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30:22-Sieg an der Ostsee, aber weiter Ärger um Vasilakis

Pflichtaufgabe erfüllt! Am 14. Spieltag gewann der SC Magdeburg 30:22 (17:13) vor 1050 Zuschauern in der Vogelsanghalle beim Stralsunder HV. Bester Torschützen bei den Gladiators waren Yves Grafenhorst mit 9 Treffern und Christian Sprenger mit 5/1 Toren.
Im Tageshotel am Hansedom in Stralsund bereitete sich der SC Magdeburg auf die bevorstehende Aufgabe beim Liga-17. Stralsund vor. Der SCM war gewarnt, konnte sich der SHV im vorherigen Spiel ein respektables Remis beim TSV Dormagen erkämpfen. Schon vor dem Spiel gab es viel Gesprächsstoff. Das Hauptthema war jedoch nicht, das neben vielen SCM-Fans auch Gladiators-Ärztin Dr. Birgit Hoffmeyer auf dem Stralsunder Weihnachtsmarkt gesichtet wurde, sondern der Vertragspoker um Shooter Alex Vasilakis. Der Griechen-Star verlässt den SCM so gut wie sicher nach dieser Saison (urbanite berichtete). Doch nun taucht ein neuer Verein in den Spekulationen um Vasilakis auf. Nachdem Wetzlar zunächst heiß gehandelt wurde, soll nun auch das spanische Spitzenteam CAI Aragon großes Interesse am Linkshänder haben. Das Gerücht, dass Vasilakis zu viel Geld gefordert habe, ist nach urbanite-Informationen falsch. Denn urbanite erfuhr: Vasilakis sollte sogar weniger verdienen. Zwar sollte Alex das gleiche Grundgehalt bekommen, jedoch ab der neuen Saison Wohnung und Auto selbst bezahlen. Das, was vorher für ihn übernommen wurde, Ein weiterer Grund, warum es für ihn keine Zukunft beim SCM gibt, ist die offenkundige Hassliebe zwischen ihm und Trainer Biegler.

Gegen Stralsund fing Vasilakis nach dem Hickhack unter der Woche nicht an. Stattdessen Andreas Rojewski, der das erste Tor für den SCM zum 1:1-Ausgleich erzielte (2. Minute). Bis zur elften Minute können die Stralsunder mithalten (4:4), doch dann ziehen die Gladiators weg. Über 6:4 (13.) durch Yves Grafenhorst und 8:5 (16., Grafenhorst) kann der nun eingesetzte Vasilakis in der 22. Minute zur ersten Fünf-Tore-Führung (13:8) einnetzen. Doch kurz vor der Halbzeit hat der SCM einen Hänger. Stralsund kann von 10:15 (25.) bis auf 13:15 (28.) verkürzen. Aber der von einem Infekt genesene Christoph Theuerkauf kontert cool mit einem Doppelpack zum 17:13 (29.). Halbzeit-Fazit: Der SCM führt zwar 17:14, profitiert dabei jedoch von den vielen Fehlern der stark dezimierten Gastgeber und leistet sich selbst zu viele Unkonzentriertheiten (zwölf Fehler in den ersten 30 Minuten).


Fotos: Stefan Deutsch

Bis zum 22:19 für den SCM in der 48. Minute bleibt das Spiel spannend. In dieser Phase kann sich immer mehr Silvio Heinevetter im Tor der Magdeburger auszeichnen, der einige wichtige Bälle pariert. Vom 22:19 zieht der SCM dann innerhalb von vier Minuten auf 26:19 weg. Die Vorentscheidung! Danach schaukeln die Gladiators das Spiel locker nach Hause, gewinnen mit 30:22 in Stralsund und festigen damit Tabellenplatz drei. Der beste Torschütze Yves Grafenhorst zum Sieg: „Es war lange Zeit das erwartet schwere Spiel in dieser kleinen, engen Halle. Wir waren gut vorbereitet, denn es sollte uns nicht wieder wie letztes Mal (30:31-Niederlage im März 2004, d.Red.) passieren, dass wir hier die Punkte abgeben.“
Acht Spiele ist der SCM nun in Folge ungeschlagen, die letzten sechs Partien wurden gewonnen. Diese Serie wollen die Gladiators am 14.12. weiter ausbauen, wenn die HSG Wetzlar in der Bördelandhalle gastiert.

Weiterführende Links

www.scm-gladiators.de

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