Sushi in Köln

Frischer Fisch oder Gemüse mit Reis und Algen zu hübschen Röllchen geformt, gehört zu den Lieblingsgerichten unter den internationalen Küchen. Mindestens einmal die Woche ist Sushi für viele Pflicht. Wir haben uns umgeschaut und zeigen euch Kölns beste Sushi-Restaurants - in und um die City.

Momotaro

Eins vorweg - und das ist nicht nur bei den Sushibars in Köln so - wer gut ist, wird auch gut besucht. Und so ist es bei unserem Spitzenreiter, dem Momotaro, nicht anders als anderswo: ohne Reservierung läuft hier gar nichts. Hinzu kommt, das in dem kleinen Ladenlokal auch nur Platz für ca. 25 Personen ist. Auch wenn der Einrichtungscharme mit Winkekatzen und Sushi-Attrappen aus Plastik eher in Richtung Kitsch geht, stört das hier niemanden. Denn wichtig ist ja, was auf den Tellern landet. Und das ist hohe japanische Kochkunst, kleine Kunstwerke, die zuerst das Auge und dann den Gaumen erfreuen. Ob gekochter Seetang, japanisches Omelett mit gegrilltem Aal oder frittierte Garnelenbällchen, die Auswahl der Vorspeisen ist reisig. Nicht anders sieht es bei den Sushi-Variationen aus. Bei 30 Maki-Möglichkeiten, zum Teil Inside-Out, habt ihr die Qual der Wahl. Wer sich nicht entscheiden kann, nimmt am besten ein 4- oder 6-Gang Menü und erschmeckt damit schon mal ein gute Vielfalt des Momotaro.

Daitokai

Daitokai in Köln
Eine unserer nächsten Top-Adresse unter den Kölner Sushi-Restaurants ist das Daitokai. Aus zwei Gründen. Einer ist das spartanisch-edle, traditionell gestaltete Ambiente u.a. mit einer original Samurai-Rüstung. Ein anderer der Show-Effekt. Denn hier wird direkt am Tisch für euch gekocht. Teppanyaki nennt man diese Art des Kochens. Ihr sitzt an einem Tisch, der für ca. 8 Personen Platz hat und die Köche bereiten euer ausgewähltes Menü oder die einzelnen Speisen zu. Dabei sind sie angenehm unaufdringlich, gleichzeitig aber auch sehr faszinierend, wie schnell und geschickt sie tolle kulinarische Kunstwerke bauen. Das hat was! Wenn es euer Budget zulässt, empfehlen wir eins der Menüs zu wählen. Es zeigt mit Sushi, Tempura, Suppen, Fisch- oder Fleischgerichten sowie Desserts eine gute Bandbreite der japanischen Küche. Sushi, Sashimi und Co. können aber auch einzeln bestellt werden.

Sushi Ninja

Sushi Ninja in Köln
Der Sushi Ninja - wie unschwer auf dem Logo zu erkennen -  versorgt euch in Köln bereits in drei Filialen sowohl mit frischem Sushi als auch mit warmen japanischen Hauptgerichten. Dabei liegt es an euch, ob ihr in den hellen und modern gestylten Restaurants Platz nehmt und vor Ort in die asiatische Kochkunst eintaucht, euch die Gerichte mitnehmt oder an einen Ort eurer Wahl liefern lasst. Egal wie, jedes der Gerichte wird immer frisch und mit viel Sorgfalt für euch zubereitet. Top ist auch, dass alle Saucen wie z.B. die Spicy Mayo hausgemacht sind. Specials des Hauses: Alaska Mango, ein Inside-Out Maki mit Lachs, Avocado, Frischkäse, umhüllt von süßer Mango oder Godzilla, ebenfalls ein Insideout-Maki umhüllt mit knusprigen, grünen Reisflocken und gefüllt mit gekochtem Lachs und Avocado.

Zen

Zen in Köln-Lindenthal
„Wir vereinen für unsere Gäste traditionelle Kochkunst und moderne japanische Küche mit höchsten Qualitätsansprüchen und perfektem Service“, sagt Betreiberin des Zen Mitsou Maletzki-Kim und soll damit Recht behalten. Mehr noch: Getreu dem Namen werden auch die Ideen der Zen-Lehre, also bewusst zu leben und zu genießen, auch mittels Innenarchitektur und Lichtdesign angewendet. Nur 36 Gästen bietet das Zen Platz, damit aber auch den Luxus, entspannt das Essen und den Abend zu genießen. Für die stets frisch zubereiteten Gerichte werden ausschließlich Zutaten höchster Qualität verwendet. Neben Sashimi, Nigiri-Sushi, Ura-Maki wie die Dragon Roll (Frittierte Garnele, Mayonaise, Avocado, Masago, Sesam und Teriyakisauce) oder die Cherry Blossom Roll (Thunfisch, Salatherzen mit Yuzu und Wasabi-Mayonaise) gibt es zusätzlich noch à la carte Gerichte wie gegrilltes Lachsfilet mit Teriyakisauce und monatlich wechselnde Specials.

Sweet Sushi

Gemütlich ist zwar anders, dennoch hat das Sweet Sushi seinen ganz eigenen Charme. Ihr sitzt an hohen, dunklen Bistro-Tischen, dank der offenen Küche könnt ihr den Sushi-Meistern beim herstellen eurer Lieblingsspeisen zuschauen. Und doch ist der Laden Kult. Mittags wie abends tummeln sich hier Sushi-Hungrige. Wer keinen Platz mehr bekommt - am besten ihr reserviert vorab - kann sich die japanischen Röllchen auch mitnehmen. Die Auswahl an Sushi ist klassisch bis kreativ. So gibt es z.B. Sushi Extreme eine Inside-Out Rolle gefüllt mit Gemüsetempura, Ebi und umhüllt von Lachs. Ein gute Wahl ist auch das Sushi-Menü Basic, bei der ihr drei Nigiri und vier Rainbow Insideout-Rolls auf den Teller drapiert bekommt. Mit 9,50€ für das Menü stimmt auch das Preis-Leistungsverhältnis.

