Die Stadt gehört UNS.

Mauern

Vor zehn Jahren saßen She She Pop in “Schubladen” Altersgenossinnen aus der DDR gegenüber. Sie verhandelten die systemischen Bedingungen, aus denen ihre sogenannten Identitäten hervorgebracht wurden: zwei starke Ideologien, zwei gegensätzliche Lehren, die in sich selbst stimmig waren. Als gedankliche Fortsetzung von “Schubladen“ haben She She Pop für “Mauern” erneut verschiedene Gäste eingeladen. Gemeinsam begeben sie sich auf Zeitreisen entlang von Mauern, welche die Wahrnehmung und emotionale Prägung der gemeinsamen Realität durchziehen. Ausgehend von einem Trümmerberg aus dokumentarischem Material wird die Bühne mit Hilfe zukunftsbeschwörender Kameratechnik zur Zeitkapsel. Darin sehen wir unseren Held*innen dabei zu, wie sie sich gemeinsam an den eigenen Haaren aus dem Sumpf ihrer Lebenswelt und den Relikten ihrer Vergangenheit herauszuziehen versuchen, um sich in imaginierten Möglichkeiten gemeinsam umzusehen. Sie versuchen sich dabei in Gemeinschaftsbildung über verschiedene Grenzen hinweg: Sprach-, Körper- und Solidaritäts-Grenzen, Grenzen der Vorstellung und auch knallharte Visum-Grenzen.
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Ten years ago with their production “Drawers”, members of She She Pop sat across from some of their East German contemporaries. “Drawers” explored the systemic conditions that forged their identities, showing two strong ideologies and opposing doctrines each with their inner logic. As a mental extension of “Drawers”, She She Pop has once again invited various guests for their new production, “Walls” (“Mauern”). Together, they travel through time along walls that permeate how we perceive shared reality and its emotional impact. She She Pop and guests sift through the rubble of documentary material to turn the stage into a time capsule. In it, our heroines try to pull themselves out of the quagmire of their present and the baggage of their past lives to look at possible visions. In doing so, they try to form a community that surpasses linguistic or physical barriers, which are outside the range of solidarity or imagination or even brutally defined by visa requirements.

Termin

Mittwoch, 25.01.2023

Beginn

20:00 Uhr
Stresemannstraße 29
10963 Berlin

Vorverkauf

13,00 EUR

Eintritt Hinweise

Ermäßigte Karten gelten – nach Maßgabe vorhandener Kontingente – für Schüler*innen, Studierende, Jugendliche im Freiwilligendienst, Bundesfreiwilligendienstleistende, Rentner*innen, Sozialhilfeempfänger*innen, Arbeitslosengeld-I/II-Empfänger*innen, Inhaber*innen eines Schwerbehindertenausweises (siehe auch Barrierefreiheit), Grundwehrdienstleistende, Auszubildende sowie Empfänger*innen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz, bei persönlicher Vorlage eines entsprechenden Ausweises.Das Sozialticket ist – nach Maßgabe vorhandener Kontingente – erhältlich für Inhaber*innen der Sozialkarte / Berlinpass (ALG-II-Empfänger*innen) und nur für Restkarten an den Abendkassen zu erwerben. Premieren und Sonderveranstaltungen sind ausgeschlossen.Personen mit Behinderung, die eine Begleitperson benötigen, erhalten eine ermäßigte Eintrittskarte, die Begleitperson kostenlosen Eintritt. Rollstuhlfahrer*innen bitten wir, sich bis einen Tag vor der Vorstellung bei unserem Service-Team anzumelden.Das HAU Hebbel am Ufer ist Partner der TanzCard. Inhaber*innen erhalten ca. 20% Ermäßigung auf den regulären Eintrittspreis für Vorstellungen aus der Kategorie Tanz. Infos und Bestellung: http://www.tanzraumberlin.de/tanzcard

Anfahrt

Map data © OpenStreetMap contributors, CC-BY-SA
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