Saukomisch, tiefgründig und kokett – behauptet Rainald Grebe in seinem zweiten Soloprogramm wie Robinson Crusoe gestrandet zu sein. Dabei ist der Musikcomedian alles andere als dabei, Schiffbruch zu erleiden. Im Gegenteil, sein bitterbös-satirischer Song „Brandenburg“ wurde zur heimlichen Landeshymne und mit der Kapelle der Versöhnung hat er sich viele Fans erspielt. Aber selbst ohne Band gehört der diplomierte Puppenspieler unter Naturschutz gestellt, weil er mit dem „Robinson Crusoe Konzert“ auf einem virtuellen Eiland mit Papageien, einem Klavier und absurd-abstruser Ansprachen an den imaginären Freund Freitag allen eine gute Zeit bereitet. ib