Ziemlich gewagtes Outfit. Erntest du dafür in Stuttgart schiefe Blicke? Nicht nur mit diesem Outfit! Ich muss mir fast täglich Sprüche wie „Ey, du Schwuchtel“ oder „Hey Pilzkopf“ anhören. Aber ich lache darüber. Viele Menschen haben eben einen kleinen Horizont.
Worauf achtest du bei der Wahl deiner Klamotten? Beim Shoppen darauf, dass sich das neue Teil mit meinen anderen Klamotten gut kombinieren lässt. Außerdem sollte kein großes Markenlogo zu sehen sein – das gefällt mir nicht. Und das Wichtigste: Das Teil muss besonders sein, damit ich mich von der langweiligen Masse abheben kann.
Was inspiriert dich? Teilweise die Schauen, mehr noch die Fotos auf diversen Fashionblogs.
Was geht für dich in Sachen Mode überhaupt nicht? Ed Hardy und Outfits, an denen sofort zu erkennen ist: „Aha, du hast also auch den H&M-Katalog zu Hause.“
Was machst du, wenn du nicht in der Schule bist? Seit etwa drei Jahren lege ich gemeinsam mit einem Kumpel als „Prinzip Elektro“ auf. Mein Zimmer ist unser Homestudio mit Produzier-Software und DJ-Equipment. Sobald wir durchs Auflegen genug Geld haben, wollen wir als Produzenten durchstarten.
Wie kam’s dazu? Wir konnten den Mainstream-House nicht mehr hören. Also orientierten wir uns an Unkonventionellem wie Daft Punk und Justice. Nach viel Rumprobiererei sind die ersten Mixtapes entstanden. Es wird nämlich Zeit, dass so gute Musik auch aus Stuttgart kommt.