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Die tollsten Ausstellungen in Berlin – die Highlights 2016

Berlin ist weltweit berühmt für die großartigen Ausstellungen und wir sagen euch, welche ihr 2016 nicht verpassen dürft!



Zeitlich begrenzte Ausstellungen

Kunst aus dem Holocaust – Deutsches Historisches Museum

Eine sehr emotionale Ausstellung ist dieser Tage im Deutschen Historischen Museum zu sehen. „Kunst aus dem Holocaust“ zeigt vom 26.01. bis zum 03.04. Werke von jüdischen Häftlingen aus verschiedenen Konzentrationslagern, Arbeitslagern und Ghettos, die in ihrer ganz eigenen Form die schreckliche Zeit und Umgebung widerspiegeln, in der sie entstanden sind – sei es durch deutliche Darstellungen der Grausamkeiten oder eine ganz eigene idyllische Gegenrealität. Von den 50 präsentierten Künstlerinnen und Künstlern wurden 24 von den Nationalsozialisten ermordet. Neben weitgehend unbekannten Namen sind auch bekannte Künstler wie Felix Nussbaum oder Ludwig Meidner vertreten.

Stephen Shore Retrospektive – C/O Berlin

Visuelle Notizen statt komplex erarbeitete Fotos zeigt die Retrospektive von Stephen Shores Werken aus dem 60er- und 70er-Jahren. Sie zeigen Szenen, die man heute im Instagram-„Genre“ verorten würde, entstanden lange bevor es diese Plattform überhaupt gab. Zu sehen sind spannende, manchmal unwichtig erscheinende Details, die sonst wohl auch eher unbeachtet geblieben wären – wie die beschädigte Stelle an einer amerikanischen Leitplanke. C/O Berlin zeigt vom 6.02. bis 22.05. als einzige deutsche Station die bisher unveröffentlichten Bilder von Stephen Shore, der im Übrigen schon mit 18 Jahren Teil der Factory von Andy Warhol wurde.

Helmut Newton – Museum für Fotografie

Er war ohne Frage einer der besten und bedeutendsten Modefotografen, den die Welt bisher gesehen hat. Im Museum für Fotografie sind vom 04.12.15 bis zum 22.05.16 viele seiner Arbeiten aus renommierten Modezeitschriften ausgestellt. Unter dem Namen „Pages from the Glossies“ präsentiert die Helmut Newton Stiftung zum ersten Mal vergrößerte Original-Auszüge. Aber nicht nur dem großen Künstler ist Raum gewidmet, auch der Fotograf Greg Gorman präsentiert zum ersten Mal in Deutschland einige seiner ersten Farbfotos unter dem passenden Namen „ColorWorks“. Besuchen könnt ihr die beeindruckende Ausstellung Di-Mi von 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr, Fr 10-18 Uhr und Sa-So von 11-18 Uhr. Ein Ticket kostet 10€, ermäßigt 5€.

Best Actress – Museum für Film und Fernsehen

Katharine Hepburn hat ihn, Kate Winslet hat ihn und Meryl Streep hat ihn sogar dreimal – den Oscar. Im Jahr 2015 wurde in Los Angeles bereits zum 73. Mal ein Oscar in der Kategorie „Beste Hauptdarstellerin“ vergeben und die Ausstellung „Best Actress“ im Museum für Film und Fernsehen vom 10.12.15 bis zum 01.05.16 zeigt euch alles rund um den goldenen Mann und ihre stolzen Besitzerinnen. Zu sehen sind viele Filme, Fotos, Originalplakate und Kleider der Preisträgerinnen, die die Filmgeschichte und Mode prägten, wie kaum andere. Di-Mi von 10-18 Uhr, Donnerstag von 10-20 Uhr und Fr-Sa wieder von 10-18 Uhr geöffnet, kostet euch der Eintritt 7€, ermäßigt 4,50€ und ein kleiner Geheimtipp: donnerstags ist der Eintritt von 16-20 Uhr frei!

Schöne Neue Welt – Museum Europäischer Kulturen

Vom 20.11.15 bis zum 24.04.2016 gibt es im Museum Europäischer Kulturen eine fotographische Ausstellung über die Traumhäuser rumänischer Migranten zu bewundern. Als Statussymbol gehandelt, lassen viele Rumänen in ihren Heimatdörfern gewaltige Häuser bauen, die allerdings nur in den seltensten Fällen bewohnt werden. Die Besitzer arbeiten die meiste Zeit des Jahres außerhalb Rumäniens und lassen den Großteil ihres Gehalts in den Bau einfließen, um auf diese Weise die Familienehre sicher zu stellen. Diese Ausstellung bietet euch die Gelegenheit, sich auf visuelle Weise mit den Träumen und Werten einer anderen Kultur auseinanderzusetzen. Geöffnet hat das Museum Di-Fr von 10-17 Uhr und Sa-So von 11-18 Uhr, der Eintritt kostet 8€, ermäßigt 4€.

