Ihren Nachnamen möchten Sie uns nicht verraten? Nein, lieber nicht. In Köln gibt es nicht viele Menschen mit meinem Nachnamen, wenn der veröffentlicht wird, klingelt ständig mein Telefon.
Aber Ihr Vorname klingt italienisch. Haben Sie Mode im Blut? Meine Mutter ist Deutsche, mein Vater Sarde, ich habe also das Beste aus zwei Welten mitbekommen.
Und Italiener kleiden sich besser? Der italienische Stil ist eher klassisch, elegant und zeitlos. Qualität ist wichtig. Und Italiener wissen sehr gut, wie man Kleidungsstücke geschickt miteinander kombiniert.
Sie haben zwei Berufe, in denen Sie mit Mode zu tun haben. Hat das Einfluss auf Ihren Kleidungsstil? Ich mache mir darüber nicht viele Gedanken. Morgens gehe ich zum Kleiderschrank und entscheide mich spontan, je nach Stimmung. Das Wetter spielt ja leider auch eine große Rolle. Wenn ich auf Galapagos leben würde, hätte ich jeden Tag nur Jeans und T-Shirt an.
Aber als Model müssen Sie schon auf Ihr Aussehen achten. Mein Typ sollte gleich bleiben. Ich gehe regelmäßig zum Friseur. Würde ich meine Haare plötzlich lila färben, würde meine Agentur „No Way!“ sagen.
Und wie reagieren Sie auf Menschen, die mit Kleidung gar nichts am Hut haben? Ich beurteile Menschen nicht nach ihrem Stil. Wenn so jemand das Geschäft, in dem ich arbeite, betritt, ist das für mich eher eine Herausforderung. Dann fühle ich mich angespornt, ihn richtig gut zu beraten.