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„Uns eint die Liebe zum Buch“ Jüdische Verleger in Leipzig. 1815–1938


Studioausstellung
1.6.–25.7.2021
Haus Böttchergäßchen des Stadtgeschichtlichen Museums Leipzig

Seit dem 18. Jahrhundert zählt Leipzig zu den bedeutendsten Messe- und Verlagsstädten in Deutschland. Obwohl nur eine Minderheit in der Buchbranche, waren ab Mitte des 19. Jahrhunderts auch jüdische Verleger, Autor*innen und Künstler*innen an diesem Erfolg beteiligt, darunter Henri Hinrichsen (Edition Peters) oder Kurt Wolff. Viele andere sind heute fast vergessen. Wichtige Publikationen des liberalen Judentums entstanden um 1850 dank spezialisierter Verlagshäuser und Druckereien in Leipzig. Jüdische Verleger waren vor allem Anfang des 20. Jahrhunderts sehr vielseitig aktiv: Ihre Publikationen reichten von religiösen Schriften über die berühmten Notendrucke der Edition Peters bis zu wissenschaftlichen Werken, Stadtplänen und Zeitschriften oder Künstlerbüchern der Moderne.

Die Studioausstellung zeigt neue Facetten des Kulturaustauschs der Buchstadt Leipzig und ihrer Strukturen. Ihre Geschichte ist die von Liberalität und Bildung, der Hoffnung auf Toleranz und gegenseitigen Austausch.

Gefördert durch #2021JLID – Jüdisches Leben in Deutschland e.V. (https://2021jlid.de/) aus Mitteln des Bundesministerium des Innern für Bau und Heimat (https://www.bmi.bund.de/DE/startseite/startseite-node.html).


Termin

Freitag, 18.06.2021

Beginn

10:00 Uhr

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