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Interview mit Revolverheld Johannes Strate

Im Dezember geht der Frontmann der Revolverhelden mit seinem gleichnamigen Soloalbum auf Tour. Am 26.08. stehen die fünf Nordlichter aber nochmal zusammen bei „Stars im Park“ auf der Magdeburger Seebühne. Wir haben im Vorfeld mit Sänger Johannes über Preise, Fußball, Solo-Projekte und die Zukunft der Band gesprochen.

urbanite:

Johannes, ihr habt dieses Jahr die goldene Schallplatte für euer Album „In Farbe“ und den Comet als bester Live-Act bekommen. Welcher Preis liegt euch mehr am Herzen?

Johannes:

Es ist beides geil. Wir sind seit 8 Jahren nur live unterwegs, von daher ist der Comet als Publikumspreis natürlich eine große Ehre für uns. Aber die goldene Schallplatte zeigt uns, dass die Leute unser Album kaufen, es und ihre ganz persönlichen kleinen Geschichten damit verbinden. Daher kann man es schwierig vergleichen. Preise sind immer das Sahnehäubchen, da haben wir eigentlich kein „Lieblingskind“.

urbanite:

Im Dezember gehst du aber erstmal solo mit deinem ersten eigenen Album „Die Zeichen stehen auf Sturm“ auf Tour. Wie kam es dazu?

Johannes:

Ich habe in der letzten Zeit viele sehr persönliche und intime Songs geschrieben, die ich gern veröffentlichen wollte. Sie hätten aber nicht auf ein Revolverheld-Album gepasst, weil sie dafür einfach zu persönlich und auch sehr akustisch sind.

urbanite:

Was haben die anderen Jungs zu deinen Soloplänen gesagt?

Johannes:

Sie haben mich voll unterstützt und gesagt „Mach das!“. Da habe ich wirklich großes Glück, in einer so tollen Band mit so liebevollem Umgang zu spielen.

urbanite:

Und wie habt ihr das parallel hinbekommen ohne, dass die Arbeit der Band darunter leidet?

Johannes:

Naja, das letzte halbe Jahr war schon sehr stressig und arbeitsreich. Ich habe viel an meinen eigenen Songs geschrieben und unter der Woche an dem Album gearbeitet. Am Wochenende war ich dann mit den Jungs unterwegs und auf Tour. Aber mit ihrer Unterstützung hat alles gut funktioniert.


Foto: Sascha Stadler

urbanite:

Auf eurer Internetseite heißt es, dass auch das ein oder andere Bandmitglied noch an Solo-Projekten arbeitet. Gibt es da schon was Konkreteres?

Johannes:

Nein, momentan nicht. Ein paar der Jungs sind noch am tüfteln und schreiben. Aber wenn es soweit ist, erfahrt ihr es natürlich auf unserer Homepage www.revolverheld.de

urbanite:

Müssen sich eure Fans denn jetzt in anbetracht eurer Solo-Pläne Sorgen machen, dass bei Revolverheld die „Zeichen auf Abschied“ stehen?

Johannes:

Nein, absolut nicht. Wir haben immer noch Spaß an der gemeinsamen Arbeit und stehen gern zusammen auf der Bühne. Wenn du einmal Blut geleckt hast, willst du immer mehr. Und es gibt doch genügend Bands, die beweisen, dass sie auch auf ihre alten Tage nicht die Lust und den Spaß am Touren verloren haben Wir werden uns sicher gegen Ende nächsten Jahres wieder hinsetzen und Songs für ein neues Studioalbum schreiben und aufnehmen. Wir haben noch lange nicht genug!

urbanite:

Und jetzt noch eine Frage an dich als eingefleischten Fußballfan: Kennst du den FC Magdeburg?

Johannes:

Ich habe schon mal von den Magdeburger Fußballern gehört, ja. Aber ich weiß nicht, in welcher Liga sie spielen. Gegen meinen Lieblingsverein Werder Bremen haben sie jedenfalls noch nicht gespielt- das wüsste ich.

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