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All night long – die besten Clubs in Frankfurt

Du hast Lust mal wieder so richtig die Nacht zum Tag machen? PRINZ lässt für dich die Puppen tanzen und verrät dir, wo du am besten zu deiner Lieblingsmusik feiern kannst.



Das Wochenende rückt näher und dir ist so richtig nach Party zu Mute. Egal ob du den Rocker in dir rauslassen willst, zu gutem Electro-Sound ausrasten oder eher zu Black Beats mit den Hüften wackeln möchtest – in diesen Clubs der Stadt kannst du feiern als gäbe es kein Morgen. Und das nicht nur am Wochenende…

Für Headbanger

Elfer

Sachsenhausen, Klappergasse 5, Tel. 069/21990570, Fr & Sa ab 22 Uhr, sonst je nach Event, www.11-er.de

Vor gut einem Jahr ist der Elfer von Eschersheim nach Sachsenhausen gezogen. Früher war der Elfer mehr eine Kneipe mit Live-Musik im Keller, heute ist er Club, Live-Location und Kneipe. Hier wird Musik der härteren Gangart gespielt – Metal, Hardcore und auch zuweilen Rock. Das Publikum ist alternativ und lässig.

Ponyhof

Sachsenhausen, Klappergasse 16, Di-So ab 22 Uhr, www.ponyhof-club.de

Wolf Heilig und Thomas Winterscheid, die auch die Stereobar und den Elferdirekt gegenüber  betreiben, sorgen in dem kleinen alternativen Club für Abwechslung. Das Publikum ist gemischt genauso wie die Musik. Neben Electro-Swing und Balkanabenden gibt es hier viel Rock & Pop auf die Ohren. Die Partys finden meist am Wochenende statt, unter der Woche gibt es ein buntes Live-Programm.

Cave

Innenstadt, Brönnerstr. 11, Do-Sa ab 22 Uhr, www.the-cave.de

Der Kellerclub ist etwas für waschechte Rock- und Metalfans. Vielleicht fühlst du dich in die 90er versetzt als man noch robuste karierte Hemden trug und zu Kurt Cobains Musik die Haare schüttelte. Grunge, Rock, Indie, Metal und Hardcore-Freunde kommen hier je nach Abend voll auf ihre Kosten. Die Atmosphäre ist locker, das Publikum geht durch alle Altersstufen und Szenen.

Clubkeller

Sachsenhausen, Textorstr. 26, Tel. 069/66372697, Mi-Sa ab 22 Uhr, www.clubkeller.com

In dem kleinen, urigen Kellerraum tanzt ein meist studentisches Publikum zu Indie, Britpop, 60s Sound oder Rock. Hier kannst du an fast allen Abenden die Woche tanzen und feiern – sogar sonntags gibt es hier seit Kurzem eine Partyreihe – dann liegt mal Dancefloormucke der 70er und 80er oder 60s Soul auf dem Plattenteller.

Für Housemeister

Apt – Apartment

Ostend, Hanauer Landstr. 190, Tel. 069/175544130, Fr & Sa/Feiertage ab 22 Uhr, www.apt-apartment.de

Alle drei Jahre bekommt das Apartment einen frischen Look verpasst – der nächste steht 2015 an. Im Moment ist hier das Flair der 80er angesagt: große Spiegel und Elemente der Pop Art. Das Motto des Dresscodes lautet hier. lässiger Streetwear trifft auf schicke Eleganz, Models auf Yuppies, Werber auf Schlipsträger. Egal ob du coole Sneakers trägst oder eher Pumps zum kleinen Schwarzen oder einen Anzug – erlaubt ist, was dir gefällt. Die „Funky Kitchen“ startet jeden Samstag mit Mas Up-Sounds, ansonsten kommt jede Menge House, aber auch Hip Hop und RnB auf die Plattenteller. Im Sommer feiert es sich entspannt auf der Dachterrasse „Apartment Penthouse“.

Gibson

Innenstadt, Zeil 85-93, Tel. 069/94947770, Mo-Mi (Konzerte), Do ab 21, Fr & Sa ab 22 Uhr (Party), www.gibson-club.de

In dem alten Kino erinnert nichts mehr an die frühere Lichtspielatmosphäre. Stattdessen beeindruckt der komplett entkernte Club mit rauem Charme, unverputzten Wänden und freiliegenden Rohren und einer riesigen LED-Wand. Klotzen nicht kleckern, lautet hier das Motto. Das gilt sowohl für den Dresscode als auch für den Rest. In den VIP-Lounges wird Wodka und Champagner in Flaschen getrunken, die Röcke der Mädels sind kurz und ein bisschen Fitnessstudio sollte es bei den Herren schon sein. Regelmäßig werden internationale House-DJs eingeladen.

Velvet

Innenstadt, Weißfrauenstr. 12-16, Tel. 069/257809510, Mi 22-4, Do 18-1, Fr & Sa 22-5 Uhr, www.velvet-ffm.de

Das Velvet glänzt mit einem guten Programm aus regionalen und internationalen DJs. Oft stehen hochkarätige Gäste hinter dem Pult und lassen die Clubgänger im meist schicken Ausgehlook auf drei verschiedenen Floors zu House und Black-Beats tanzen. Hip Hop und RnB runden das Velvet-Programm ab.

Für „Motherfucker“

Adlib

Ostend, Schwedlerstr. 8, Tel. 069/257809528, Fr/Sa ab 22 Uhr, www.adlib-ffm.de

Das Adlib erstreckt sich über drei Etagen, mit Dachterrasse und Skyline-Blick. Schick ist hier angesagt, das Publikum eher älter. Auf der Tanzfläche schwingst du hier zu Partyreihen wie „Black Sushi“ und „We love Black Music“ die Hüften zu Hip Hop, RnB und Black Music. Aber auch House wird hier zuweilen serviert.

