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Tipps, mit denen du sicher durch München kommst

Jedes Jahr zählt München allein an offiziellen Übernachtungsgästen um die drei Millionen. Hinzu kommen Privataufenthalte und all jene, die ihren Lebensmittelpunkt aus persönlichen Gründen in die Stadt an der Isar verlegen. Was auch immer dich nach München verschlägt, zu Beginn wirst du die Metropole ein wenig besser kennenlernen müssen. Welche Supermärkte liegen in der Nähe deiner Wohnung, welcher Bus fährt zu deiner Arbeitsstelle, wo kannst du auch im Dunkeln noch joggen? PRINZ hat hier ein paar wertvolle Tipps für euch:

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Die Isarmetropole München zieht viele Gäste an.

Denn so schön München ist, so sehr ist es eine facettenreiche Metropole. Und wie jede größere Stadt hat auch München mit Kriminalität zu kämpfen. Hältst du die folgenden Ratschläge ein, erhöhst du deine Chancen auf einen rundum entspannten Aufenthalt ohne unliebsame Umstände!

Jedes Jahr zählt München allein an offiziellen Übernachtungsgästen um die drei Millionen. Hinzu kommen Privataufenthalte und all jene, die ihren Lebensmittelpunkt aus persönlichen Gründen in die Stadt an der Isar verlegen. Was auch immer dich nach München verschlägt, zu Beginn wirst du die Metropole ein wenig besser kennenlernen müssen. Welche Supermärkte liegen in der Nähe deiner Wohnung, welcher Bus fährt zu deiner Arbeitsstelle, wo kannst du auch im Dunkeln noch joggen?

Denn so schön München ist, so sehr ist es eine facettenreiche Metropole. Und wie jede größere Stadt hat auch München mit Kriminalität zu kämpfen. Hältst du die folgenden Ratschläge ein, erhöhst du deine Chancen auf einen rundum entspannten Aufenthalt ohne unliebsame Umstände!

Sicher unterwegs

München ist reich an Attraktionen und bietet ganz bestimmt auch deinem Geschmack das Passende. Doch ob deine Vorliebe Münchner Biergärten, die Alte Pinakothek oder lieber Fallschirmspringen ist – stets gilt: In den seltensten Fällen wird sich der Ort der Leidenschaft direkt neben deiner Unterkunft befinden.

Ist aber kein Problem! München bietet eine Menge Transportmöglichkeiten. Ob individuell mit dem Auto oder bequem mit dem öffentlichen Nahverkehr, ob als einer der geschätzten 300.000 Radfahrer oder als Fußgänger: alle Transportmöglichkeiten können dich an dein Ziel bringen. Vorausgesetzt, du gibst ein wenig Acht.

Münchner Verkehrsgesellschaft: den richtigen Platz aussuchen

Grundsätzlich bist du in dem gut ausgebauten und auf vielen Strecken durchgängig operierenden Verkehrssystem in München sicher unterwegs. Selbst nachts kannst du bedenkenlos Bus, U- und S-Bahn nutzen. Wie überall gibt es aber auch hier hin und wieder unschöne Vorfälle. Seit vor einigen Jahren zwei brutale Übergriffe auf Passanten die Medienaufmerksamkeit beanspruchten, sind U-Bahnhöfe noch sicherer geworden. Liegt der Bahnsteig verlassen da und dir ist unwohl, stell dich einfach neben eine Notfallsäule. Die in Rot gehaltenen Info-Rufe sind nicht zu übersehen und leiten im Falle des Falles deinen Alarm sofort an eine Zentrale weiter. Auch für Krankheitsfälle oder Brände sind sämtliche U-Bahnstationen in der bayerischen Hauptstadt gerüstet. Du findest:

  • Notrufsäulen
  • Nothaltestationen
  • Feuerlöscher
  • Defibrillatoren

Auf zwei Rädern durch die Stadt

Das Fahrrad zählt zu den beliebtesten Fortbewegungsmitteln in München.

Seit immer mehr Personen deutschlandweit aus gesundheitlichen oder Nachhaltigkeitsgründen auf die eigene Beinkraft zur Fortbewegung umsteigen, steigt auch die Anzahl der Diebstähle. Obwohl München mit jährlich rund 5.500 gemeldeten Fällen Berlin mit knapp 30.000 nicht das Wasser reichen kann, läufst du auch hier Gefahr, ohne Vorsichtsmaßnahmen plötzlich ohne Zweirad dazustehen. Das muss nicht sein! Im Prinzip ist es ganz einfach:

  • Ob Ketten-, Bügel- oder Faltschloss: Setze auf widerstandsfähige Materialien wie Stahl oder Granit!
  • Selbst das beste Schloss hilft nichts, nutzt du es nicht. Schließe dein Rad auch in München immer an – selbst beim Sprung in die Bäckerei an der Ecke. Vielleicht dauert bei der großen Auswahl an Leckereien deine Entscheidung doch länger und gibt Langfingern damit genug Zeit. Gelegenheit macht bekanntlich Diebe.
  • Für den Fall der Fälle: Schließe eine Versicherung ab!  kostet dich nur einige Euro monatlich – dafür aber das Abstellen deines Fahrrads keine Nerven mehr, wo du auch bist! Sollte es dir doch gestohlen werden, wirst du zumindest finanziell sofort entschädigt.

