Yunus Arslan vom MediYa Team, der Clubs und Partys am und um den Ring herum betreibt, hat sich vorgenommen, im Oktober mit den ebenfalls an der Partymeile tätigen Veranstaltern Can Cakir und Dirk Budach eine neue Location zu eröffnen. Wo sich diese befinden wird, möchte Arslan wegen des im September dort noch laufenden Betriebs zwar nicht verraten – PRINZ und die Gerüchteküche wissen aber schon längst, um welchen Laden es sich handelt, der mit runderneuertem Ambiente für frischen Wind am Ring sorgen soll. Und da ein spektakulärer Club natürlich auch spektakulär heißen soll, spendieren die drei Disco-Moguln jeder einen Tausender für einen möglichst legendären Clubnamen. Das klingt nach viel für ein paar Buchstaben, ist aber vergleichsweise wenig, wenn man sich die immensen sechsstelligen Kosten für ein derartiges Unternehmen vor Augen hält.

Und so ganz einfach, wie es klingt, ist es dann auch wieder nicht, die 3 000 Euro einzuheimsen: Jeder ernst gemeinte Namensvorschlag wird nach Einsendeschluss juristisch auf Unbedenklichkeit geprüft und einer Jury – in der unter anderem der Kölner PRINZ vertreten ist – vorgelegt, die zehn Favoriten ermittelt. „Das letzte Wort“ hat das Publikum, das in einem Online-Voting bis Ende September aus den Top Ten den offiziellen Clubnamen bestimmt. Ein erster spontaner Vorschlag aus unserer Redaktion lautete übrigens „Egal“. So wie in „Und, wo gehst du heut abend hin?“ – „Egal!“. Doch eigentlich finden wir: Es darf nicht egal sein. Dafür braucht die Kölner Clubszene zu dringend neue Spielorte. Mit möglichst guten Namen. Daniel Giebel