 

Sushi Koeln

Tokyo

Egal, ob ihr euch die japanischen Rohfischhappen zuhause oder inmitten der Szene reinziehen wollt: im Tokyo seit ihr für beides bestens aufgehoben. Das Ladenlokal ist alleine schon wegen der schlicht-schönen, landestypischen Optik sehr beliebt. Auch hier schaut ihr den Sushi-Meistern beim Zubereiten über die Schulter. Doch vorher müsst ihr erstmal wählen. Gar nicht so einfach bei der Auswahl an Nigiris, Gunkan und Maki. Vom Lachskaviar über japanisches Omlette bis hin zu eingelegtem Rettich. Außerdem: Handroll - und Inside Out Maki. Diese sind alle liebevoll zubereitet und angerichtet und werden euch freundlich serviert. Für wen es ein bisschen mehr sein darf, der wählt sich eines der Sushi-Kombi-Menüs. Lecker sind auch die Owan (japanische Suppe), die Ramen Nudeln mit Gemüse sowie die Salate z.B. aus verschiedenem Seetang oder mit eingelegtem Gemüse. Alle Gerichte gibt es auch zum Mitnehmen oder werden vom Sushi-Taxi gebracht.

Okinii

Okinii in Köln
Hervorragendes Sushi und ein innovatives Konzept, lassen einen Besuch im Kölner Okinii zu einem kulinarischen Erlebnis werden - vor allem für diejenigen, die gerne viel essen oder die durch Probieren die Welt der kleinen japanischen Fischröllchen kennenlernen wollen. Bestellt wird hier übers iPad, gegessen wird japanisches und das, soviel ihr mögt. All you can eat eben. Ihr habt 2,5 Stunden Zeit euch durch die 100 Gerichte große Speisekarte zu futtern. Damit ihr euch nicht überschätzt und Verschwendung vermieden werden soll, gibt es Spielregeln. Die nächste Bestellung kann erst getätigt werden, wenn ihr aufgegessen habt. Denn: Mit Essen spielt man schließlich nicht. Außerdem hat man in dieser Zeitspanne genügend Zeit um sich satt zu essen. Auf der Karte: Eine große Auswahl an Sushi (Maki, Nigiri, Temaki, Insideout) als auch Salaten u.a. grüner Algensalat oder pikanter Sepia-Seetangsalat und Suppen sowie verschiedene japanische Gerichte z.B. frittiertes Hähnchen mit Mango. Lunch kostet 15,90€, Dinner 26,90€.

Bento Box

Bento Box in Köln
Ob in Braunfeld, der Altstadt, Süd- oder der Nordstadt, alle vier Restaurants der Bento Box haben diese beiden essentiellen Dinge gemein: authentisches modern-japanisches Ambiente und konstante Qualität der Speisen. Hinter dem Konzept stecken aber nicht nur die verschiedenen Sushi-Variationen, sondern auch japanische Hausmannskost, wie die in Teriyakisauce gebratenen Udonnudeln, die nach alten und traditionellen Rezepten zubereitet wird. Außerdem gibt es saisonale Specials, z.B. im Sommer leichtes und frisches „no rice“-Sushi oder im Winter wärmende Inside Out Maki mit würzigem Spinatsalat. Wie es sich für die Namensgeber gehört - Bento Boxen sind das japanische Pendant zu unseren Butterbrotdosen - könnt ihr selbstverständlich alle Gerichte auch mitnehmen oder euch ins Büro oder nach Hause liefern lassen.

TeaBox

Unweit des Ebertplatzes, ein bisschen versteckt, findet ihr die kleine aber feine Sushi-Bar TeaBox. Deng Viengmany bietet euch hier eine gute Auswahl an Sushi, bei dem einfach das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt. Wer sich in der Sushi-Welt noch nicht so auskennt, freut sich über das der Speisekarte beigelegte Fotobuch. Mit einem Bild vorm Auge kann man sich unter Makis, Nigiris, Inside-Out Rolls etc. nämlich einfach mehr vorstellen. Zu empfehlen sind die Tuna Salad Inside-Out sowie die Crunchy Rolls und als Vorspeise die Gyoza (gefüllte Teigtaschen). Ansonsten gibt es auch weitere asiatische Gerichte, wie die Thai-Suppe Tom Kha Gai oder Hähnchenbrust mit Erdnuss-Sauce. Somit kann man auch als Nicht-Sushi-Fan hier gut mit einem Sushi-Fan essen gehen.

bestes Sushi in der Domstadt

Sushi deLuxe

Klein und gemütlich ist das Sushi deLuxe auf der Luxemburger Straße. Auf der Karte findet ihr neben Sushiklassikern mit Lachs, Avocado und Thunfisch auch ausgefallene Kreationen wie einen vegetarischen Nigiri mit Tofu-Teigtasche oder Crunchy Delux, eine Inside-Out Maki gefüllt mit Aal, Lachs, Avocado und Philadelphia in knuspriger Panki-Panade frittiert. Dazu gibt es Sashimi, Handrolls und gut zusammengestellte Menüs. Selbstverständlich alles frisch und mit viel Liebe zubereitet. Gleiches gilt für weitere japanische und thailändische Köstlichkeiten wie Udon Nudelsuppen oder verschiedene gegrillte Spieße.