Unter Ihrem Schal hat gerade ein Tattoo hervorgeblitzt. Ja, das ist ein Kamm und eine Schere.
Warum Kamm und Schere? Ich bin Friseur und ich will in meinem Leben nie wieder was anderes machen. Deshalb fand ich’s angebracht.
Und warum gerade Friseur? Das war schon immer klar, dass ich diesen Weg gehen werde. Ich komme aus einer Friseurfamilie – meine Großeltern sind Friseure und meine Eltern haben seit ich denken kann einen eigenen Laden.
Wollen Sie auch mal einen eigenen Laden eröffnen? Klar, das hab ich mir zumindest zum Ziel gesetzt.
Ist das nicht schwer? Es gibt ja mittlerweile an jeder Ecke einen Friseur, was würden Sie anders machen? Ach, ich werd mir da keinen abbrechen. Bloß nicht so einen hochgestochenen Pseudo-High-Society- Laden. Ich will das eher locker halten. Der Laden soll widerspiegeln wie ich bin.
Wo gehen Sie am Wochenende aus? Am liebsten gehe ich in kleinere Clubs oder Bars wie Finca, Keller Club oder Zwölfzehn.
Warum nur in kleine Locations? Die Leute in Großraumdiscos sind mir einfach zu aufgesetzt – denn jeder meint, er müsste sich beweisen. Die ganze Sauferei dort geht mir auch tierisch auf den Keks.
In kleinen Clubs betrinken sich die Leute also weniger? Nein, das nicht, aber es geht ja nicht nur darum. In kleineren Clubs ist das Publikum meist gemischter, die Leute sind lockerer und der Spaß steht im Vordergrund, nicht, wieviel Geld man hat.
Katarina Schmidt

PASCALS OUTFIT
„Das ist eher mein Arbeits-Outfit. Da ist es nicht so schlimm, wenn mal ein bisschen Haarfarbe draufkommt. In meiner Freizeit kombiniere ich gerne Klamotten von verschiedenen Labels und Jungdesignern.“