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Neu Entdeckt: Mandu

Das kleine, koreanische Eck-Restaurant am Berliner Platz bringt exotische Schätze wie asiatische Maultaschen auf den Teller – und zwar zu bombastischen Preisen.



Lunchbreak auf Koreanisch: Das kleine Eck-Restaurant am Berliner Platz ist ein Segen für all jene, die Exotisches auf dem Mittagstisch lieben. Neben der lächelnden Manga-Figur prangen die Lettern Mandu auf dem Beton über der hübschen Bar. Mandu ist eine Art koreanische Maultasche mit einer Füllung aus Hackfleisch oder, für die Vegetarier, Gemüse. 

Das Interieur ist schlicht, puristisch und sehr schick – aber trotzdem irgendwie gemütlich. Wohl fühlt man sich hier also gleich, nicht zuletzt wegen der typisch asiatischen Herzlichkeit des Personals. Gerne könnt ihr nachhaken, falls ihr noch nicht genau wisst, welche Mandus ihr nehmen sollt, oder wenn ihr keine Ahnung habt, was Chab-Chae ist.  Letzteres ist übrigens ein sehr schmackhaftes Gericht aus lauwarmen Glasnudeln und Gemüse. Der süßlich scharfe Dip, der auf dem Tisch steht rundet das Geschmackserlebnis ab. Mittags gibt’s für nur 6 Euro Menüs mit Sushi gefüllt mit Paprika, Krebsfleisch, dazu Chab-Chae und eine typisch koreanische Nudelsuppe. Nur: mit den Stäbchen ist die echt schwer zu essen. Nichtsdestotrotz, das Preis-Leistungs-Verhältnis in diesem Laden ist einfach eine Wucht. Der Kühlschrank ist übrigens auch vollgestopft mit exotischen Drinks, zum Beispiel Kokosnusssaft mit Traubenfruchtfleisch. Geon-bae (=Prost)!

Bewertung: 4/5 Sternen