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Dauerschlafender Hund oder träumender Dauerläufer? Das lässt sich daraus ablesen



Die Körpersprache von Hunden und deren Gewohnheiten sind einer der Gründe, für die sie von ihren Hundebesitzern so sehr geliebt werden. Allein das Zusehen beim Schlafen und Träumen ist für viele ein eigenes Zuschau- und Begeisterungsprogramm. Das Wissen um die Gründe gibt Aufschluss über das aktuelle Wohlbefinden des Hundes. 

Ein Hund, der schläft, sündigt nicht

Durch Einschlafen bringt sich ein Hund in potenzielle Lebensgefahr – zumindest ist dies in seinen Genen seit Hundegedenken fest verankert. Schlaf braucht er aber auch, um körperlich zu regenerieren. Während des Schlafs treten einzelne Schlafstufen auf, darunter auch die Traumphase. Es kann passieren, dass der Hund – eigentlich reglos – plötzlich die Zähne fletscht, knurrt, winselt, bellt oder mit den Pfoten zuckt. Träumen ist wie beim Menschen Verarbeitung der Tageserlebnisse. Weil das Hunde intensiv tun, scheinen sie jeden Tag wie ein neues Leben zu genießen. Bei allem Zuschauspaß stimmt allerdings die Volksweisheit „Schlafende Hunde soll man nicht wecken.“ Denn bei schreckhaftem Aufwachen können sie zwischen dem gerade Geträumten und der Realität nicht unterscheiden und werden sich spontan wehren.

Vorbereitungen vor dem Schlaf

Der Schlafplatz sollte am besten mit Naturmaterialien gepolstert sein. Reagieren sensible Hunde mit Juckreiz auf eine solche Unterlage, empfiehlt sich ein Allergietest und bei positivem Befund ein Austausch der Unterlage gegen eine für Allergiehunde geeignete. Manche Hunde scharren erst einmal mit vollem Körpereinsatz auf ihrem Hundebett. In freier Wildbahn konnten dadurch eventuell unerwünschte Untermieter wie Insekten vertrieben und versteckte Gefahren wie Schlangen oder Spinnen entfernt werden. Ein beliebtes Hunderitual ist das Kreisdrehen vor dem Hinlegen. Es markiert in der Wildnis über die Duftdrüsen an den Pfoten die Schlafstelle als Territorium. Außerdem wird damit imaginäres Gras geglättet, um wirklich komfortabel ruhen zu können.

Füttern vor und nach dem Schlaf


Ein Hund sollte für gesunden Schlaf abends etwa eine halbe Stunde vor der Ruhezeit nochmals gefüttert werden, allerdings nur mit etwa einem Drittel der sonstigen Tagesration. Förderlich für eine leichte Verdauung und somit ungestörte Regeneration im Schlaf ist Nassfutter. Nach dem Schlaf ist der Appetit groß, der Hund aber erst einmal bereit für einen Spaziergang. Frisch gelöst und mit angekurbeltem Kreislauf verdaut er die anschließende Morgenmahlzeit gut und schnell für Energie und Kraft.

Optimaler Schlafplatz

Der optimale Schlafplatz für einen Hund ist in der Nähe seiner Menschen. Korb oder Hundesofa lassen sich leicht erreichen und bieten Bequemlichkeit für die Ruhe. Manche Hunde mögen lieber offen ruhen. Andere sind dankbar für einen überdachten Schlafplatz, etwa eine plüschige Hundehöhle mit Guckloch für alle Fälle. 

Schlafende Welpen

Schlafen bei Welpen


Aufgrund der körperlichen Entwicklung im Zeitraffer und der zahllosen täglichen, immer neuen Eindrücke ist der Schlafbedarf von Welpen hoch. Es gibt Hunde, die im Welpenalter satte 22 Stunden lang mit geschlossenen Augen liegenbleiben. Andere schlafen im Erlebnistakt – nach dem Füttern, nach einem Spaziergang oder im Anschluss an eine Denksporteinheit. So viel Freiraum muss dem Welpen zugestanden werden, damit er glücklich und gesund aufwächst.

Fazit:
Hunde sind viel aktiver als Menschen und brauchen je nach Tagesform entsprechend erholsamen Schlaf. Der richtige Schlafplatz und sinnvolle Fütterung sowie eine ruhige Umgebung sind dafür wichtig. Kleine Eigenheiten sind oft genetisch verankert und verstärken den Erholungseffekt. 

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