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Die Annastraße Magdeburg

Für unseren Straßencheck begeben wir uns monatlich auf Entdeckungstour durch die Magdeburger Straßen. Im Januar waren wir in der Annastraße unterwegs.

Rechts und links von der stark befahrenen Großen Diesdorfer Straße gehen verschiedene kleinere Querstraßen ab, die jede Menge Möglichkeiten für Entdeckungstouren bieten. Auch die Annastraße mündet in die Große Diesdorfer und wird auf der einen Seite vom Schellheimer Platz, auf der anderen von der Pauluskirche begrenzt. Den besonderen Charme verleihen der Straße in Stadtfeld Ost die kleinen und sehr individuellen Läden, die sich hier angesiedelt haben. Mit viel Liebe zum Detail entstehen schöne Dinge, die das Leben ein kleines bisschen bunter machen … 

Annastraße 37 – Cafe & Milchbar 108 

Ein wohliges Gefühl durchströmt einen beim Betreten des Cafe 108. Es duftet nach frisch aufgebrühtem Kaffee und unter kleinen Glashauben wartet hausgemachtes Gebäck darauf, probiert zu werden. „Wir backen jeden Tag frisch und versuchen auch immer ein veganes Angebot bereit zu stellen“, erklärt Jana Ketzer, die das Café vor fünf Jahren eröffnete. Dass es sich hierbei um ein Herzensprojekt handelt, merkt man im Gespräch mit der gelernten Köchin schnell.

Auch ihre beiden Hunde haben ihren Platz gefunden und fühlen sich hier sichtlich wohl. Nicht nur der Kuchen wandert täglich frisch aus der Küche in den Gastraum, drei wechselnde Tagesessen und die feste Karte bieten zu jeder Tageszeit frische Kost mit ausgesuchten Zutaten. Unbedingt probieren solltet ihr auch die leckeren Teesorten mit Obst und Nüssen. Eine frühzeitige Reservierung ist im Cafe 108 sinnvoll, denn die ca. 30 Sitzplätze sind schnell belegt, Brunch- und Frühstücksbuffet schon Wochen vorher ausgebucht. Wenn ihr aber einen der begehrten Plätze in dem heimeligen Wohnzimmer gefunden habt, gibt es auch optisch viel zu entdecken. Momentan zieren die Wände Malereien der Künstlerin Petra Kistner-Knobbe, die auch direkt im Café erworben werden können.

Annastraße 31 – Purpurstern

Das kleine Schaufenster des Ladens lässt nur erahnen, was sich im Inneren verbirgt. Stoffballen, Knöpfe und Borten in allen Farben des Regenbogens hinterlassen ein Staunen im Gesicht jener Besucher, die den Purpurstern das erste Mal betreten. Alle Muster und Materialien, die man sich nur vorstellen kann, suchen hier nach kreativen Köpfen, die Schönes daraus entstehen lassen. „Die Begeisterung der Kunden ist wirklich ein tolles Gefühl“, schwärmt Inhaberin Suse Planke. Vor zehn Jahren entschied sich die Bauingenieurin dazu, ihr Hobby zum Beruf zu machen. Inzwischen wuseln fünf Vollzeit-Mitarbeiter und drei Aushilfen durch den Laden und erfüllen die Wünsche der Kunden. Von Maß- und Änderungsschneiderei bis hin zu Nähkursen ist alles rund um den Stoff möglich und in der nebenliegenden Werkstatt entstehen täglich neue, individuelle Nähwerke. Die Preise der Meterware variieren zwischen 5,90 und 69 Euro. 

Annastraße 34 – Floralakzent

Blumensträuße und -gestecke sagen oft mehr als viele Worte und werden damit zur Herzensangelegenheit für den, der sie verschenkt. Diese ganz persönlichen Geschichten hinter dem Kunden greifen Andrea Marchand und ihr Sohn Max mit ihren liebevoll gestalteten floralen Kunstwerken auf. „Wir kennen viele unserer Kunden schon seit Jahren und begleiten sie durch besonders schöne, aber auch traurige Momente ihres Lebens“, erklärt Andrea, die bereits seit ihrem sechsten Lebensjahr Arrangements aus dem herstellt, was die Natur hervorbringt. Dieses Zusammenspiel von Blüten mit Naturmaterialien macht das Angebot hier so besonders. „Mein Sohn bestellt im Internet schöne Sachen, die nicht jeder Florist bietet“, sagt sie stolz. Seit 1990 gibt es Floralakzent bereits, im April 2014 hat das Familiengespann in der Annastraße die passende Umgebung gefunden.

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