren Reihen gute Sicht auf ein breites Spektrum an Bands wie „Zeraphine“ um Frontmann Sven Friedrich und „Welle Erdball“ zu bieten.

Immer wieder fanden im Restaurant „Henkelmännchen“ Autogrammstunden von einigen Künstlern statt. Der Andrang war groß und es bildeten sich lange Warteschlangen von Fans, die ihre Lieblingskünstler unbedingt aus nächster Nähe erleben wollten, wie zum Beispiel bei „Oomph“.

© Daniel Kraski
Insgesamt ging das Festival mit vielen weiteren Höhepunkten zu Ende. Beim Headliner des Abends „VNV Nation“ musste der Zugang zum Innenbereich und den Unterrängen wegen Überfüllung gesperrt werden. Die Futurepopper spielten eines der besten Konzerte ihrer zwanzigjährigen Geschichte und verwandelten die Arena in einen Hexenkessel. Hier stimmte alles: Das Publikum und Frontmann Ronan Harris waren in Feierlaune. Dieser bemerkte beeindruckt: „So sieht es also bei einem „Depeche Mode“ Konzert von hier oben aus!“

Nach dem Konzert strömten die Fans beseelt heim. Auch wenn viele den Charme des Tanzbrunnens vermissen, an den neuen Ort können sie sich sicherlich gewöhnen. Festival und Eventhalle? Das geht doch!

  

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