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Urban City Running in München – 5 Tipps für nächtliches Lauftraining

Nach Feierabend den Stress des Tages einfach weglaufen: Nächtliches Lauftraining kann den Alltag bereichern. Wer es wegen der Arbeitszeiten nicht tagsüber schafft, dem bleibt nur das Laufen im Dunkeln. Die Stadt zeigt sich dann von einer ganz anderen Seite.

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Oftmals haben nächtliche Jogger die Strecken ganz für sich alleine oder begegnen nur hier und da ein paar Nachteulen. „Bei Tage ist es kinderleicht, die Dinge nüchtern und unsentimental zu sehen. Nachts ist das eine ganz andere Geschichte“, sagte einst Ernest Hemingway. Der US-amerikanische Schriftsteller hatte wohl recht, denn Stimmung in der Stadt ist nachts tatsächlich eine andere. Vielleicht entdecken nächtliche Jogger eine Seite von München, die sie noch nicht kannten. In jedem Fall sollten Nachtläufer zur Sicherheit diese fünf Tipps beachten.

Nachts lieber Asphalt statt Trails

Die Strecke entlang der Isar bietet sich besonders gut für nächtliches Joggen an, denn dort läuft man fernab von Autos, begleitet vom Rauschen des Flusses. Wer aber lieber direkt an seinem Wohnort durch die Straßen joggt, sollte unbedingt auf Sicherheit achten. Trail Running und unebenes Gelände sind zwar eine tolle Herausforderung, doch nachts ist das aufgrund der beschränkten Sicht keine gute Idee. Verletzungen sind vorprogrammiert. Im Idealfall bleiben nächtliche Läufer daher auf Asphalt.

Passende Ausstattung und Kleidung mit Reflektoren

Beim nächtlichen Joggen ist die passende Ausstattung ist ein Muss. Bei der Kleidung gilt es darauf zu achten, dass sie nicht nur atmungsaktiv, sondern auch warm genug ist. Ideal ist ein Zwiebellook: Wird es doch einmal zu heiß, zieht der Sportler die erste Schicht aus und bindet sich die Jacke um die Hüften – weiter geht der Lauf. Nicht nur der Läufer selbst braucht gute Sicht – etwa durch eine Stirnlampe. Aus Sicherheitsgründen sollte auch die Kleidung für andere Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein. Sehen und gesehen werden lautet hier die Devise. Es empfiehlt sich daher spezielle Laufbekleidung mit Reflektoren. Je mehr Licht die Laufkleidung zurückwirft, desto besser. Auch die untere Schicht des Zwiebellooks sollte entsprechend reflektieren, um jederzeit gut sichtbar zu sein. Zudem laufen Jogger auf Straßen ohne Gehsteig nachts gegen die Fahrtrichtung, um entgegenkommende Autos zu sehen.



Sicherheit geht vor: Nachts das Handy immer dabei

Viele Jogger haben ihr Smartphone ohnehin dabei, egal ob als Schrittzähler oder um Musik zu hören. Wer üblicherweise ohne Handy joggen geht, sollte bei Nachtläufen eine Ausnahme machen. Denn Sicherheit geht vor. So lässt sich im Ernstfall ein Notruf absetzen. Im Idealfall sagen Läufe auch Freunden oder Familie Bescheid, wo und wie lange sie laufen gehen.

Laufen mit Gleichgesinnten

Viele Jogger genießen es, alleine unterwegs zu sein, um abschalten zu können. Doch wer sich nachts alleine nicht wohlfühlt, kann sich mit Freunden zum Sport verabreden. Haben die alle keine Zeit oder keine Lust, gibt es in München Laufgruppen. Gemeinsam lässt sich der Schweinehund ohnehin einfacher überwinden.

Nachtläufe langsam ausklingen lassen

Von null auf hundert ist purer Stress für den Körper. Besser ist es, den Lauf gut aufgewärmt zu beginnen und sich nach dem Joggen zu dehnen. Besonders bei Nachtläufen ist es eine gute Idee, im Anschluss Yoga oder Meditationsübungen einzuplanen. Denn so geben Läufer dem Körper die Möglichkeit langsam herunterzufahren. Das ist wichtig für einen erholsamen Schlaf. 

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