Vierundsiebzig

Moderation: Julia Encke (FAS)

»Vierundsiebzig« – das ist die Zahl der Pogrome, die die Jesiden in ihrer langen Geschichte bereits erlitten haben. In ihren politischen Kolumnen (taz u.a.) und in ihrem gefeierten Debüt »Die Sommer« beschäftigte sich Ronya Othmann, deutsch-kurdisch-jesidische Autorin, mit der Geschichte der Jesiden und der ihrer eigenen Familie. In ihrem neuen Buch schildert sie nun den vom IS verübten 74. Genozid an den Jesidinnen und Jesiden im Jahr 2014 in Shingal – ein Verbrechen, das von der Weltöffentlichkeit kaum wahrgenommen wurde. Sie erzählt in Form einer literarischen Reportage, findet Worte für das Unaussprechliche. »Vierundsiebzig« (Rowohlt) ist erschütterndes Zeitzeugnis und große Literatur zugleich – und der vehemente Widerspruch gegen das Vergessen.

EINTRITT: EURO 15.- / 10.-
Veranstalter: Stiftung Literaturhaus / in Kooperation mit den Münchner Kammerspielen

{Foto: Ronya Othmann © Paula Winkler}

Nächster Termin

Mittwoch, 03.07.2024

Beginn

19:00 Uhr
Salvatorplatz 1
80333 München

Vorverkauf

15,00 EUR

Eintritt Hinweise

Ermäßigte Saaltickets gelten nur gegen Nachweis für Schüler*innen, Studierende, Geflüchtete, Schwerbehinderte, München-Pass Inhaber. Begleitpersonen von schwerbehinderten Menschen mit dem Merkzeichen B im Schwerbehindertenausweis erhalten eine Freikarte. Diese Tickets können an der Tages- & Abendkasse, telefonisch unter Tel. 0761-88849999 oder online gebucht werden. Bitte beachten Sie, dass die Ermäßigungsnachweise beim Einlass kontrolliert werden.

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Map data © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA
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