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CD Release Party am 18. Januar im Elements-Club

Wenn ein Saxophon ertönt, Bässe durch den Raum wabern, eine Gitarre verträumt gespielt und geschrammelt wird und uns eine weibliche, intensive Stimme sanft aus der grauen Tristesse entführt dann sind wir bei 100trips. Einige Mitglieder des Quartetts haben bei der Ska-Band „The Hiccups“ gespielt, andere waren Bestandteile bei „Der Totmacher“ und ihrer harten, elektronischen Musik. Dann entstand das das ARTEQCUE NETLABEL. Ihr gemeinsames Konzept als 100trips ist einfach aber gewagt: Elektronica trifft Akustik, Independent trifft Kunst – und wir trafen die Band.

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„100trips“, das steht für Reisen durch die Musikwelt. Eure ersten Konzerte führten euch schon auf eine kleine Tour quer durch die Republik. Was habt ihr dabei speziell erlebt?

Jens:

Was mich am meisten gefreut hat ist, dass die Musik von 100trips so vielen ganz unterschiedlichen Menschen gefällt.

Jazz: Ich fand es sehr überraschend, dass die Nachfrage nach unseren Demos so enorm war. Beispielsweise in Kassel haben die Leute fast alle freiwillig mehr Geld dafür bezahlt als wir veranschlagt hatten. Diese Art Feedback kann man sich doch nur wünschen.

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Wie entstehen in eurem Quartett Songs und was bedeutet hierbei die Losung „Indie meets art“?

Jens:

Ausgangspunkt für unsere Songs sind meist Improvisationen. Es kommt vor, dass bei einer Jamsession über mehrere Stunden Strukturen entstehen, die dann zu einem knackigen Popsong verdichtet werden. Es werden aber mitunter auch bereits fertige Songideen mitgebracht. Meistens steht der Song musikalisch, wenn Jessica dazu ihren Gesangspart entwickelt. Sie ist eine sehr kreative Sängerin.

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Ihr nehmt gerade eine CD auf. Was genau erwartet den Hörer in puncto Klang, Konzept, Songauswahl, Umfang und Gestaltung?

Jens:

Oh, die CD wird toll! Unser Plan ist, erst einmal alle Stücke aufzunehmen und dann neun oder zehn davon für die CD auszuwählen. So wie es aussieht, könnten wir Ende des Jahres alles im Kasten haben.

Micha: Jedes Stück soll einen individuellen Klangcharakter erhalten. Konzeptuell sollen die einzelnen Künstler adäquat zum Ausdruck gebracht werden.


v.l. „Jazz“ (voc), Jan (sax), Jens (git), Micha (dj)

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Wird die CD im Selbstvertrieb erscheinen?

Micha:

Ja, aber sicherlich werden wir sie auch nutzen, um damit einige größere Labels zu konfrontieren.

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Wo möchtet ihr mit „100trips“ in fünf Jahren stehen?

Jazz:

In den Köpfen und Herzen einer großen Hörerschaft.

Jan:

Es ist einfach nicht zu erahnen. Aber wenn es um den Traum an sich geht, dann will ich einfach genug Zeit und Geld haben, um mit dieser Band weiter zu machen. Einfach schön entspannt im Proberaum stehen und einen Track nach dem anderen zu machen. Erfinden macht uns am meisten Spaß.

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Wann können wir euch das nächste Mal live erleben?

Jens:

Am 18. Januar werden wir in Magdeburg im Elements Club auftreten und bei dieser Gelegenheit unsere CD präsentieren.

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