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Ab sofort stellen wir euch jeden Monat hier die top DVD Erscheinungen des Monats vor.

Jede Sekunde zählt – The Guardian

(erscheint am 01. März 2007)

Kevin Costner ist zurück. In dem Action-Drama „The Guardian“ mimt er den Rettungsschwimmer Ben Randall. Bei einem Einsatz in Alaska kommt es zu einer Katastrophe, bei der Randalls gesamtes Team dem Meer zu Opfer fällt. Strafversetzt an ein eine Rettungsschwimmerschule lernt Randall den jungen, ehrgeizigen und arroganten Jake Fischer kennen, dargestellt von Ashton Kutcher. Während der harten Ausbildung merken die beiden Männer, dass sie eine ähnliche, dunkle Vergangenheit verbindet.
Die gut ausgearbeiteten Charaktere und beeindruckenden Aufnahmen der tosenden See lassen diesen Film zu einem wahren Filmgenuss werden. Und Andrew Davis gelang nach „Alarmstufe: Rot“ und „Auf der Flucht“ erneut ein solider Actionfilm, in dem auch die Dramatik nicht zu kurz kommt.

Der Teufel trägt Prada

(erscheint am 12. Februar 2007)

Für Andy Sachs (Anne Hathaway) geht ein Traum in Erfüllung, als sie einen Job als Assistentin der Chefredakteurin, des berühmten Modemagazin Runway, Miranda Priestley (Glenn Close), ergattert. Frisch vom College, zieht das Landei Andy, in das brodelnde New York und erlebt dort ein wahres Fegefeuer der Eitelkeiten. Während alle Frauen um sie herum, sie um die Stelle beneiden, geht Andy Sachs für ihre Chefin einkaufen, mit deren Hündchen Gassi und erlebt die Hölle der Haute Couture am eigenen Leib.
Entstanden ist der Film nach dem Bestseller von Lauren Weisberger, die eigene Erfahrungen aus ihrer Zeit als Assistentin, bei der Vogue in New York, in die Geschichte hat einfließen lassen. Regie bei „Der Teufel trägt Präda“ führte David Frankel, der auch schon Folgen der Serie „Sex and the City“ drehte.
Am Ende ist ein Film mit viel hintersinnigem Humor, einer Glenn Close in Bestform und einer galligen Satire entstanden. Ansehen lohnt sich.

Deutschland. Ein Sommermärchen

(erscheint am 03. Februar 2007)

Jetzt werden einige Frauen sicher sagen: „Oh nein, nicht dieser blöde Fußballfilm!“ Doch die Mehrheit der Deutschen wird sich schon erwartungsvoll die Hände reiben. Endlich kann man so oft man möchte (oder der Lebensgefährte es erlaubt), die schönsten Stunden des heißen WM Sommers 2006 im heimischen Wohnzimmer noch einmal erleben. Wer erinnert sich denn nicht, an die Eröffnungspartie Deutschland gegen Costa Rica am 09.Juni 2006? Auf einmal waren die Einkaufszentren verwaist, die Fußballhasser des Wohnzimmers verwiesen und ganz Deutschland im WM-Fieber. Noch einmal kann man den Schmerz der Niederlage gegen Italien fühlen, so kurz vor dem Finale und den Geist spüren der eine Nation stärker einte, als der Fall einer Betonmauer vor über 16 Jahren: Deutschland. Ein Sommermärchen! Festgehalten für die Ewigkeit vom deutschen Regisseur Sönke Wortmann, dem das Privileg zuteil wurde, unsere Nationalelf auch in der Vorbereitungsphase der WM zu filmen, die Spieler während der WM und in den wenigen Ruhephasen zu begleiten und die Elf auf Schritt und Tritt zu begleiten. Herausgekommen ist dabei ein Dokumentarfilm über eine Mannschaft, eine Weltmeisterschaft und über den Traum einer Nation.

The Crow – Wicked Prayer

(bereits erschienen)

Erinnert Ihr euch noch an den ersten Film der „The Crow“ Reihe? Brandon Lees beste und leider auch letzte Rolle? Das war 1993 und ist nun immerhin 14 Jahre her. Seitdem hat die Reihe mit jedem Film immer mehr nachgelassen und nun erschien der bereits vierte (und hoffentlich auch letzte) Film der Reihe. In den Hauptrollen David Boreanaz (bekannt aus den Serien Buffy und Angel) als Satanist Crash der zusammen mit seiner Freundin Lily (Tara Reid, die immer noch keine Schauspielerin ist) seinen alten Kumpel Jimmy (Edward Furlong) samt Indianerfreundin umbringt. In weiteren Rollen sieht man Dany Trejo (From Dusk Till Dawn) und sogar Dennis Hopper, der sich mittlerweile anscheinend für nichts mehr zu schade ist. Es ist schon wirklich traurig, wie man trotz vieler guter Namen (Tara Reid ausgeschlossen), einen solchen Film zu produzieren. Diese Frage kann man dem Regisseur Lance Mungia („Six String Samurai“) durchaus einmal stellen. Zumal der letzte Film der Reihe „The Crow Salvation“ doch schon einige Jahre zurückliegt und die Drehbuchautoren die Zeit gehabt hätten, ein vernünftiges Drehbuch zu schreiben. Wobei es an sich nicht mal eine schlechte Idee gewesen sein mag, die düstere Gothic Story mit Indianermythen zu vermischen und die Handlung in ein Indianerreservat zu verlegen. Doch leider wirken die Bösewichte lächerlich, die Kulissen billig, die Szenen, in denen man die Krähe sieht, aus den Vorgängern geklaut und sogar der Soundtrack ist irgendwann einfach nur noch nervig eintönig. Fazit: Finger weg von diesem Film! Lieber nochmal den ersten Film der Reihe ausleihen und Brandon Lee nachtrauern, der sich angesichts dieses schlechten vierten Teils wahrscheinlich wirklich aus seinem Grabe erheben möchte, um Rache zu üben.


Jede Sekunde zählt

Der Teufel trägt Prada

Deutschland: Ein Sommermärchen

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