Travolta

Innenstadt, Brönnerstr. 17, Tel. 069/21657900, Do-Sa ab 23 Uhr, www.club-travolta.de

Mittlerweile betreibt Dennis Smith allein den erfolgreichen Club, ohne seinen Bruder Julian Smith. Donnerstag ist der Auftakt zum Wochenende, dann steht zuweilen eine lange Schlange junger, herausgeputzter Damen und Herren vor der Tür des mit dem „World Finest Club Award“ ausgezeichneten Laden. Ist man erstmal drin, ist die Stimmung super. Dennis Smith und seine Residents legen bei den wöchentlichen Reihen „Yeah!“, „Geil“ und Bounce“ Hip Hop, RnB, House, Funk & Soul auf, regelmäßig zur „Alive“-Reihe sind tolle Live Acts gebucht.

Für Szenegänger

Neglected Grassland

Innenstadt, Neue Kräme 29, Di nur bei Veranstaltungen, Mi & Do 13, Fr & Sa 13-4 Uhr, www.facebook.com/Neglected Grassland

Szene-Urgestein Hans Romanov hat es wieder geschafft: Der Partymacher und Clubbetreiber (Ex-Yachtklub, Maxim, Romantica) hat mit dem gemütlichen Club in der Sandhofpassage, früher mal Café Liliput und Le Bar) seit Ende letzten Jahres, gemeinsam mit Nicole Forster wieder eine Anlaufstelle für Nachtschwärmer geschaffen, die ein interessantes und gut durchmischtes Partyvolk anzieht. In dem Club mit einem Hauch Burlesque-Stil und rotem Plüsch  tanzt der Student neben Künstlern, alten Hasen der Szene oder Transsexuellen zu ausgewählter Musik – zu Electro, aber auch Soul, Funk und Swing. Geheimtipp für Lunch oder Kaffeeklatsch mit Kuchen im Sommer: der wunderschöne, verwunschene Garten im Hinterhof.

Tanzhaus West & Dora Brilliant

Gallus, Gutleutstr. 294, Tel. 069/5974949, Fr & Sa ab 23 Uhr, www.tanzhaus-west.de

Das ehemalige Farbenfabrikgelände, das das Tanzhaus West, das Dora und das Off-Theater Landungsbrücken beherbergt, verströmt urbanen Underground-Charme. In der alten Fabrikhalle läuft ein musikalisches Programm von Minimal-, Techno-, Techhouse, Drum’n Bass und Goa-Partys. Die Partygänger sind eher jung und bevorzugen Beats der härteren Gangart. Auf dem kleineren Floor der Dora wird etwas mehr experimentiert, hier feierst du auch mal zu etwas housigeren Tönen. Für beide gilt: das Line Up ist stets top, an den Pults stehen internationale wie regionale DJ-Acts sowie noch zu entdeckende Newcomer.

Silbergold

Innenstadt, Heilgkreuzgasse 22, Tel. 069/20325558, Do ab 23, Fr & Sa ab 0 Uhr, silbergold-club.de, www.facebook.com/silbergoldclub

Das Silbergold hat sich in den letzten Jahren und mit seiner Vergrößerung der Räumlichkeiten von einem kleinen Liebhaberclub zum professionellen gut aufgestellten Electro-Club gemausert. Das Publikum ist sehr jung und hip. Das sollte aber auch ältere Clubgänger und Freunde elektronischer Musik nicht davon abhalten, dem Laden einen Besuch abzustatten. Durch eine der besten Anlagen der Stadt wummert Electro in all seinen Facetten, aber auch Indie-Abende und Gay-Partys machen hier mächtig Spaß. Aufgelegt. Gefeiert wird bis in den nächsten Morgen. Kult: Die „Play“-Reihe am Donnerstag bei freiem Eintritt.

Orange Peel

Bahnhofsviertel, Kaiserstr. 39, Di ab 21 Uhr, Fr & Sa ab 22 Uhr, www.orangepeel.de

Das Orange Peel zieht Musikfreunde verschiedenster Genres an. Hier findest du Rockn Roll – & Rockabilly-Partys wie die legendäre „Wildcat“-Night (immer am vierten Sa im Monat), Swing-Partys mit Live-Band wie die „Harlem Night“ (immer am ersten Freitag im Monat) oder 60s Funk & Soul- sowie Hip Hop-, Latin- und Jazz-Abende. So gemischt wie die Musik ist auch das Publikum.

Zoom

Innenstadt, Brönnerstr. 5-9, Konzerte ab 21 Uhr, Party Fr & Sa ab 23 Uhr, www.zoomfrankfurt.com

Seit dem Ende des Sinkkastens und dem neuen Konzept des jetzigen Zooms läuft der Laden. Die Kompletterneuerung geht von den verkleinerten Räumlichkeiten bis über das Musikprogramm. Wo früher Charts liefen, findest du heute ein abwechslungsreiches Programm, das Hip Hop-Freunde genauso zufrieden stellt wie Indie- und Rockfans. Jeden Samstag gibt es die beliebte „Hit Happens“-Reihe, auf der zu einem wilden Mix aus allen Genres gefeiert wird. Mit der „Soundwboys Destiny“-Party, die es schon in der früheren Ostparkstraße gab, haben die Betreiber Reggae- und Dancehall ins Zoom geholt. Außerdem ist das Zoom eine gute Adresse für Konzerte mit tollen Live Acts sowie Lesungen.

Alle Clubs in Frankfurt findet ihr im PRINZ Locationguide. Hier findet ihr auf jeden Fall den richtigen Club mit deiner Musik, um bis zum Morgengrauen die Schuhe durchzutanzen. 


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