„Einmal die Vorband von DJ Bobo sein“

Sie sind abgedreht. Aber sympathisch. Und vor allem bei ihren Fans sehr beliebt.
Schon seit 1992 gibt es die Combo Hierschbiet aus Magdeburg. In der jetzigen Besetzung spielen Tomas Tulpe (Sänger), Walter Schnepel (Keyboard), Kolossal (Bass), DJ Taip und Herr Kosmos (Sounddesign) seit November 2007 zusammen. urbanite traf Tomas, Walter Kolossal, sowie Bandassistent Martin Hodge zum verrückten Interview.

Tomas:

Früher wurden wir hauptsächlich von Mike Krüger beeinflusst. Heute vor allem von Elvis. Meiner Meinung nach sind Krüger und Elvis Seelenpartner, da gibt es musikalisch keinen großen Unterschied. Außerdem holen wir uns von DJ Bobo Inspiration. Er ist ein echter Dancefloor-Pionier.

Kolossal:

Viele denken auch, wir werden von Helge Schneider beeinflusst. Das stimmt aber gar nicht. Dann schon eher von Erasure und Motorhead. Wir arbeiten auch schon an der Musikrichtung Elektro-Metal, die speziell aus der Kombination dieser beiden Bands hervorgeht.

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Und auf welche Art und Weise wurdet ihr zum Namen „Hierschbiet“ inspiriert?

Tomas:

Auf einer Kirschplantage.

Kolossal:

´Biet´ steht für eine Art Brei. So kann man auch die Band beschreiben. Bei uns ist einfach alles drin. Wir sind sozusagen formbares Material. Eine wirkliche Definition fehlt noch, aber die können uns die Leute geben, wenn sie uns gesehen haben.


Foto: Stefan Deutsch

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Welches Erlebnis als Band wird euch immer in Erinnerung bleiben?

Tomas:

Eine Dampferüberfahrt von einer Elbseite auf die andere. Das war schon toll.

Walter:

Jede Art von Interviews. Dann sehen wir uns wenigstens mal.

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Und musikalisch?

Walter:

Unsere Auftritte sind jedes Mal geil, die sind immer anders.

Tomas:

Interessant war auch mal ein Auftritt, bei dem wir zu Beginn ca. 100 Zuhörer hatten. Nach zwei Liedern waren dann noch fünf da.

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Wie ist das Magdeburger Publikum im Vergleich zu anderen Städten?

Kolossal:

Die Magdeburger sind nicht so zurückhaltend. Das sind coole Leute, die Electro-Metal verstehen. Und sie sind uns treu.

Walter:

Am liebsten würden wir sie zu allen Gigs mitnehmen. Alle in den Bus und ab geht’s.


Foto: www.hierschbiet.de

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Man hört schon länger, dass von euch demnächst ein Album erscheinen soll.

Tomas:

Das Album ist in Produktion. Auf jeden Fall wird es noch dieses Jahr erscheinen.

Kolossal:

Der jetzige Stand ist, dass das Teil im Sommer rauskommt.

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Die Band gibt es schon seit 1992, da gab es schon viele Auftritte. Gibt es einen Ort, wo ihr unbedingt mal auftreten wollt?

Tomas:

Unser Traum ist es, mal auf Hawaii und in New York zu spielen. In Badebekleidung. Und zum Schluss in San Francisco. Dann aber in zerrissenen Jeans. Ihr wisst, warum…Das wäre der Höhepunkt und danach wäre für die Band Feierabend.

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Hohe Ziele. Und wenn’s nicht klappt?

Tomas:

Dann spielen wir in zehn Jahren bei der Eröffnung der neuen Gartenabteilung eines Möbelhauses.


Foto: Stefan Deutsch

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Wenn ihr einen Wunsch frei hättet…

Tomas:

…würden wir am liebsten im Vorprogramm von DJ Bobo auftreten. Er ist fantastisch.

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Am 2. Mai spielt ihr in der Feuerwache. Was dürfen die Gäste erwarten?

Tomas:

Zaubertricks. Ich werde auf der Bühne zaubern. Wie sie funktionieren, weiß ich zwar selbst nicht, aber es klappt. Wir bieten den Leuten Unterhaltung und Revue. Wir spielen auf der Tanzfläche, die Gäste dürfen auf die Bühne.

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Es wird also eine grandiose Show?

Tomas:

Natürlich. Wir werden auch das Publikum interviewen. Es gibt spontane Life-Action und Überraschungsgeschenke.

Mehr Infos gibt’s unter www.hierschbiet.de

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