KFZ immer richtig abschließen

Dass dein Auto in München gestohlen wird, ist relativ unwahrscheinlich. Auch hier liegt die Metropole in der Sicherheitsstatistik weit vorne. Dennoch ist Vorsicht stets besser als Nachsicht. Ob du im eigenen Wagen oder einem Mietauto unterwegs bist gilt: Du solltest besser noch einmal manuell kontrollieren, ob das Auto abgeschlossen ist. Auch die „Keyless-go-Technik“ ist nicht mehr ganz sicher, seit die Funksignale der Schlüssel abgefangen werden können.

Zu Fuß unterwegs: einsame Gegenden meiden

Du gehst am Liebsten zu Fuß? Auch dann solltest du bestimmte Orte in München eventuell umgehen, sofern du dich in unübersichtlichen und/oder einsamen Gegenden unwohl beziehungsweise unsicher fühlst. Das gilt in erster Linie nach Einbruch der Dunkelheit. Doch auch tagsüber gibt es, wie in jeder Stadt, in München ein paar Ecken die als gefährlicher als andere gelten:

  • Während dir die Innenstadt rund um die Ludwig-Maximilians-Universität mit ihren zahlreichen Bars und Cafés ebenso wenig Anlass zur Sorge bereiten sollte wie der angrenzende Englische Garten, sieht das beim Alten Botanischen Garten schon anders aus: Die Gegend gilt als Drogenumschlagplatz.
  • Der General Kalb-Weg grenzt an ein Waldgrundstück, liegt in unmittelbarer Nähe der S-Bahnhaltestelle Fasangarten – und ist charakterisiert durch wenig Publikumsverkehr. Hecken am Wegesrand versperren die Sicht, die Unterführung ist schlecht beleuchtet.
  • Möchtest du Vandalismus und Müllberge umgehen, umgehe den Finanzgarten. Mag dir der Name auch etwas anderes suggerieren.
  • Vermeide nachts den Ein- oder Ausstieg am U-Bahnhof Partnachplatz. Auch dieser Spot zählt leider eher zu den gefährlichsten Orten der Stadt.

Veranstaltungen: beliebte Pflaster für Kleinkriminelle

Wo sich Menschen ansammeln, sammeln sich meist auch Kleinkriminelle. Freust du dich schon auf ein Münchner Event unter Leuten, halte deine Wertsachen gut fest – und lass dich nicht für dumm verkaufen!

Auch das Oktoberfest bleibt von den üblichen Gefahren auf größeren
Veranstaltungen nicht verschont.

Allianz Arena: Pöbeleien im Fußballstadion

Du hast es geschafft und Karten für ein Bayernderby ergattert? Dann mach dich unabhängig vom Spielausgang entweder sofort nach dem Schlusspfiff auf den Nachhauseweg oder verlasse ganz am Ende das Stadion. Denn eines möchtest du nicht: in die Streitereien der gegenseitigen Fangruppen gezogen werden!

Wiesn: Privatreservierungen sind riskant

Bei der Tischvergabe der so begehrten und durchaus kostspieligen Plätze in ihren Zelten können dich die Wiesn-Betreiber nicht vor Betrügereien im Rahmen von Privatverkäufen beschützen. Jedes Jahr erneut kämpft das beliebte Oktoberfest mit gefälschten Reservierungen. Wie bei vielen anderen beliebten Veranstaltungen gilt auch hier: Tickets und Reservierungen stets beim Anbieter selbst und nach Möglichkeit nicht von privat kaufen.

Christkindlmarkt: Handtasche festhalten!

Der Münchner Weihnachtsmarkt ist ebenso bekannt wie beliebt. Allerdings auch bei Langfingern: Um nach dem Glühwein nicht den Weg zum Altstadtrevier der Polizeiinspektion antreten zu müssen, halte stets deine Tasche fest, stecke dein Smartphone nicht in die hintere Hosentasche und trage trotz seines Namens deinen Rucksack ausnahmsweise vor der Brust.

Bei Getränken genau auf den Preis achten!

Ohne eine herzhafte Maß ist in Bayern der Tag nicht vollständig. Möchtest du dennoch das alkoholische Regionalgetränk verzichten, schau auf die Preise, bevor du ein Wasser bestellst! Häufig sind gerade in Brauereien und Biergärten Softdrinks teurer als die Hopfen-Hefemischungen.

Trachten: Vorsicht bei Souvenirständen

Du bist in Bayern, da gehören die Krachlederne oder das Dirndl einfach dazu.Doch wirst du auch bei manchen Preisen in Fachgeschäften die Augenbrauen hochziehen: Entscheidest du dich stattdessen für eine preisgünstige Tracht vom Straßenkiosk, kannst du deine Traditionskleidung möglicherweise nach einem Abend bereits wieder entsorgen. Vermeide Angebote, die zu gut klingen, um wahr zu sein!

Bei all dem gilt: München zieht in punkto Sicherheit gegenüber anderen Großstädten eine überaus positive Bilanz. Obwohl es statistisch mit durchschnittlich einem Polizisten pro 265 Einwohnern weit hinter Köln oder Hamburg liegt, ist die Zahl der gemeldeten Straftaten geringer. Weshalb es dich auch an die Isarmetropole verschlägt: Mit ein wenig Umsicht wirst du die Zeit genießen – ob ein Wochenende oder jahrelang!


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