SCM gewinnt auch in Lemgo

Als Damir Doborac mit der Schlusssirene zum 27:25 einwarf, fiel von Frank Carstens, den Spielern, Betreuern und den Fans der Druck ab. Im Kreis feierte die Mannschaft, die mitgereisten Anhängern stürmten zum Teil das Parkett – nach einem Achterbahnspiel gewann der SCM verdient beim TBV Lemgo. Und somit wurde auch die Frage beantwortet, die sich alle vor dem Spiel stellten: Wo geht es hin mit dem SCM in dieser Saison? Antwort: nach oben!
12:4 Punkte hat der SCM nun, steht völlig verdient auf dem fünften Tabellenrang und ist neben den Füchsen aus Berlin die Überraschung der Saison. In Lemgo spielte der SCM in der ersten Hälfte nicht wirklich gut, der 12:14-Pausenrückstand folgerichtig. Was danach in der Kabine passiert ist, sollte Coach Carstens lieber für sich behalten, denn es scheint ein gutes Erfolgsrezept zu sein. Bis auf 25:18 konnten die Magdeburger wegziehen, hinten standen sie kompakt und konnten sich mal wieder auf den überragenden Gerrie Eijlers im Tor verlassen (20 Paraden), vorn warfen vor allem Jure Natek (8), Robert Weber (8/2) und Fabian van Olphen (6) wichtige Tore. „Wir waren im Angriff geduldiger und haben nach den Auslösehandlungen nicht sofort den Abschluss gesucht“, war Carstens zufrieden. „Auch in der Deckung hatten wir Glandorf besser im Griff als in der ersten Hälfte.“ Die letzten acht Minuten waren hingegen geprägt von großer Unsicherheit und der Tatsache, dass das Spiel fast noch aus der Hand gegeben wurde. Zahlreiche technische Fehler brachten Lemgo 30 Sekunden vor dem Ende noch mal bis auf 25:26 heran. „Da hatten wir ganz schönes Nervenflattern und haben Bälle weggeworfen. Das darf uns nicht passieren“, monierte Carstens. Doch dann kam Doborac und mit seinem Treffer die große Erleichterng.
Der Traum beim SCM geht weiter. 


Foto: Kai Pagels

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