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Sommer in Potsdam: Das solltest du dir nicht entgehen lassen

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In Berlin kann sich in den Sommermonaten bisweilen die Hitze ziemlich stauen. Potsdams Landschaft hingegen ist geprägt von vielen grünen Parks, Schlössern mit schattigen Gärten und zahlreichen Seen. Dazu gibt es eine Vielzahl historischer Gebäude und geschichtsträchtiger Orte zu bestaunen. Auch die Innenstadt ist alles andere als verschlafen: Hier reihen sich hippe Cafés, Restaurants und Geschäfte aneinander. Mit unseren Tipps kann der Sommer in Potsdam nur schön werden!

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Ab in die Natur

Vor allem an heißen Tagen lädt der Heilige See im Neuen Garten zu einem erfrischenden Bad ein. Ob mit oder ohne Badesachen – es gibt auch einen FKK-Bereich – genießt du das klare Wasser am besten früh morgens oder spät abends. Gut zu Fuß erreichbar vom Neuen Garten ist übrigens das Belvedere auf dem Pfingstberg. Von dort oben kannst du den Blick über Potsdam und Berlin schweifen lassen.

Für noch mehr Naturerlebnisse musst du gar nicht so weit reisen. Schnapp dir einfach dein Fahrrad und erkunde das umliegende Havelland. Kaum bist du raus aus der Stadt, umgeben dich Wälder, Wiesen und Weidelandschaften, so weit das Auge reicht. Achte an heißen Tagen aber unbedingt darauf, genug Flüssigkeit zu dir zu nehmen. Wie viel sollte man am Tag trinken? Das hängt von verschiedenen Faktoren ab. Empfohlen wird jedoch ein Minimum von 1,5 Litern – bei heißen Temperaturen kann es auch deutlich mehr sein.

Ein weiteres Naturerlebnis ist ein Ausflug auf einem Holzfloß auf dem Templiner See. Von dort aus lässt sich wunderbar die umliegende Seenlandschaft erkunden. Die geräumigen Flöße eignen sich nicht nur für Tagestouren – bei längeren Ausflügen kann man sogar darauf übernachten.

Barfußlaufen

Barfußlaufen ist gesund und hat viele gesundheitliche Vorteile. Das gilt nicht nur für ambitionierte Läufer, die so ihre Performance im Sport verbessern wollen. Tatsächlich ist es für jeden empfehlenswert, der bis ins hohe Alter noch gut zu Fuß sein möchte. Das Gehen ohne Schuhe stärkt die Fußmuskulatur, massiert die Fußsohle mit jedem Schritt und sorgt dafür, dass du dich geerdeter und entspannter fühlst. Und welche Jahreszeit eignet sich besser dafür, mit dem Barfußlaufen zu beginnen, als der Sommer?

Beginne zunächst auf einem weichen Untergrund, beispielsweise auf dem Rasen im Schlosspark Sanssouci oder im Park Babelsberg (ACHTUNG: bitte nur auf den gekennzeichneten Liegewiesen!). Mit der Zeit wird sich an den Fußsohlen eine schützende Hornhaut bilden, die das Gehen selbst auf unebenen Untergründen erträglich macht. Tatsächlich kann man selbst in der Potsdamer Innenstadt von Zeit zu Zeit Personen entdecken, die ohne Schuhe unterwegs sind. Und es gibt kaum ein besseres Gefühl, als die Füße für eine Erfrischung einfach ins kühle Wasser zu halten.

Schlechtes Wetter? Kein Problem

Vor allem, wenn du viel Zeit zuhause verbringst, weil du beispielsweise im Home-Office arbeitest, zieht es dich vermutlich häufig nach draußen. Doch auch wenn es mal regnet oder stürmt, gibt es in Potsdam viel zu erleben.

Kunstliebhabern sei an dieser Stelle das Museum Barberini ans Herz gelegt. Direkt in der Nähe vom Hauptbahnhof präsentiert es unter anderem Werke von Picasso, Monet und Van Gogh. Zusätzlich gibt es wechselnde Ausstellungen weiterer Künstler. Im Studio Babelsberg kannst du bei einer Studio-Tour Requisiten aus „Das Leben der Anderen“, „Der Vorleser“ und anderen bekannten Filmen anschauen. Noch dazu bekommst du einen direkten Einblick in die Filmbranche.

Wer gern ausgeht, findet abends im Potsdamer Waschhaus ein wechselndes Programm. Neben typischen Tanzveranstaltungen finden hier auch Poetry Slams und Bandwettbewerbe statt. Ganz in der Nähe befindet sich das Potsdamer Hans-Otto-Theater. Von außen ähnelt es der Oper in Sydney, nur in klein. Das vielfältige Programm beinhaltet Stücke von Goethe, Shakespeare und Schiller. Aber auch moderne Produktionen werden gezeigt.


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