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Teil 3 der urbanite-Reihe zum SWM-MusiCids-Finale

Eigentlich sind sie gleich mehrfach Exoten im diesjährigen Finale: Keiner kannte sie, nur einer von vieren ist aus Magdeburg, sie lachen dem momentan beliebten 60s-Retro-Indierock samt britischen Charme frech ins Gesicht und spielen unbeirrt ihr psychedelisches Rockbrett ca. 1971 runter. Konni (git, voc), Nico (git, voc), Tim (bass, voc) und Marc (drum) hatten keine Chance und haben sie doch grandios genutzt. Mit weitem Vorsprung und bis dato nur fünf fertigen Songs gewannen sie haushoch den zweiten Vorausscheid.
Wenn man dieses Quartett auf einen Charakterzug begrenzen müsste, dann wäre das bestimmt ihre Unbekümmerheit. Direkt dahinter ihr Witz und Charme. urbanite-Redakteur Thomas Vorreyer jedenfalls war nach dem Interview hin und weg.

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Hallo Jungs! Ersteinmal zu Beginn: Wie schreibt man Euren Namen eigentlich richtig? Es gab da die unterschiedlichsten Varianten überall.

The ApazZ Ensemble:

(Konni schaut auf mein Notizblatt) Haha, wie schreibst du ihn denn?!

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Na so stand es immerhin auf dem SWM MusiCids-Flyern!

The ApazZ Ensemble:

Nee, das ist so falsch. The A-P-A-Z-Z Ensemble … mit einem großen zweiten “Z”!

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Eine Premiere. Ihr wart die Stimmungsband schlechthin auf dem zweiten Vorausscheid und eure Musik ist auch sehr an den 70ern orientiert. Spielt ihr da auch in Bierzelten?

The ApazZ Ensemble:

Haha, hmm … nein eher nicht.

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Wie seid ihr denn zu den MusiCids gekommen?

The ApazZ Ensemble:

Na Konni war schon früher mal mit Ampere dabei ohne zu gewinnen, also wollte er es nochmal probieren (lachen). Ja und wir als Band wollten eigentlich in erster Linie Auftritte rankriegen, da sich bei uns da keiner richtig drum gekümmert hat. Also haben wir uns mit unseren damals vier Songs beworben. (erneutes Lachen)

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Und mit denen habt ihr im Handumdrehen das Finale erreicht. Wie verliefen die bisherigen Vorbereitungen?

The ApazZ Ensemble:

Momentan läuft es richtig gut und wir kommen schnell voran. Mit allem. Einen Auftritt haben wir auch gespielt beim Simba Cup und da … ach Mist! Wir haben ja da doch in einem Bierzelt gespielt. (Alle lachen mal wieder)
(Anm.d.V.: der SIMBA-Sparkassen-Cup 2007, ein Fußballtunier mit Rahmenprogramm, fand vom 6. bis 8. Juli am Sportplatz des Albert-Einstein Gymnasiums statt.)

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Klingt ja gut. Ihr hattet euch ja mit vier Songs beworben, habt dann beim Ausscheid fünf gehabt und danach zwei neue versprochen. Wie steht es mit denen?

The ApazZ Ensemble:

Jaha wir haben sie fertig. Ging eigentlich fix. Der eine heißt „Loretta“ und das ist Konnis Stationsschwester aus Zivizeiten gewesen. Ziemlich funkige Nummer auf den Punkt genau. Das andere Stück „Mr. Gaedke“ ist eine Lobhymne auf einen Kumpel.

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Was erwartet uns neben solchen Songs eigentlich in der Factory?

The ApazZ Ensemble:

Spaß mit Konzept. Ersteinmal lösen wir unser Versprechen ein, dass Konni bei pop|10 abgegeben hat: Wir machen einen eigenen Tanz. Dabei tanzen wir dann alle wie blöde – wird ein riesen Spaß! (Anm.d.V.: Das glaube ich gerne.) Ansonsten natürlich die neuen Songs und uns.

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Wie kann man eure Musik jetzt am besten beschreiben?

The ApazZ Ensemble:

Hm, also wir sind wirklich sowas von Retro. Eine Mischung aus Rock’n’Roll und Jimi Hendrix plus eine Brise 70er Jahre. Also sind wir flott, witzig aber ohne Melancholie. Liebeskummer gibt es trotzdem.



Rock’n’Roll in mehren Schritten: The Apazz Ensemble

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Hmm, so langsam frage ich mich ob es nicht eine wahnsinnig witzige Anekdote über The ApazZ Ensemble gibt …

The ApazZ Ensemble:

(lachen) Nunja, so wirklich nicht außer die Sache mit Konni, nicht wahr? Da ist sogar ein Song draus entstanden. Konni war am Herrentag mal alleine mit einer Flasche Whisky unterwegs. Das war dann wohl doch zuviel und der Gute lag im Krankenhaus … mit 2,7 Promille. Deswegen gibt es nun den Song „2.7“ (Two-Point-Seven) mit der Zeile „Two point seven then you are in heaven“.
Wenn wir aber ehrlich sind war der Vorausscheid bisher die geilste Geschichte. Da sind Leute aus Magdeburg total zu uns abgegangen und Schönebecker meinten schon sie kämen nur wegen uns zum Finale obwohl wir ja zu drei Vierteln aus Burg sind. (alle lachen) Das ist schon toll.

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Gut, dass Ihr es ansprecht: Steht das Finale nun eigentlich nicht vor dem großen Kampf zwischen Manchester und Burg mit Magdeburg als Schiedsrichter?

The ApazZ Ensemble:

Haha, du meinst wohl Down To April. Schon eine Sache für sich. Wir sind aber Burger Lokalpatrioten und das geht okay. (Raten sie mal! Richtig! lachen) Das ist schon witzig, dass uns vorher keiner kannte aber trotzdem jetzt so mag. Aber wir können ja nichts dafür – wir wollen einfach nur Spaß auf der Bühne haben. Nicht einfach nur rumstehen.

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Könnt ihr vielleicht noch was zu Euren Mitbewerbern sagen?

The ApazZ Ensemble:

Bei June Heric wissen wir nicht so recht. VitArmin B ist cool und macht geniale Sachen. Down To April sind wohl die massentauglichsten unter uns. NoDes können wir nicht einschätzen aber taktlos[glücklich] sind uns sehr sympathisch und ehrlich gesagt unsere Favoriten. Aber die waren ja letztes Jahr schon dabei … Hmm wir finden das gehört sich nicht deshalb geben wir alles. (Grinsen)

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Zu guter Letzt: Wie verlief eigentlich eure Produktion mit Heartdisco Records? Wird es „Coffee Man“ und Co bald auf CD geben?

The ApazZ Ensemble:

Boah das war ne urste Sache. Richtig, richtig gut. Obwohl das bei uns live immer besser kommt. Für eine CD fehlt uns momentan echt das Geld. Aber wir wollen eh erst mal nur spielen, spielen, spielen … (Ein gemeinsames finales Lachen)

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