MÜNCHEN IM HERBST
Des Münchners liebste Jahreszeit ist angebrochen – die Wiesnzeit. Noch bis zum 7. Oktober steht die Stadt Kopf. Für all jene, die todtraurig sind, wenn der Welt größtes Volksfest vorbei ist, haben wir einen Tipp: Mit der Auer Dultkann man ganz prima in die Wiesn-Verlängerung gehen! Im Schatten der Mariahilfkirche bieten Marktkaufleute zwischen Riesenrad und Kettenkarussell Geschirr, Nützliches, Überflüssigessowie Kunst und Krempel an. Erfrischungen und deftige Brotzeiten gibt’s im Biergarten und im Dultcafé. Eine knuffige Wiesn im Mini-Format!
>> 20.-28.10., Mariahilfplatz, Au, tägl. 10-19 Uhr

CLUBGEFLÜSTER – ATLANTIS-KINO
Ursprünglich sollte aus dem alten Atlantis-Kino in der Schwanthalerstraße ein Luxus-Filmtheater werden, aber weil der nahegelegene Gloria Filmpalast ebenfalls in eine Kino-Lounge umgewandelt wird, änderten sich die Pläne: Edgar Gröber und Boris Konopka, die Betreiber des Max & Moritz, lassen nun einen Club im ehemaligen Kinosaal entstehen, der Umbau istbereits im Gange. Name und Konzept des Clubs sind derzeit noch geheim, die Eröffnung steht nicht vor Mitte Oktober an.

CLUBGEFLÜSTER – MILLA
Ex-FCB-Kicker Mehmet Scholl, Sportfreunde-Stiller-Sänger Peter Brugger und Filmkomponist Gerd Baumann betreiben seit geraumer Zeit das Plattenlabel Millaphon Records und wollen nun gemeinsam einen Club namens Milla eröffnen. Location ist angeblich das ehemalige Bachbett im Glockenbachviertel. Näheres zum Clubkonzept und zum Eröffnungstermin war zu Redaktionsschluss nicht zu erfahren – PRINZ bleibt dran!
>> millaphon.com

DIE LANGE NACHT DER MUSEEN
Nachts im Museum – das kann man heuer zum 14. Mal in Münchengenießen, in größerem Rahmen als je zuvor: 100 Kunsthäuser bleiben am 20.10. bis 2 Uhr nachts geöffnet. Geboten sind für 15 Euro jede Menge Sonderprojekte, Lichtinstallationenund vieles mehr. Inklusive: der MVG-Shuttlebus, der sogar bisraus zum BMW Museum fährt.
>> Alle Infos unter: muenchner.de/museumsnacht

LIEBLING
Modischer Chic ist nun auch endlich in der Küche angekommen: Monika Hutter, Münchner Designerin und Dozentin an derAMD, sorgt mit ihrem Label Moja dafür, dass Frau am liebsten in der Küchenschürze in den Clubgehen würde. Sie kombiniert geschickt das Zweckmäßigemit dem Ästhetischen und verzaubert uns mit Schürzen im bunten Print-Look und echt scharfen Teilen à la 50er-Jahre.
>> Erhältlich bei Fingerprints, Pariser Str. 20, Haidhausen, Tel. 089-85 6749 89, fingerprints-kreativ.de

GEHT GUT!
Die Beatles machten einst das Schuhwerk populär – Kerleauf der ganzen Welt wollten auch an den Füßen Beat-Kompabilität beweisen. Jetzt sind Chelsea Boots der Renner auch bei den Ladys – in schönen Naturledertönen und/oder mit knallfarbigen Gummieinsätzen als Akzent.

Overknee-Strümpfe erinnern uns an Pippilotta Viktualia Rollgardina- und sind ergo emanzipierte Accessoires. In diesem Herbst dürfen sie gerne über den Rand der Stiefel rauslugen.Die Teile gibt“s in allen erdenklichen Farben – und natürlich auch geringelt.

GEHT NICHT!
Ja, es war ein schöner Strohhut-Sommer – aber nun ist es Herbst, Jungs! Und Zeit, die Kopfbedeckung endlich mal zu wechseln. Tipp: Schiebermützen sind angesagt, und sogar die Sherlock-Holmes-Kappe hat wieder Konjunktur. „Hauptsache britisch“ lautet das Motto für warme Ohren.

Overknee-Stiefel – sorry Mädels, mag ja sein, dass die Dinger bei den Musketieren, auf der Reeperbahn oder an der Ausfallstraße seit Menschengedenken „in“ sind, aber im Alltag nehmen sich die Botten einfach nur lächerlich und übertrieben aus.