Spannend bis zum letzten Vorhang. Die „Krimifabrik“ ist Stuttgarts erstes Theater, in dem sich alles um ermittelnde Kommissare, pfiffige Detektive, hinterlistige Erbschleicher und zwielichtige Betrüger dreht. In ganz Deutschland gibt es nur drei weitere solcher Spielstätten. Bernd Cieslinski leitet die kleine Bühne, die in einem Hinterhaus im Heusteigviertel beheimatet ist. Rund 50 Krimifans können sich hier mit auf die Spurensuche begeben. „Ich wollte schon immer ein eigenes Theater haben“, sagt der Stuttgarter, der jetzt zugleich auch Regisseur und Bühnenbildner ist sowie hin und wieder in die Rolle des Ermittlers schlüpft. Wer jedoch die altbekannten Krimiklassiker erwartet ist auf dem Holzweg. „Wir werden weder Agatha Christie noch Arsen und Spitzenhäubchen spielen“, verspricht Cieslinksi, der eher mit einer Theaterbearbeitung von Stephen Kings Romanen liebäugelt. Pro Jahr sollen vier Produktionen über die Bühne gehen. Ende November gibt’s nochmals die „Die Falle“, ab Dezember dann „Mord auf Rechnung“. msc