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All Night Long – die besten Clubs in Hamburg

Lust, die Nacht durchzutanzen? PRINZ zeigt euch spannende und vielfältige Clubperlen in Hamburg. 



Tanzen, flirten oder einfach nur Musik und Atmosphäre genießen – die Gründe für einen Clubbesuch sind so vielfältig wie Hamburgs Auswahl an Locations und Musikstilen. Während man einen Club früher noch einem Genre zuordnen konnte, setzen viele Betreiber inzwischen auf ein weit gefächertes Programm. Das bedeutet aber nicht, dass die Musiklocations an Profil verloren haben. Im Gegenteil, denn die einen konzentrieren sich vor allem auf kreative Vielfalt und Geheimtipps, die anderen auf große Namen oder setzen durch ihr Ambiente auf ein spezielles Publikum. PRINZ verrät euch, wo ihr in Hamburg feiern und die Nacht zum Tag machen könnt.

 

Für Individualisten

Uebel & Gefährlich

Feldstraße (Im Bunker) 66, 20359 Hamburg, Tel.: 0157/38276469, www.uebelundgefaehrlich.com

Das Uebel+Gefährlich beherbergt mit dem Ballsaal und dem Turmzimmer eigentlich zwei Clubs in einem, so finden hier oftmals zwei Veranstaltungen gleichzeitig statt. Die Location im 4. Stock des ehemaligen Luftschutzbunkers am Heiligengeistfeld ist auf jeden Fall einen Besuch wert. Das Programm wechselt zwischen hochkarätiger Live-Musik und Clubkrachern wie Weald oder die berühmte Datscha-Party, Lesungen und Poetry-Slams. Was das Club-Booking betrifft, so mischt sich hier die nationale wie internationale DJ-Familie aus Techno, House, aber auch Rock, Indie oder Hip-Hop (übrigens gerne auch mal zusammen). Kurzum: Ein Alleskönner mit Faible für elektronische Musik und Indie.

Grüner Jäger

Neuer Pferdemarkt 36, 20359 Hamburg, Tel.: 040/31814617, www.gruener-jaeger-stpauli.de

Das schnuckelige, kleine Hexenhäuschen thront zwischen den Stadtteilen Sankt Pauli und Sternschanze und bietet mit Indie, Alternative, Reggae, Hip-Hop, Kultur- und Trash-Programm ein Rundum-Glücklich-Paket in Sachen Freizeitgestaltung. Das Indie-Aushängeschild „Revolverclub“ ist hier ebenso zuhause wie Mirko Machines „Flavour of the Month“, das Oldschool-Hip-Hop-Freunden das Herz höher schlagen lässt. Zu entdecken gibt es im Grünen Jäger jede Menge – ob Newcomer oder die charmanteste Poptrash-Bad-Taste-Party seit Erfindung der Discokugel.

Für Freunde von Glamour und Style

 

Moondoo

Reeperbahn 136, 20359 Hamburg, Tel.: 040/31975530, www.moondoo.de

Wer hier feiern geht macht das mit Stil und kann sich noch den passenden Soundtrack dazu aussuchen. Musikalisch hat das Programm nämlich alles anzubieten: House, Funk Electro, Disco, Rock’n’Roll, Brazil, R’n’B, Dubstep, Afrobeat, Breaks, Rap, Latin, Techno, Soul, Reggae, Jazz und vieles mehr. Feste Partyreihen wie Salon de nuit bringen zudem international bekannte DJs ins Moondoo. Nichtsdestotrotz geht es hier um ein Gesamtpaket aus Atmosphäre, Publikum und Feiern. Getanzt wird in der edlen Location überall, auch auf beleuchteten Podesten rundum das mittige DJ-Pult.

Mojo Club

Reeperbahn 1, 20359 Hamburg, Tel.: 040/4304616, www.mojo.de

Zehn Jahre nachdem der Mojo Club offiziell schließen musste kam der Neuanfang. Die schicke, stylische Location liegt im Keller des Vorzeige-Architektur-Projekts „Tanzende Türme“. Genauso futuristisch wie das Gebäude selbst, präsentiert sich auch der Eingang zum Mojo Club mittels Toren, die aus dem Boden fahren. Musikalisch wird hier noch immer auf feinsten Dancefloor-Jazz gesetzt und bietet zusammen mit Soul, Disco und einer Vorliebe für elektronische Musik ein ansprechendes Programm.

