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Von weißen, blinden und mehrfach überzeichneten Fläche

Das Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) und das Historische Seminar der Universität Leipzig präsentieren am Mittwoch, den 25.01.2023, die interdisziplinäre LEIPZIGER RINGVORLESUNG zur Literatur, Kultur und Geschichte der Ukraine im Wintersemester 2022/23 mit dem Vortrag:
Von weißen, blinden und mehrfach überzeichneten Flächen: Ukrainische Erinnerungen an den Zweiten Weltkrieg und die Shoa nach 1945 und 1991.

Die Geschichte der Ukrainischen Sowjetrepublik im Zweiten Weltkrieg ist eine komplexe Geschichte mehrfacher Besetzungen, zahlreicher Massenverbrechen, insbesondere der deutschen Okkupanten an der jüdischen und nicht-jüdischen Bevölkerung, sowie (enttäuschter) politischer Hoffnungen auf einen eigenständigen Staat der ukrainischen Nationalisten. Im Vortrag legen Svitlana Telukha und Maren Röger die Schichten der (Nicht-)Erinnerung an Verfolgung, Vernichtung, aber auch Zusammenarbeit mit den Besatzern frei. Dabei stellen sie besonders in den Fokus, wie sich der öffentliche Umgang nach der Erlangung der Unabhängigkeit 1991 gewandelt hat.

Termin

Mittwoch, 25.01.2023

Beginn

17:00 Uhr

Anfahrt

Map data © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA
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