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PRINZ stellt vor: Bienen-Box

Die fleißigen Flugtierchen werden immer weniger, höchste Zeit zu helfen!



Den Traum vom eigenen Honig verwirklichen und das mitten in Berlin? Unter dem Motto „Gib Bienen ein Zuhause“ engagiert sich der Verein Stadtbienen e.V. seit einigen Jahren für den Erhalt der fleißigen Wildtierchen und macht euch mit Hilfe von speziell entwickelten Bienenboxen zu Großstadt-ImkerInnen!

„Wenn die Bienen verschwinden, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.“, stellte bereits Einstein fest und traf damit mal wieder ins Schwarze. Die Bienenpopulation ist in den letzten Jahren vor allem durch vermehrten Pestizidgebrauch drastisch zurückgegangen, sodass es höchste Zeit ist, den überlebenswichtigen Honigsammlern zu helfen. Das dachte sich wohl auch Johannes Weber und erfand die Bienenbox.

Eine Box  Tausende glückliche Bienen

Im Gegensatz zur Berliner Wohnungssituation für Menschen ändert die einen Meter lange Holzbox mit einem Schlag die Lebenssituation für einen ganzen Bienenschwarm, sprich 10.000 bis 50.000 Tiere. Diese wiederum bestäuben jährlich rund 360.000 Blüten, das macht ganz schön viele Blumen, Äpfel und natürlich den leckeren Honig. Rund 35kg befinden sich davon nach einem Jahr Fliegerei in den Waben der Bienenbox, 15kg davon darf sich der stolze Imker davon aufs eigene Brot schmieren.

Alles was du dafür benötigst, ist ein Balkon, ein Flachdach oder einen Garten. Spezielle Halterungen sorgen dafür, dass du die Holzbox ganz einfach außen an deiner Balkonbrüstung anbringen kannst. Da die Bienen durch ein kleines Loch ein- und ausfliegen, muss zudem ein gewisser Freiraum zum Landeanflug gewährleistet sein. Dieser könnte sich durchaus mit dem Balkon der Nachbarn überschneiden, also informiert diese am besten vor der Anschaffung einer Bienenbox über euer Vorhaben. Der Vermieter freut sich vermutlich ebenfalls über Aufklärung, auch wenn Bienen nicht als Haustiere zählen und es sich rein rechtlich somit um eine dehnbare Grauzone handelt.

20 Stunden Arbeit für 15kg Honig 

Jetzt kann es fast losgehen: Stadtbienen e.V. empfiehlt allen zukünftigen Stadt-ImkerInnen den Besuch eines Einführungskurses, alternativ sollte man sich im Voraus zumindest ein wenig Wissen angelesen oder sich mit anderen ImkerInnen ausgetauscht haben. In den Seminaren werden grundlegende Dinge geklärt, wie beispielsweise „Wie kommen die Bienen in meine Box?“ oder „Und wie kriege ich jetzt den Honig aufs Brot?“ Hört sich alles erst mal nach viel Arbeit an, doch Johannes Weber verspricht, dass ihr im Jahr nicht mehr als 20 Stunden Arbeit für die Bienenbox aufwenden müsst.

20 Stunden für eine schönere Welt und leckeren Honig – worauf wartet ihr noch?

Mehr Infos für zukünftige GroßstadtImkerinnen findet ihr hier


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