Gallery Weekend 

Einmal im Jahr findet in Berlin das berühmte Gallery Weekend statt, bei dem die renommiertesten Galerien der Hauptstadt ihre Türen öffnen. Auch 2016 werden vom 29.04. bis zum 01.05. wieder zahlreiche Kuratoren, Kunstinteressierte und Sammler durch die Ausstellungsräume pilgern und nach neuen Entdeckungen Ausschau halten. Es werden sowohl historische als auch zeitgenössische Kunstwerke von berühmten Künstlern und talentierten Newcomern zu sehen sein. Am Freitag könnt ihr von 18-21 Uhr in die teilnehmenden Galerien strömen, Samstag und Sonntag sogar von 11-19 Uhr. Sobald alle Galerien feststehen, wird es einen Plan geben, aber im Zweifelsfall könnt ihr einfach den Strömen der Kunstinteressierten folgen, die ihr an jenem Wochenende auf jeden Fall erkennen werdet.

 

Anton Corbijn – C/O Berlin (abgelaufen)

Diese Ausstellung im beliebten C/O Berlin ist zwar am 31. Januar 2016 schon wieder zu Ende, aber gerade aus diesem Grund solltet ihr sie euch auf keinen Fall entgehen lassen! Anlässlich des 60. Geburtstag Anton Corbijns könnt ihr die Zusammenstellung der tollsten Fotos dieses Ausnahmekünstlers bewundern. Die gesamte Ausstellung besteht aus zwei Teilen: „Hollands Deep“ zeigt viele seiner Werke der letzten 40 Jahre, darunter Schwarz-Weiß-Fotografien und persönlichen Projekte, während ihr in „1-2-3-4“ die eindrucksvollen Porträits aus der Musikwelt bestaunen könnt. Offen ist das C/O Berlin täglich von 11-20 Uhr, der Eintritt kostet 10€, ermäßigt 5€.

 

Bart – zwischen Natur und Rasur – Neues Museum 

(abgelaufen)

Wer ein guter Berliner Hipster sein will, trägt Bart. Das ist einfach so. Eine mögliche Erklärung auf das Warum, liefern gleich mehrere Hauptstädtler in der Ausstellung „Bart – zwischen Natur und Rasur“ im Neuen Museum auf der Berliner Museumsinsel. Außerdem könnt ihr eine ganze Menge interessanter Fakten aus der sehr langen Geschichte des Bartes erfahren, denn schon die alten Griechen, die ägyptische Pharaonin Hatchepsut und Kaiser Wilhelm der II. prägten die Bartmode ihrer Zeit enorm. Auch das selten behandelte Thema Frauenbart findet genug Platz in der Ausstellung. Vom 11.12.15 bis zum 28.02.16 seid ihr ins Neue Museum eingeladen, geöffnet ist Mo-Sa von 10-18 Uhr. Der Eintritt kostet 12€, ermäßigt 6€.

 

Dauerausstellungen

 

Topographie des Terrors

Mit über einer Million Besucher jährlich, gehört die Topographie des Terrors zu einer der meistbesuchten Ausstellungen Berlins. Wo sich bis vor wenigen Jahrzehnten noch die Zentralen der SS, der geheimen Reichspolizei und der Gestapo befanden, ist heute ein Erinnerungsort, der seine Besucher zum Nicht-Vergessen und Verstehen ermuntert. Mit Hilfe ausgesuchter Tonband- und Filmaufnahmen, sowie Karten, Info-Tafeln, etc., wird die Vergangenheit anschaulich, aber einprägsam überliefert. Neben der Dauerausstellung im Hauptgebäude, finden das ganze Jahr hindurch wechselnde Sonder- und Wanderausstellungen zu ausgewählten Themen statt. Besuchen könnt ihr die Topographie des Terrors täglich von 11-20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Ethnologisches Museum

Für Fans anderer Kulturen ist dieses Museum ein Pflichtbesuch! Zwischen den Uni-Villen der Freien Universität Berlin gelegen, könnt ihr in Dahlem-Dorf Dauerausstellungen unter anderem über die Welten der Muslime, afrikanische und asiatische Kunst und amerikanische Archäologie bestaunen. Hier findet ihr quasi die ganze Welt in einem Museum. Ab 11 Uhr könnt ihr täglich vorbeikommen und euch für kurze Zeit auf Welt- und Zeitreise begeben. Der Eintritt kostet 8€ und 4€ ermäßigt. Jeden 2. und 4. Sonntag im Monat finden von 14-16 Uhr tolle Workshops für Kinder zwischen 4 und 6 Jahren statt (9€). 

Deutsches Technikmuseum

In diesem ganz besonderen Museum mitten in Kreuzberg, könnt ihr euch auf Entdeckungsreise durch die lange Geschichte der Technik begeben. Auf über 26.500 qm Ausstellungsfläche warten viele interessante Geschichten und Gegenstände auf euch. So könnt ihr beispielsweise rund 40 Original-Schienenfahrzeuge betrachten oder in der Ausstellung „Vom Ballon zur Luftbrücke“ alles über die Geschichte der deutschen Luftfahrtgeschichte lernen. Das Museum ist sehr kinderfreundlich und ist eine gute Option für kalte Regentage. Das Museum hat Di-Fr von 9-17.30 Uhr und Sa-So von 10-18 Uhr geöffnet. Der Eintritt kostet 8€, ermäßigt 4€.


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