Für Unverfälschte

Golden Pudel Club

Fischmarkt 27, 22767 Hamburg, Tel.: 040/31979930, www.pudel.com

Der von Rocko Schamoni und Schorsch Kamerun betriebene Kultclub liegt direkt am Park Fiction an der Hafenstraße und bietet allerfeinste, zumeist elektronische Musik. Hervorragende DJs, Liveacts und Geheimtipps sorgen drinnen für die Musik und Clubkultur. Vom Garten aus hat man einen tollen Ausblick auf den Hafen, hier lässt es sich in lauen Sommernächten bei Getränk, Hafenbrise uns guter Laune richtig gut aushalten. 

Baalsaal

Reeperbahn 25, 20359 Hamburg, Tel.: 040/94793295, Facebook/baalsaal

Internationale DJ-Größen wie Tiga, die normalerweise vor tausenden Festivalgästen die Turntables bespielen, genießen hier ihre kleinen Clubauftritte – eben ganz dicht dran am tanzenden Volk. Das Programm des Baalsaals bietet neben bekannten Altmeistern und Partyreihen wie Jeudi auch Newcomern eine Bühne, die ihr Repertoire aus Techno-, House- und Electro präsentieren.

Ego

Talstr 9, 20359 Hamburg, Tel.: 040/38641382, www.mein-ego.com

Das Ego ist ein Spezialist in Sachen House und Techno. Mit seinem exzellenten Booking, das sogar internationales Publikum in die Talstraße 9 lockt, hat sich der Tech-House-Club in kurzer Zeit einen Namen gemacht. Aber wer DJs wie Solomun und David August zu seinen Residents zählt, der hat natürlich schonmal viel richtig gemacht. Der Club selbst lebt sein Programm auch in Sachen Atmosphäre: elektronisch-minimalistisch ohne Schnick und Schnack.

Für Entdecker

Hafenklang

Große Elbstraße 84, 22767 Hamburg, Tel.: 040/388744, www.hafenklang.com

Das Hafenklang ist ein symphatischer, kleiner Club direkt an der Elbe gelegen. Wer jetzt aber eine gediegen hanseatische Atmosphäre erwartet, der hat sich getäuscht – in der Regel geht hier nämlich der Punk ab, genauso wie Rock, Ska, Indie oder Hardcore. Tatsächlich bietet das Hafenklang aber noch weitaus mehr Stilrichtungen wie Northern und Rare Soul, ganz besonders aber aus dem elektronisch-basslastigen Segement wie Drum‘n‘Bass, Dubstep oder gar Electro-Swing. Das Schöne am Hafenklang: Hier gibt immer was zu entdecken und der Club bietet neben Parties regelmäßig wahre Konzertperlen, die sich im kleinen Kreis ganz besonders gut genießen lassen.

Molotow

Holstenstraße 5, 22767 Hamburg, Tel.: 040/4301110, www.molotowclub.com

Auch das Molotow ist vor allem unter den hartgesotteren Musikfans ein beliebtes Ziel. Inzwischen hat der Kultclub seine neue Exil-Adresse in der Holstenstraße 5 gefunden. Die kleine Bühne der ursprünglichen Location war Sprungbrett für viele Bands wie Gossip, The Hives, Billy Talent, The Wombats, Maximo Park, The White Stripes, Mando Diao, Editors, Turbonegro und The Killers. Wir drücken die Daumen, dass es auch am Standort so weitergehen wird, denn, neu erfinden das will sich das Molotow trotz Umzugs nicht: Indie und Rock bleiben Programm! Daneben bieten die Parties jede Menge Platz für einen Blick durch die Jahrzehnte, auch in Sachen Soul, Hip-Hop oder (Brit-)Pop bis hin zu elektronischen Spielarten.

Die Hansestadt hat natürlich noch viele, viele Clubperlen mehr zu bieten, auch solche ohne festen Boden unter den Füßen. Alle Clubs in Hamburg findet ihr im PRINZ Locationguide.


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