Neben den Abitur-Zeugnissen erhalten sie den Preis für die beste Abi-Zeitung in ganz Bayern. Zu diesem Urteil kam eine Jury der Mediadesign Hochschule, die den Wettbewerb gemeinsam mit PRINZ durchgeführt hat.

Die Abi-Zeitung des Gymnasiums Schrobenhausen stand wie alle Abitur-Feierlichkeiten ganz im Zeichen von „Oertel´s Thirteen“: 13 Jahre Schulbank, die letzte 13. Jahrgangsstufe, die Kollegstufenleiter Rüdiger Oertel zum Abitur begleitet, und 13 Leistungskurse, also 13 Personengruppen, die sich in einem Spezialgebiet besonders gut auskennen – ganz so wie im Film. Daraus entstand die Idee, die Abiturzeitung in Anlehnung an die bekannte Gaunerkomödie auf diesen Namen zu taufen. Visualisiert und umgesetzt wurde die Idee durch „Verbrecherakten“, in denen die Abiturienten die Hauptrolle spielen. Sie sind in „Ganovenbanden“ – Leistungskurse – organisiert und werden vom jeweiligen Leistungskurslehrer angeführt. Daher haben diese Lehrer auch einen besonderen Platz auf dem Deckblatt der Abiturzeitung. Inhaltlich folgt die Ausarbeitung der Verbrecherakten einem ausgeklügelten Konzept, das immer wieder Anleihen im Film macht.
Das überzeugte auch die Jury: „Die Abi-Zeitung beeindruckt mit der kreativen Kern-Idee, dem komplexen Gedankenspiel und vor allem durch ihre Bildsprache.“


Mit der Übergabe der Abitur-Zeugnisse und der Wettbewerbsurkunde geht für die jungen Zeitungsmacher eine stressige und zugleich aufregende Zeit zu Ende. Florian Finkenzeller, Sabrina Gebhardt, Carolin Hutter, Sebastian Nagy, Monnier Ostermair und Sonja Teschemacher lernten in den vergangenen Monaten nicht nur für die Abi-Klausuren, sondern fassten auf beeindruckenden 304 Seiten die vergangenen Jahre der 111 Abiturienten des Gymnasiums Schrobenhausen zusammen, bearbeiteten die zahlreichen Bilder und feilten – zuletzt Tag und Nacht – am Layout. Ob dabei das Lernen zu kurz gekommen ist? „Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mehr gelernt hätte ohne die Zeitung. Ich hätte die Zeit dann anders gefüllt“, sagt Sonja Teschemacher bescheiden.