PRINZ: Worüber lachst du?
Netenjakob: Über schwarzen Humor à la Monty Python oder Sitcoms wie „Friends“. Wichtig: Es ist mit Herz und Liebe zum Detail gemacht!
PRINZ: Du warst Chefautor von „Switch“ und „Wochenshow“. Für „Stromberg“ gab’s den Grimme-Preis – warum trittst du nun selbst ins Rampenlicht?
Netenjakob: Ich wollte das machen, was ich selbst für witzig halte, ohne Kompromisse. Beim TV reden unheimlich viele Leute rein: „Das ist zu wenig emotional, zu intellektuell, gefällt das denn meiner Oma?“ Deshalb läuft oft Mist im Fernsehen. Das hat mich zur Lesung „Zu gut fürs Fernsehen?!“ inspiriert, am 20.10. beim Köln Comedy Filmfest zu sehen.
PRINZ: Was gibt’s auf deiner ersten CD „Multiple Sarkasmen“ zu hören?
Netenjakob: Ich beantworte wichtige Fragen: Glauben die Amis tatsächlich, dass Hitler noch an der Macht ist? Und kriegt man Studentinnen schneller ins Bett, wenn man Didi Hallervorden imitieren kann?