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Wie gut beschützt dich dein Boss vor einem Arbeitsunfall?

Es geschieht immer wieder in München: bei einem Arbeitsunfall werden Arbeitnehmer schwer verletzt. So meldete die Polizei München am 20.04., dass ein Arbeiter von einem Bagger überrollt wurde. Zum Glück überlebte er, jedoch leider schwer verletzt. War dieser Unfall vermeidbar?

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Chefsache Sicherheit am Arbeitsplatz

Münchens Arbeitgeber sind in der Pflicht

Dein Boss ist in der Pflicht, dich vor einem Unfall oder einer Erkrankung zu schützen. Er muss Arbeitsbedingungen schaffen, unter denen du gesund bleibst. Das gilt für das Büro genauso wie für die Baustelle. 
Bei kleinen Unternehmen wird ein Beschäftigter auserkoren, der dann die Rolle des Sicherheitsbeauftragten übernimmt. Hierfür wird er natürlich gut geschult. Bei großen Unternehmen wird extra eine Sicherheitsfachkraft beauftragt oder eingestellt.

Dem aufmerksamen Arbeitsschützer entgeht nichts

Beim Arbeitsschutz wird alles getan, dass du gesund bleibst. Wie du während der Arbeit stehst, sitzt, gehst oder fährst wird ebenso geprüft wie deine Arbeitsmittel vom Bildschirm bis zur  Schutzausrüstung. Damit alles richtig bedient wird, gibt dir dein Arbeitsschützer eine Unterweisung. Denn neben technischem Versagen ist es auch der Mensch, dem Fehler passieren. Häufige Unfallursache ist dabei übrigens jahrelange Routine.

Welche Sicherheitsfachkraft für welchen Arbeitgeber

Beim Aufbau in der Messe muss anders geprüft und unterwiesen werden als beim Bierbrauen oder beim Frisör. Wie findet ein Arbeitgeber die zu ihm passende Sicherheitsfachkraft in München? Diese Frage stellte sich ein Start Up und gründete Arbeitsschutz24.net. Auf dieser Plattform sollen sich Fachkräfte für Arbeitssicherheit mit ihren Qualifikationen präsentieren. Dann können Arbeitgeber je nach Branche einen Arbeitsschützer auswählen. 

Arbeitsschutz für Körper und Geist

Beim Arbeitsschutz geht es jedoch nicht nur darum, einen Unfall oder eine körperliche Erkrankung zu vermeiden. Auch psychische Erkrankungen sollen vermieden werden – sie sind inzwischen Hauptgrund für Krankschreibungen. Erschwerend kommt die Arbeit im „Homeoffice“ hinzu, wie die Süddeutsche Zeitung berichtet: Verspannungen, Rücken- oder Kopfschmerzen, kleine Bildschirme, instabiles Internet und Störungen durch Familie sorgen für emotionale Talfahrten. 


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