Hexenprozesse in Neuengland im 17. Jahrhundert

VORTRAG & GESPRÄCH
mit MADELEINE APITZSCH, Germanistin M.A., Historikerin M.A.

Für das 17. Jahrhundert sind für die mittleren und südlichen nordamerikanischen Kolonien Englands kaum Hexenverfolgungen nachweisbar. Nur einzelne Prozesse fanden in New York, New Jersey, Delaware, Maryland und Virginia statt. Wesentlich anders war die Lage in Neuengland; dort wurden im 17. Jahrhundert über 200 Menschen wegen Hexerei angeklagt. Auch wenn nur eine geringe Anzahl dieser Prozesse mit einem Todesurteil endete, wird doch der hohe Intensitätsgrad von Verfolgungen deutlich. Der Vortrag gibt einen Einblick in Ursachen, Faktoren, Gerichtspraxis sowie Auswirkungen der Hexenprozesse in Neuengland, was insbesondere an den Beispielen Salem und Andover veranschaulicht wird.

MADELEINE APITZSCH ist Germanistin und Historikerin. Ihre Forschungsschwerpunkte sind frühneuzeitliche Hexenverfolgungen, historische Kriminalitätsforschung, Stadtgeschichtsforschung sowie Rezeptionsgeschichte. | Eintritt: 4,- | 2,- Euro ermäßigt

Nächster Termin

Dienstag, 02.07.2024

Beginn

19:00 Uhr

Ende

21:00 Uhr
Windscheidstr. 51
04277 Leipzig

Abendkasse

4,00 EUR

Eintritt ermäßigt

2,00 EUR

Anfahrt

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