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Über die Schulter geschaut: Show Cooking in Hamburg

PRINZ zeigt euch, in welchen Hamburger Restaurant ihr beim Essen einen Einblick in die Zubereitung bekommt.



Es gibt die klassischen Restaurants, bei denen das Essen hinter verschlossener Küchentür zubereitet wird und es gibt die anderen, bei denen die Küche und das Kochen Teil der Atmosphäre werden. Offene Küchen bieten auf jeden Fall spannende Einblicke in das, was sonst eher im Verborgenen bleibt. Kurzum: ein kleines Event für sich. Von der offen gestalteten Küche bis hin zum Show-Kochen – PRINZ zeigt euch, in welchen Hamburger Restaurants ihr beim Essen einen Einblick in die Zubereitung bekommt.

L’Osteria

Dammtorstraße 13, 20354 Hamburg, www.losteria.de, Neustadt

Die offene Küche gehört zu den Markenzeichen der L’Osteria-Restaurants. In Hamburg ist es das einzige, dafür sind zahlreiche Ableger des Nürnberger Mutterhauses über Deutschland und Österreich verteilt. Das Konzept dahinter ist die klassische italienische Küche zu einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis. Punktum. Und die Pizza (ab 6,50€), im Steinofen gebacken, hat tatsächlich eine stattliche Größe – so groß, dass durchaus zwei Leute davon satt werden können. Neben Pizza gibt es Pasta, Antipasti und eine Wochenkarte mit Gerichten wie Pasta mit Rinderfilet, Kirschtomaten und Rucola in Kräuterbutter geschwenkt (10,50€).

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag 11 bis 24 Uhr, Sonntag 12 bis 24 Uhr

Fillet of Soul

Deichtorstr. 2, Deichtorhallen, 20095 Hamburg, www.fillet-of-soul.de, Hammerbrook

Das Fillet of Soul ist weit mehr als ein Museumscafé oder -restaurant. Mit dem täglich wechselnden Mittagstisch und der monatlich wechselnden Abendkarte steht das Restaurant durchaus auf eigenen Beinen. Das Ambiente ist offen und modern gestaltet und der Einblick in die Küche ist Teil des Konzepts, ebenso wie der unaufgeregte und charmante Service. Die Mittagskarte brüstet sich u.a. mit Clubsandwich „Soulstyle“, mit Hühnerbrust, Bacon, Gurke Tomate, Spiegelei, Kartoffelchips und Rucola (8,50€) und als Dessert mit gebackenem Milchreis mit Mango-Passionsfruchtragout und Minze (3,90€), Während es auf der Abendkarte mit Rinderfilet (200g) oder Ribeyesteak (350g) aus Oldenburger Premium Dry Aged Beef, hausgemachten dicken Pommes, Sauce Bearnaise und Brunnenkresse-Salat (34€) durchaus etwas deftiger zugeht. Übrigens veranstaltet das Fillet of Soul in regelmäßigen Abständen auch Movie Dinner, mit Film und dazu passenden Menü (ab 46€).

Öffnungszeiten: Montag 11 bis 15 Uhr, Dienstag bis Samstag 11 bis 24 Uhr und Sonntag 11 bis 18 Uhr

Restaurant Fischmarkt

Ditmar-Koel-Str. 1, 20459 Hamburg, www.restaurant-fischmarkt.de, Neustadt

Passend zur Hafennähe ist der Fisch hier Programm, und ebenso passend zum Portugiesenviertel wird er vornehmlich maritim interpretiert. Wie es sich für ein Restaurant namens „Fischmarkt“ gehört ist die Auswahl in Sachen Meeresfrüchten entsprechend groß, z.B. Thunfischscheiben an Guacamole und Tandoorisauce (7,85€), dennoch finden auch Fleischliebhaber eine kleine, aber feine Auswahl wie Kalbsschnitzel mit Gurken-Kartoffelsalat (14,80€) auf der Mittagskarte oder eine Mischung aus beidem auf der regulären Karte: Steinbeissermedaillons im Serranokleid auf französischen Berglinsen mit Möhren und Würfelkartoffeln an zweierlei Balsamicosaucen (26,90€).

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12 bis 15 Uhr und 18 bis 23:30 Uhr, Samstag 13 bis 23:30 Uhr

Apples

im Park Hyatt, Bugenhagenstraße 8-10, 20095 Hamburg, www.apples-restaurant.de, Altstadt

„Die Gerichte im Apples Restaurant werden in einer großen Live-Küche vor Ihren Augen im Holzofen oder auf dem Lavagrill zubereitet“, heißt es auf der Internetseite des Apples. Und so bewegt sich das Konzept der offenen Küche tatsächlich in Richtung Show Cooking und steht damit im Mittelpunkt des ansonsten elegant-gediegenen Ambientes. Das Küchenteam serviert regionale Gerichte mit dem gewissen Etwas. Die Zutaten bezieht Küchendirektor Thomas Heß größtenteils von regionalen Anbietern, vor allem aus dem Hamburger Umland. Dazu zählt zum Beispiel ein Familienbetrieb mit einer Forellenzucht unweit von Hamburg. Das Fleisch liefern übrigens Bauern von den Halligen. 

In Sachen Dinner könnt ihr zwischen einem Zwei- (29€) oder Drei-Gänge-Menü (34€) wählen. Eine typische Vorspeise ist zum Beispiel das Hirsch Carpaccio mit Trüffelcreme, mariniertem Kürbis, Kräutersalat und als Hauptgang steht schonmal ein Schaufelbraten mit Meerrettichcreme, Röstzwiebeln und Kohlsprossen auf der Karte. Abends speisen Gäste à la carte zum Beispiel Rindertatar mit buntem Salat, Brioche und Stundenei (18€). Übrigens wird Sonntags ein beinahe lukullischer Brunch angeboten, der mit 59€ allerdings auch eher zu den besonderen Unternehmungen zählen dürfte.

Öffnungszeiten: Frühstück 6:30 bis 10:30 Uhr (Montag-Freitag), 7 bis 12 Uhr (Samstag und Sonntag), Lunch 12 bis 14:30 Uhr (Montag-Freitag) und Dinner 18 bis 23:00 Uhr (Montag bis Sonntag)

Sushi Factory

Colonnaden 31, 20354 Hamburg, www.sushi-factory.com, Neustadt

Wer regelmäßig in Sushi-Restaurants mit Running Sushi besucht, kennt die Vorteile. Denn während der Gast bei anderen Anbietern fertige Teller serviert bekommt, kann er in der Sushi Factory direkt am Laufband sitzend bei der Zubereitung zusehen und sich dabei schnappen, was der Gaumen begehrt. Zum Beispiel die Forest Roll (4,60€), eine vegetarische Inside-Out-Rolle, gefüllt mit gegrilltem Kräutersaitling und Spargel. Dazu Pistazien, Cashewkerne, feine Kewpie-Mayonnaise und Sesam-Soja-Espuma oder gar die Spicy Roastbeef Roll (5,40€), einer Inside-Out-Rolle, gefüllt mit Salat, umwickelt mit herzhaftem Roastbeef, gewürzt mit scharfer Sauce und etwas Kresse.

Öffnungszeiten: Sonntag bis Donnerstag 12 bis 23 Uhr, Freitag und Samstag 12 bis 24 Uhr

Weitere Restaurants in Hamburg findet ihr im PRINZ Locationguide.


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