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Festivalticket (23.09.22 – 25.09.2022)

WICHTIGER HINWEIS:
Bitte Informieren Sie sich kurzfristig über unsere geltenden Hygienebestimmungen, da es immer wieder zu Änderungen kommen kann. Die aktuellen Regeln finden Sie hier: https://www.ufafabrik.de/de/19429/hygieneregeln-im-veranstaltungsbetrieb.html

Das Ensemble Jeong Ga Ak Hoe [etwa: Musikgruppe des wahren Gesangs] aus Seoul ist die wichtigste NGO der traditionellen Musik in Korea und erforscht die historische Spielpraxis ebenso wie es versucht, eine Fortsetzung der alten Musik in die Gegenwart zu schaffen und neue Publikumsgruppen zu erschließen.
Unser Festival gibt den Hörer*innen die Möglichkeit, einige Schlüsselwerke der sogenannten traditionellen Musik Koreas in ganzer Länge kennenzulernen und sich in die Klänge, Konzepte und Formen einzuhören. Aus westlicher Sicht erscheint sie experimentell und klanglich weitab von westlicher Tonalität und glattem Klang.
Anders als in der westlichen Musik existieren von den verschiedenen Gattungen jeweils nur wenige Werke, mitunter nur eines, diese aber sind von Gelehrten und Ausführenden der Musik, der Philosophie und der Staatskunde über viele Generationen hin optimiert worden. Die Persönlichkeiten dahinter blieben aber meistens anonym.
Das Programm wird ergänzt durch zwei Werke neueren Ursprungs, „Pungryujae“ (am 25.09.) von Yoon Hye Jin, die eine der wenigen Komponist*Innen in Korea ist, ist, die die alten Konzepte weiterdenkt und „Klangfeld 1 für neun koreanische Instrumente“ (am 23.09.) von Erhard Grosskopf, dessen prozessuale und in Zeitschichten verlaufende Musik von jeher eine überraschende Verwandschaft zu der stoischen Musik der alten koreanischen Aristokratie hatte.

Das Jeong-Ga-Ak-Hoe-Festival wird gefördert vom Hauptstadtkulturfonds

Termin

Freitag, 23.09.2022

Beginn

19:30 Uhr
Viktoriastraße 10-18
12105 Berlin

Anfahrt

Map data © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA
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