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Fashion-Trends Herbst und Winter 2021

Vom 18. bis 24. Januar 2021 fand die Berliner Fashion-Week Covid-bedingt erstmals als Hybridevent aus digitalen und analogen Formaten statt: Konferenzen, Webinare, Expertengespräche, Modenschauen und Konferenzen. Präsentiert wurden die Trends für die kommende Herbst-Winter-Saison 2021 / 2022.

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Teilnehmende Labels an der Mercedes-Benz Fashion-Week 2021

Die Fashion-Week fand im Zeichen von Innovation, Nachhaltigkeit und Digitalisierung statt. Teilnehmer waren unter anderem die Designer Tom Van der Borght, Michael Sontag, Lou de Bètoly, Rebecca Ruétz, Kilian Kerner, Danny Reinke, das Designer-Duo Belize x Florian Holdener und die Newcomerin Emma Bruschi. Letztere hat im vergangenen Jahr beim Hyères-Festival das Mercedes-Benz Fashion-Stipendium erhalten und ist Gewinnerin des „Chanel Métiers d‘ Art Prize“ für herausragende Handwerkskunst.

Die Farben für die kommende Herbst-Winter-Saison

Für Herbst und Winter dieses Jahres haben sich die Designer auf vier bevorzugte Farbpaletten festgelegt:

  • Rot- und Brauntöne, wie terracotta, camel, kupfer, rostbraun, bordeaux, zinnoberrot, feuerrot, mokka, taupe, kastanienbraun, haselnussbraun. Diese Farben strahlen Emotion und Naturverbundenheit aus.
  • Rosé- und Purpletöne, wie rosa, himbeere, puderfarben, flieder, aubergine, mauve, fuchsia, violett. Diese Farben symbolisieren Selbstbewusstsein, Dynamik und Optimismus.
  •  Blau- und Grüntöne, wie eisblau, blaugrau, navyblau, azurblau, marineblau, kaki, oliv, mintgrün, spinatgrün, tannengrün und warme Grautöne. Diese Farben stehen für Hoffnung und bewirken eine coole, seriöse Ausstrahlung.
  • Gelb- und Goldtöne, wie sonnengelb, gelborange, sand, gold, champagner. Diese Farben symbolisieren Frohmut, Wärme und Reichhaltigkeit.
  • Die beliebteste Farbkombination der Saison ist cardinal-violett und mokka-braun. Stilbrüche, wie die Kombination aus derben Lederboots und Tuniken mit Spitzenapplikationen auf Baumwolle kontrastierender Farbe, sind gern gesehen.

Hauptstadt-Mode

Die Herbst-Winter-Trends in Berlin stehen unter dem Motto „Bourgeoisie“, „London calls“, „Eighties Revival“ oder „Ethno“. Allen gemeinsam ist eine gekonnte Mischung aus Lässigkeit und Eleganz.

Der Bourgeoisie-Look liebt Barock-Muster aus warmen und kühlen Farben, beispielsweise ein kühles Blau mit einem warmen Braunton. Die Barock-Elemente werden mit modernen Materialien wie Fell oder punkigen Stilelementen kombiniert. Gern wird der Bourgeoisie Style auch durch Seventies-Akzente ergänzt. Blusen, z. B. von Alba Moda, sind bauschig, voluminös und tragen opulente Rüschen. Auch die Twenties setzen Akzente durch Schluppenblusen oder den Cloche-Hut.

Der British Style kommt oft als Trenchcoat mit Gürtel daher; gern stilecht im englischen Karomuster. Für den Herbst sind ärmellose Pea Coats das Must-Have, im Winter ist der Dufflecoat das VIP-Teil im Kleiderschrank. Mit punkigen Accessoires kombiniert, schreit der sonst schnell bieder wirkende British Style regelrecht nach Abenteuer. Weite Culotte-Hosen bleiben der Modewelt noch eine Zeit lang erhalten und werden neuerdings zu edlen Volant-Blusen aus Seide oder Chiffon kombiniert. Hosen und Blusen transportieren den British Chic leger durch Checks oder Karodruck.

Der Eighties Style begegnet uns in Form von farbenfrohen Daunenjacken, gern in Übergröße. Röcke sind kurz und in knalligen Farben gehalten; Blockdruck und psychedelische Muster sind en vogue. Schultern werden durch Blazer mit sehr präsenten Achziger-Jahre-Schulterpolstern oder mit einem lasziven, asymmetrischen One-Shoulder-Look in Szene gesetzt. Motto: Schultern sind der neue Ausschnitt.

Der Ethno-Look liebt lange fließende Kleider und Tuniken. Taillengürtel und Korsagen werden zu punkigen Lederstiefeln kombiniert. Die gesamte Farbpalette der Erdtöne, von crème über vanille und ocker bis hin zu cappuccino und gold, findet sich in Ethnoprints wieder. We love: auffällige Applikationen aus 3D-Blüten.


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