1 °C Sa, 6. März 2021 Uhr
Prinz.de  ›  Regional  ›  Hausbau in Fellbach – Mit diesen Kosten muss man rechnen

Hausbau in Fellbach – Mit diesen Kosten muss man rechnen

Als kleines grünes Städtchen an der Grenze zur Großmetropole Stuttgart bietet sich Fellbach für ein Hausbauprojekt sowohl für Städter als auch für jene, die es vielleicht nicht (mehr) ganz so wild haben wollen, bestens an. Hierbei ist es ganz unerheblich, ob es sich neu in die Region Hinzugezogene oder um ehemalige Stuttgarter handelt. Müssen letztere doch nichts vom Stuttgarter Leben missen, auch wenn sie nicht mehr mittendrin sind. Zudem hat es natürlich auch preisliche Vorteile, ein Grundstück im benachbarten Rems-Murr-Kreis zu erbauen.

PRINZ Tweet

Grundstück, Bau, Nebenkosten – Die Minimalinvestition

Die wichtigsten Kosten sind wie so oft zumeist die unscheinbarsten. Abhängig davon, ob Sie bereits ein passendes Grundstück, einen groben Plan oder eigene handwerkliche Expertise besitzen, müssen diverse Kostenfaktoren zuallererst überprüft werden.

Auch wenn es diverse Anbieter gibt, die Ihnen die Arbeit, ein Haus in Fellbach zu bauen, gerne abnehmen, ist es dennoch zu empfehlen, sich ein genaues Bild über die Vorgänge zu machen, um so zur perfekten Immobilie zu einem guten und nachvollziehbaren Preis zu gelangen.

Sofern sie noch kein Grundstück besitzen, ist der Grundstückspreis ein wichtiger Kostenfaktor. Der Durchschnittspreis pro Quadratmeter liegt in Baden-Württemberg bei 651 Euro. Priorisieren Sie hier besser die gewünschte Größe und halten Sie sich besser nicht zu lang am Preis auf. Bedenken sollten Sie jedoch die Nebenkosten des Grundstücks. Neben den 5 Prozent Grunderwerbssteuer werden auch 4 Prozent Maklerprovision und 1,5 Prozent für Notar- und Grundbuchgebühren fällig.

Kommen wir zum Haus selbst, muss man einen Minimalpreis von 55.000 Euro veranschlagen. Dies ist jedoch nach oben gänzlich offen, da es ganz individuelle Faktoren wie Größe, Bewohner, Material und mehr zu beachten gibt. Mehr dazu im nächsten Abschnitt.

Leichter zu berechnen sind garantierte Kosten. Wollen Sie zum Beispiel einen Keller, rechnen sie mit 50.000 Euro für diesen. Die Erschließungskosten, wozu Strom, Netz, Gas und Wasser zählen, kosten in etwa 12.500 Euro. Dazu kommen mögliche Nebenkosten von bis zu 20.000 Euro und Versicherungen für den Bau in Höhe von in etwa 1.500 Euro.

Dies ergibt einen Minimalbetrag für den Hausbau in Fellbach unter Einbeziehung von Keller und einem Grundstück von beispielhaft 200 Quadratmetern von 282.671 Euro. Wer die Kostenaufstellung in Verbindung mit der Anbietersuche individualisieren möchte, kann dies auf diversen Internetplattformen durchführen lassen und damit spielend leicht gleichzeitig den perfekten Anbieter für sich finden.

Kosten individueller Anpassung

Spart man beim Bau des Eigenheims, spart man schlichtweg an seiner Zukunft. Deshalb ist es nicht zu empfehlen, direkt das günstigste aller Gesamtpakete zu nehmen. Nicht zuletzt, weil es sogar zu weiteren Kosten führen kann, wenn zum Beispiel die Art zu Dämmen über die Jahre nicht ausreicht oder der vom Anbieter gewählte Grundriss irgendwann nicht mehr gefällt.

Daher ist es im Falle eigener handwerklicher Begabung empfehlenswert, dem Anbieter tatkräftig zur Seite zu stehen. Dies senkt die Kosten und sorgt für ein tolles Gefühl.

Doch auch ohne jegliche Begabung ist es ratsam, nie die Kosten zu priorisieren, sondern stattdessen das eigene Traumhaus und seine Spezifikationen.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.