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Let’s talk about Sex!

PRINZ hat sich für euch ins Vergnügung gestürzt und einmal die Beate Uhse Sextoy Ladies Night getestet. Was uns erwartet hat, was es zu bestaunen gab und wie es um unsere Gesichtsröte stand, erfahrt ihr hier:



Let’s talk about Sex … Klingt fast schon ein bisschen nach Carry Bradshaws aufblinkendem Cursor und den Beginn einer Geschichte über die Stadt, die Mädels, die Schuhe und jede Menge Sex. Nunja, ganz so Carry-Bradshaw-like werden folgende Zeilen nicht, haben sich meine Mädels und ich schließlich nicht in einem Upper-East Hip-Café getroffen, sondern die Evi in unsere WG geholt und mit Supermarkt-Sekt freundlichst begrüßt.

Vom Badesalz bis zum Gleitgel mit Koffein 

Aber wer ist denn nun die Evi? Evi ist 29 Jahre und Beate Uhse Ladies Night Beraterin. Was sie macht, lässt sich einfach erklären: Evi betritt strahlend die Wohnung der Gastgeberin (in dem Fall meine Wenigkeit) und schwingt ihr üppig gefülltes und vorerst verschlossenes Körbchen mit sich. Haben sich alle Teilnehmer(innen) dann gesetzt, gemütlich am Glas genippt und die ersten Small-Talk-Barrieren gebrochen, wird endlich ausgepackt. Anfängliche Ängste, dass Peitsche und Co. den Abend bestimmen werden, lassen sich schon von Beginn an beiseite räumen. Das Sortiment beginnt sich vorerst als Wellness-Equipment zu tarnen und bereitet uns eine sinnesvielfältige Freude. Körperpuder mit Vanillegeruch und –geschmack , Badesalz, Massagesteine, -öl, und -kerzen: Freudig wird am eigenen Arm geleckt – und so erklärt sich wahrscheinlich schon jetzt, warum es keine Bilder dieser herrlichen Wellness-Zelebration gibt. Die Bilder wären wahrscheinlich noch weniger medientauglich gewesen, stellt man sich einen Haufen Mädels vor, die sich einen Vibrator an die Nase halten. Klingt komisch? Ist es auch! Erstmal! Doch Evi meint, dass die Nasenspitze sich optimal zum Testen eignet, soll die ganze Party ja nicht zur wilden Orgie werden. Und nun seht ihr schon, dass die Wellness-Produkte hinter uns gelassen worden sind und die Sache begonnen hat richtig spannend zu werden.

Das „Heiße Höschen“ und der „Porsche“ unter den Vibratoren

Jetzt beginnt auch die Phase, in der die Gespräche hitziger und die Gläser leerer werden. Gleitgel aller Herren Länder (sogar mit Koffein oder auch ein Gleit-Gel-Allrounder für spröde Lippen bis eingefrorene Autotüren), Liebeskugeln aller Frauen Vorstellungen, Anal-Ketten, Handschellen und die Vibrator-Front. Alles darf ausprobiert werden (wir bleiben natürlich bei der Nasenspitze) und der Spaß steigt mit der Vielfältigkeit der vibrierenden Kollegen. Wahrscheinlich auch generell der Leitsatz hier. Die 2 Produktjoker sind zweifelsohne der (ich zitiere die Evi) „Porsche der Vibratoren“ und das „Heiße Höschen“. Der Porsche fährt Automatik, kann man die Vibrationsstärke schließlich stufenlos regeln. Zudem ist der Porsche auch Amphibienvehikel zugleich und kann problemlos in die Badewanne mitgenommen werden. Fast schon skurril, was der Porsche an Bewegung drauf hat – dreht und stößt er in vollster Dynamik und Eleganz vor sich hin. Das Heiße Höschen blieb uns besonders im Gedächtnis. Hier mal schnell erklärt: Im Paket sind ein Höschen (noch nicht heiß, wenn auch schon ziemlich heiße schwarze Spitze), eine Fernbedienung und eine Art (Apple-Computer-Maus-groß) Vibrations-Pad. Letzteres kommt in vorgesehene Nische im Höschen. Eine Fernbedienung tut ihr übriges. Diese kann nämlich mit sich getragen werden und empfängt Bass, welcher in Form von Bewegung (im Höschen) weitergegeben wird. Und nun ganz einfach: Je doller der Bass, umso stärker die Vibration in der Hose. Uns wurde zugesichert, dass das heiße Höschen auch die eine oder andere Techno oder Drum-and-Bass-Party überstehen würde.

Intime Atmosphäre – auch in puncto Gesprächsstoff

Lassen wir jedoch neben buntem Spielzeug die Faszination für „zwischen den Zeilen“ nicht außen vor. Der Abend war auf jeden Fall sehr witzig und interessant, doch bringt Evi durch ihre offene Art auch ein paar grundprinzipielle Punkte zum Anstoß (willkürliches Wortspiel). Es ging um Liebe, um Sex, um Liebe und Sex, um Sex ohne Liebe, um Vertrauen, Selbstbestimmung, One Night Stands, Emanzipation, Partnerschaftsmodelle und und und. Und so entstand zwischen Gleitgel und Analkette eine beinahe (wie könnte das jetzt eigentlich auch anders sein) intime Atmosphäre, die das eine oder andere tiefergreifende Gespräch in Gange setzte.

Testurteil: Wir sind nochmal dabei! 

Die zuvor vorhandene Skepsis, der Abend könnte in Unangenehmlichkeiten ausarten, haben wir bereits mit Evis Eintritt in unsere WG davon geschmissen. Rückblickend ist sogar zu sagen, dass wir die Stunden als so amüsant und – ja sagen wir mal lehrreich – empfanden, dass die Evi sich unsere Adresse am besten merkt und in ein paar Monaten gerne nochmal mit schwarzem Körbchen vorbei kommen darf!

Bewertung: 5/5

Und so geht’s: Die Gastgeberin erhält 10% Nachlass auf ihre Bestellung, stellt sie schließlich die Manege. Nachdem die Stunden der Präsentation dann verstrichen sind, gibt Evi einen Katalog sowie Bestellzettel rum und dann darf munter drauf los finanziert werden. Nach Überweisung erhält der Gastgeberhaushalt ein großes Paket mit einzeln eingepackten Päckchen für die jeweiligen Kunden. Besonders ist die Ladies Night für Junggesellinnen-Abschiede geeignet. Aber auch Männer dürfen sich trauen. Und auch Pärchen. Oder Freunde und Freundes Freunde. Das Temperament der Runde wird sowieso immer durch die individuelle Dynamik bestimmt und Evi schafft es sicherlich, jedes Publikum mit ihren kleinen und eben auch großen Schätzen zu begeistern.

Lust? Interesse? Neugier? Hier geht’s direkt zu Evis Facebook-Page. Einfach anschreiben und Termin ausmachen.


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