6 °C Mi, 29. Januar 2020 Uhr
Prinz.de  ›  Regional  ›  Wohntrends: Vintage, Modern Living oder doch lieber cozy?

Wohntrends: Vintage, Modern Living oder doch lieber cozy?

Bei der Einrichtung scheiden sich die Geister. Die einen mögen es kuschelig, die anderen eher schlicht. Die einen mögen es modern, die anderen eher nostalgisch. Bei den aktuellen Wohntrends Vintage, Modern Living und Cozy Living ist für alle etwas dabei. Die ganz Mutigen kombinieren die doch ziemlich verschiedenen Stile sogar miteinander. 

Beim Wohntrend Cozy Living ist alles auf Gemütlichkeit ausgelegt. 

Cozy Living – gemütlich wohnen

Beim Cozy Living kommt man vor lauter Gemütlichkeit aus der Wohnung oder dem Haus gar nicht mehr heraus. Aber das will man während des tristen Wetters im Herbst und Winter wahrscheinlich auch überhaupt nicht. Cozy Living heißt übersetzt gemütliches Wohnen und der Name ist Programm. Das Gute an diesem Wohntrend ist, dass man bei der Kombination außerordentlich frei ist. Es ist also ein leichtes, Cozy Living mit einem modernen Designersessel oder einer Kommode im Vintage Stil zu verbinden. 

Der Weg zu einem gemütlichen Zuhause führt über die nötigen Zutaten. Beim Cozy-Living-Trend gehört all das in die eigenen vier Wände, was sich gut, gemütlich und weich anfühlt. Ein großer Teppich im Wohnzimmer ist ideal. Er hilft gegen kalte Füße und sorgt für eine warme Atmosphäre. Große Decken sollten auf Sofas und Sesseln immer griffbereit liegen und unterstützen damit ebenfalls das Ambiente. Was für Decken genutzt werden, ist natürlich vom Geschmack abhängig. Empfehlenswert sind allerdings große Webpelzdecken oder – wem Strickoptik gefällt – grobe Strickdecken. 

Weiche Kissen sorgen für zusätzlichen Rückhalt auf dem Sofa. Große Sitzkissen sind ebenfalls eine Möglichkeit, weitere, gemütliche Sitzmöglichkeiten zu schaffen. All das wird am besten in warmen Farben kombiniert, um die Gemütlichkeit Einzug halten zu lassen. 

Modern Living – schlicht, aber effektiv

Etwas dezenter geht es in der Wohnung zu, wenn man den Trend Modern Living befolgt. Weiß, Grau, Anthrazit oder etwas Schwarz sind hier die beherrschenden Farben. Damit es nicht zu langweilig wird, sorgen dezente Farben wie Beige oder ein helles Blau für die nötigen Akzente. 

Dabei wird auf eine minimalistische Einrichtung Wert gelegt. Überflüssige Möbelstücke fliegen raus, die Größe des Raums soll deutlich werden. Das gilt auch für die Wände, die nicht mit unzähligen Fotos und Gemälden behängt werden. Das Motto lautet: Weniger ist mehr! Ganz verzichten auf die gemeinsamen Urlaubsfotos muss man aber dennoch nicht. 

Die Einrichtungsgegenstände sind in einem schlichten, aber modernen Design gehalten. Keine unnötigen Schnörkel sollen die moderne Art des Lebens stören. Stilvoll soll es sein, obwohl auch ein Touch Zukunftsvision mit in die Gestaltung einfließen darf. 

Vintage – wie zu Omas Zeiten

Anders sieht es beim Wohntrend Vintage aus. Hier kommt alles rein, was antik ist – oder zumindest so aussieht. Das sorgt für einen ganz besonderen Charme im Zuhause, weil viele solcher Möbel eine Geschichte erzählen. Sie haben vielleicht ein paar Kratzer und Dellen, abgesplitterte Ecken oder kleine Abnutzungsspuren, aber sie haben Charakter. 

Ähnliches ergibt sich, wenn man selbst alte Möbel im Vintage Stil aufmöbelt. Das lässt sich einfach realisieren. Einfach ein altes Möbel abschleifen, eine verdünnte, weiße Innenraumfarbe auftragen und mit einer dunklen Dünnschichtlasur anstreichen. Danach schimmert die weiße Farbe durch, was einen schönen Vintage-Effekt bietet. Für die komplette Umsetzung des Trends fehlen aber noch ein paar Kleinigkeiten. Die Krone setzt man der Einrichtung auf, wenn man Kronleuchter und alte Lampen installiert. Ebenso sorgen verschnörkelte Spiegel oder alte Bilder für die richtige Gesamtatmosphäre. Für antike Möbel kann man zwar ein Vermögen ausgeben, aber eine solche Einrichtung lässt sich auch bezahlen ohne Lottogewinner zu werden. Diese Beispiele zeigen, dass eine Kombination aus Vintage und Modern Living nicht möglich ist. Man kann sich aber alles cozy machen. 


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.