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Hotspot Leipzig: ANIMATIONSFILMPROGRAMM


Das Animationsfilmprogramm versammelt Werke der Leipziger Label L.Æ.NIMATION, COGT
(Court of Good Taste) und FILZ (Filmische Initiative Leipzig). Anhand von vier Beiträgen beleuchtet das Programm den Bilderschatz einer Generation, die den Systemwechsel 1989 in Deutschland miterlebt hat, wirft eine kritische Sicht auf Reisen vom globalen Norden in den Süden, beschäftigt sich mit der These, dass wir selbst die Ursprache in uns tragen und beschreibt das Bedürfnis in Pandemie-Zeiten, den Blick gleichzeitig nach innen und nach außen in die Welt zu richten.

Das Programm beinhaltet folgende Filme:

PRINZ Tickets

ROSTOCK GRAND CAFÉ
BRD 2014, Susann Arnold, 04:52 min, OmeU
ein Gedicht von Moritz Gause

Mit dem Systemwechsel von 1989 waren unzählige Wünsche und Projektionen verbunden, die meisten wurden jedoch enttäuscht. Im Film wird der kollektive Bilderschatz einer Generation collagiert, zerschnitten und übermalt.

AM BEISPIEL: KILIMANDSCHARO
BRD 2020, Sebastian Mai, Hybride Form, 10:23 min, OmU

Warum reisen wir? Warum reist ihr zum Kilimandscharo nach Tansania? Was erwartet ihr dort? Was werdet ihr sehen? Was nicht? Der Filmemacher Sebastian Mai hat dieses Video
zusammen mit dem Sozialwissenschaftler George Jimmy Nyella gemacht, um Antworten zu geben.

ACGT
BRD 2017, Nick Teplov, Experimentalfilm, Animation, 7 min

Es wird seit jeher nach der Ursprache gesucht. Doch vielleicht ist diese Sprache ein Teil von uns: unser Gencode. Jeder Mensch ist nur eine Teilartikulation. Wir sind keine Adressat*innen, wir sind die Botschaft.

13 VERSUCHE, DIE LUFT ANZUHALTEN
BRD 2020, FILZ kollektiv (Emerson Culurgioni, Florian Fischer, Anna Friedrich, Juliane Jaschnow, Jana Keuchel, Kathrin Lemcke, Jonas Matauschek, Andrea Rüthel, Stefanie Schroeder, Ginan Seidl, Nick Teplov, Clara Wieck, Katharina Wittmann), Experimenteller Dokumentarfilm, 15 min

13 VERSUCHE, DIE LUFT ANZUHALTEN versammelt 13 Perspektiven aus 13 Wohnungen,
die sich fast alle in Leipzig, doch gefühlt weit weg voneinander entfernt befinden. Um verbunden
zu bleiben, schicken sich die Filmschaffenden einen Videokettenbrief zu. Jeden Tag entsteht ein einminütiger Beitrag, der am Abend an die nächste Person weiter gereicht wird. Eine den aktuellen Zustand beschreibende Collage entsteht, subjektiv, nach innen gerichtet und gleichzeitig die Privilegiertheit unserer sicheren vier Wände thematisierend. Die polyfone Zustandsbeschreibung gewinnt immer mehr an Klarheit – nicht in ihrer Eindeutigkeit, sondern in dem wachsenden Bedürfnis, von Mitteldeutschland ausgehend aus dem eigenen Fenster in sich selbst und in die Welt zu schauen.

Das Angebot ist kostenfrei. Um Spenden wird gebeten.


Termin

Freitag, 09.04.2021

Beginn

10:00 Uhr

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